Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (Sommersemester 2019)

Einführung / Schlüsselqualifikationen

 

1 Einführung in das Studium der Philosophie und Theologie

Felician Gilgenbach

Anmeldung bitte bis zum 07.04.2019 per E-Mail an Herrn Gilgenbach: gilgenbach@sankt-georgen.de

Ü G P0 M0
2 st. - 3 LP

Mo 10.35 – 12.10

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

2 Wissenschaftliches Lesen und Schreiben

Haines

Anmeldung bitte bis zum 08.04.2019 per E-Mail an Frau Haines: maria.haines@druckferitg.de

Ü G P0
2 st. - 2 LP

Di 14.30 – 16.05

 

In der Übung werden allgemeine Grundlagen zu den Schlüsselkompetenzen „Wissenschaftliches Lesen und Schreiben“ vermittelt. Neben dem Erwerb von Lesestrategien und Schreibtechniken sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, studienrelevante Textgattungen lesend zu identifizieren bzw. eigenständig schriftlich zu erstellen. Dazu wird der theoretisch vermittelte Lernstoff in Übungen und Gruppenarbeit vertieft sowie in gemeinsamer Erörterung verfestigt.

Literatur

Literaturangaben werden im Kurs vorgenommen und mit den Teilnehmenden besprochen.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

3 Rhetorik des Gesprächs (Rhetorik II)

Haag

Anmeldung bitte bis zum 10.06.2019 per E-Mail an Herrn Haag: haag-benjamin@web.de

Ü P0 M23
2 st. - 2 LP

Fr 14.06.2019, 14.00 – 19.00 Sa 15.06.2019, 09.30 – 18.00 Fr 28.06.2019, 14.00 – 19.00 Sa 29.06.2019, 09.30 – 18.00

 

Ziele dieses Seminars sind:

- die Erweiterung eigener Gesprächskompetenzen (Verständlichkeit, strukturiertes Argumentieren, analytisches Zuhören, erkundendes Fragen, strukturiertes Moderieren) in unterschiedlichen Gesprächsformen (Klärungsgespräch; Pro-Contra-Diskussion; Debatte);

- das Wissen um Elemente, Typen und Strukturen emanzipativer Argumentation sowie deren Anwendung in verschiedenen kommunikativen Kontexten,

- die Belebung einer Gesprächskultur, die rhetorisches "Klären" und "Streiten" als notwendige Schlüsselkompetenzen in Wissenschaft und Gesellschaft versteht.

 

Schwerpunkte:

- Funktionen, Elemente und Formen von Argumentation im Gespräch;

- aktives und analytisches Zuhören;

- Aufbau von Statements;

- Gesprächsformen wie Klärungsgespräch, Pro-Contra-Diskussion, Debatte unterscheiden, strukturieren und moderieren.

 

Methoden:

Theoretische Impulse, Übungen mit Auswertung und Analyse

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Philosophie

 

12 Geschichte der Philosophie des 19./20. Jahrhunderts

Disse

V G P2 M19
2 st. - 3 LP

Fr 26.04.2019, 14.00 – 18.00 Sa 27.04.2019, 09.00 – 12.30, 13.30 – 17.00 Fr 07.06.2019, 14.00 – 18.00 Sa 08.06.2019, 09.00 – 12.30, 13.30 – 17.00

 

Die Philosophie des 19./20. Jahrhunderts bzw. die Philosophie der Moderne wird mit Blick auf vier philosophische Themen dargestellt, die diese Epoche besonders prägen:

Freiheit, Intersubjektivität, Naturwissenschaften als Paradigma und Endlichkeit.Von Kant bis Foucault werden eine Auswahl grundlegender Ansätze zu diesen Themen behandelt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

13 Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, transzendentale Analytik

Watzka

ProS G P2M15 M23
2 st. - 4 LP

Mo 14.30 – 16.05

 

Mit seiner "Kritik der reinen Vernunft" (1. Auflage 1781, 2. Auflage 1787) verknüpft Kant das Projekt einer Erneuerung der Metaphysik mit einer Fundamentalkritik des menschlichen Erkenntnisvermögens (Vernunft, Verstand, Urteilskraft, Sinnlichkeit), wobei das Originelle seines Beitrags darin besteht, dass die Reform der Metaphysik nur um den Preis der Kritik, d.h. der Begrenzung unserer Wissensansprüche zu haben ist. Kant wäre als „Alleszermalmer“ (Moses Mendelssohn) der traditionellen Metaphysik missverstanden, geht es ihm doch um eine Sicherung von deren Inhalten (Gott, Freiheit, Unsterblichkeit) unter spezifisch modernen Bedingungen. Insbesondere die Unterscheidung von 'Ding für uns' und 'Ding an sich' ist geeignet, die Ansprüche einer im Gewand des Naturalismus und Szientismus auftretenden Metaphysik zu begrenzen und einen Gesichtspunkt zu benennen, unter dem die Freiheit des Subjekts widerspruchsfrei zu denken, wenngleich nicht zu beweisen ist.

Das Ziel des Seminars ist, durch Lektüre und Diskussion in zentrale Theoriestücke und Argumente der Kritik der reinen Vernunft einzuführen. Textgrundlage ist die 2. Auflage von 1787.

Literatur

A) Quellentext:

 

Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Werkausgabe Band III und IV, hg. v. Wilhelm Weischedel, Frankfurt am Main: Suhrkamp 101988 (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 55,1-2)

 

Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 2. Auflage von 1787, hg. v. Ingeborg Heidemann, Stuttgart: Reclam 1966

 

 

B) Einführungen und Kommentare:

 

Hans Michael Baumgartner, Kants „Kritik der reinen Vernunft“. Anleitung zur Lektüre, Freiburg (Breisgau): Alber 2. Aufl. 1988

 

Otfried Höffe, Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen Philosophie, München: Beck 4. Aufl. 2004

 

Georg Mohr (Hg.), Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Klassiker auslegen Bd. 17/18, Berlin : Akademie-Verlag 1998

 

Georg Mohr, Kants Grundlegung der kritischen Philosophie: Werkkommentar und Stellenkommentar zur Kritik der reinen Vernunft, zu den Prolegomena und zu den Fortschritten der Metaphysik, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2004 (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 1518,3)

 

Holm Tetens, Kants “Kritik der reinen Vernunft”. Ein systematischer Kommentar, Stuttgart: Reclam 2006

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

14 Sprachphilosophie, analytisch und hermeneutisch

Watzka

V G P3 M5
2 st. - 3 LP

Mo 08.45 – 10.20

 

Die Sprache ist das nicht hintergehbare Medium der Reflexion. Dies hat die Philosophie lange Zeit nicht davon abgehalten, dem systematischen Nachdenken über die Sprache eine nachgeordnete Bedeutung beizulegen. Sprachphilosophie als selbständige philosophische Disziplin ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, wobei die so genannte Wende zur Sprache (linguistic turn) keine Affäre war, die auf die analytische Philosophie beschränkt blieb, auch Denker wie Heidegger oder Ricoeur haben sie vollzogen.

 

Was macht Sprache aber zu einem bemerkenswerten und lohnenden Gegenstand der Philosophie? Die moderne Sprachphilosophie begann als Kritik an der Bewusstseinsphilosophie und am Mentalismus, wonach der Geist über bedeutungstragende innere Vehikel des Denkens verfügt, mittels derer er äußere Gegenstände oder Sachverhalte repräsentieren kann. Die ´Verstoßung der Gedanken aus dem Bewusstsein´ (Michael Dummett) führte zu der Auszeichnung eines Bereichs geteilter Bedeutungen und deren Bindung an die Institution einer gemeinsamen Sprache. Gedanken werden durch die Sprache nicht nur übertragen, sondern auch erzeugt. Im Zentrum der zu einer Grundlagendisziplin aufgerückten Sprachphilosophie steht die Bedeutungstheorie, die vom Vorrang des Satzes vor den Wortbedeutungen und dem Zusammenhang von Bedeutung und Wahrheit ausgeht.

 

Die Wende zur Sprache (linguistic turn) war keine Episode, die auf die analytische Richtung beschränkt blieb. Die hermeneutische Variante der Sprachphilosophie (Heidegger, Gadamer, Ricoeur) rückt indessen nicht Termini bzw. Sätze, vielmehr ganze Texte, Sprachen und die in Sprachen verkörperten Weltbilder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Den Gedanken der Sinntotalität modifizierend hat die hermeneutische Sprachphilosophie neben der Texthermeneutik und der historischen Hermeneutik auch eine ontologische Hermeneutik bzw. Hermeneutik der menschlichen Existenz ausgebildet, die in vielfacher Weise die Anthropologie und Theologie des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat.

 

In der Vorlesung wird es darum gehen, die neuere Geschichte des Fachs Revue passieren zu lassen und These zu verteidigen, dass nur Wesen, die sich an diskursiven Praktiken des Behauptens und Begründens beteiligen und in diesem Sinn Sprache haben, über begriffliche Gehalte verfügen, d.h. im anspruchsvollen Sinn denken.

Literatur

Gerald Posser / Matthias Flatscher, Sprachphilosophie. Eine Einführung (UTB 4126), Facultas: Wien 2016

 

Heinrich Watzka, Sprachphilosophie (Grundkurs Philosophie Band 11), Stuttgart: Kohlhammer 2014

 

Charles Taylor, Das sprachbegabte Tier. Gründzüge des menschlichen Sprachvermögens, Berlun: Suhrkamp 2017

 

Nikola Kompa (Hg.), Handbuch Sprachphilosophie, Stuttgart: Metzler 2015

 

Jonas Pfister (Hg.), Texte zur Sprachphilosophie, Stuttgart: Reclam 2011

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

15 Einführung in die Aussagen- und Prädikatenlogik

Watzka

Ü G P3
1 st. - 2 LP

Di 08.45 – 10.20 in der ersten Semesterhälfte (bis zum 28.05.2019)

 

Die auf Aristoteles zurückgehende und in der scholastischen Philosophie und Theologie perfektionierte Syllogistik lässt sich zwanglos in die moderne Aussagen- und Prädikatenlogik integrieren, deren Merkmal die vollständige Formalisierbarkeit ist. Ziel der Übung ist die Vermittlung der Grundlagen der Formalisierung. Einfachere Schemata werden auf konkrete Textbeispiele angewandt und auf ihre Relevanz für das tatsächliche Argumentieren in Philosophie und Theologie hin durchsichtig gemacht.

Literatur

Wilhelm Büttemeyer: Logik zur Einführung, Hamburg: Junius 2014

 

Jörg Hardy, Christoph Schamberger: Logik der Philosophie. Einführung in die Logik und Argumentationstheorie, Göttingen: Vandenhoek und Ruprecht 2012

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Studierende der Theologie, die keine Angst vor der Formalisierung von Argumenten haben, können ihren Leistungsnachweis zu M 5 auch durch die Teilnahme dieser Übung ewerben.

 

16 Logisch-semantische Propädeutik für Theologinnen und Theologen

Watzka

Ü G M5
1 st. - 1.5 LP

Di 08.45 – 10.20 in der zweiten Semesterhälfte (ab dem 04.06.2019)

 

Die wichtigsten Werkzeuge der Philosophie sind das Argumentieren und das Analysieren. Auch Theologinnen und Theologen legen Wert darauf, dass ihre Begriffe geklärt und ihre Behauptungen gut begründet sind. Das Argumentieren lässt sich lernen, es gibt dafür Regeln und Anwendungsbeispiele. Ein probates Mittel ist seit Frege und Russell die Formalisierung. Die Übung verzichtet weitgehend auf dieses Mittel und setzt auf ganz auf Beispiele. Bestimmte Argumentationsmuster lassen sich auch untechnisch, d.h. ohne formale Darstellungsmittel der Logik verdeutlichen und rechtfertigen. – Wie argumentiert man gut? Welche Argumentationsmuster gibt es? Wie erkennt man Fehlschlüsse? Wie lässt sich ein Argument rekonstruieren? Wie analysiert man Begriffe? In der Übung werden zu diesen Fragen Hilfen angeboten.

Literatur

Jonas Pfister, Werkzeuge des Philosophierens, Stuttgart: Reclam 2013

 

Holm Tetens, Philosophisches Argumentieren. Eine Einführung, München: Beck 2004

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Studierende der Theologie, die keine Angst vor der Formalisierung von Argumenten haben, können ihren Leistungsnachweis zu M 5 auch durch die Teilnahme an der Übung Nr. 15 "Einführung in die Aussagen- und Prädikatenlogik" (in der ersten Semesterhälfte, bis zum 28.05.2019) erwerben.

 

18 Lektürekurs zur Vorlesung Erkenntnistheorie

Felician Gilgenbach

Anmeldung bitte bis zum 24.05.2019 per E-Mail an Herrn Gilgenbach: gilgenbach@sankt-georgen.de

L G P3
1 st. - 2 LP

Mi 09.35 – 11.10 in der zweiten Semesterhälfte (ab 05.06.2019)

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

20 Lektürekurs zur Vorlesung Philosophische Theologie

Felician Gilgenbach

Anmeldung bitte bis zum 07.04.2019 per E-Mail an Herrn Gilgenbach: gilgenbach@sankt-georgen.de

L G P4
1 st. - 2 LP

Mi 09.35 – 11.10 in der ersten Semesterhälfte (bis zum 29.05.2019)

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

23 Religious Philosophies (Östliche Philosophien)

Gantke

V G P8 M19
2 st. - 3 LP

Do 08.45 – 12.00 Termine: 25.04.2019, 09.05.2019, 23.05.2019, 06.06.2019, 13.06.2019, 27.06.2019, 11.07.2019

 

In dieser Vorlesung zur „Östlichen Philosophie“ soll zunächst eine Einführung in die asiatischen Religionen Hinduismus, Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus geboten werden, wobei der Schwerpunkt auf die reflektierten philosophischen Strömungen gelegt wird und die volksreligiös-magischen Ausprägungen weitgehend ausgeklammert bleiben, obwohl es hier zuweilen fließende Übergänge gibt. Im Zentrum derVeranstaltung werden neo-hinduistische und neo-buddhistische Ansätze stehen und hier insbesondere als ausgewählte „Philosophen“ Aurobindo Ghose (Integraler Yoga)und Keiji Nishitani (Kyoto-Schule).

Folgende Grundfragen werden u.a. in der Vorlesung gestellt: Was berechtigt uns eigentlich, von „Östlicher Philosophie“ zu sprechen? Ist diese „Östliche Philosophie“ ohne Religion denkbar und wo verlaufen die Grenzen zwischen Philosophie und Religion? Welches mitgebrachte westlich-christliche Vorverständnis von Religion und Philosophie kann das Verstehen von „Östlicher Philosophie“ erleichtern helfen? Wie lauten die Antworten der vier genannten Religionen auf die letztlich philosophischen Grundfragen nach dem Verhältnis von Gut und Böse, Freiheit und Schicksal, Transzendenz und Immanenz, Leid und Erlösung, Ordnung und Chaos, Gott und Mensch? Wo gibt es Differenzen, wo Übereinstimmungen zum christlichen Menschenbild?

Literatur

- Nishitani, Keiji: Was ist Religion? Frankfurt a. Main, 1982;

- Waldenfels, Hans: Absolutes Nichts. Zur Grundlegung des Dialogs zwischen Buddhismus und Christentum. Freiburg, 1976;

- Sri Aurobindo: The Life Divine, Pondicherry, 1970;

- Gantke, Wolfgang: Aurobindos Philosophie interkulturell gelesen, Nordhausen, 2007;

- Panikkar, Raimon: Gottes Schweigen. Die Antwort des Buddha für unsere Zeit, München, 1992.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

27 Die Rückkehr des Dualismus

Grube

Anmeldung bitte bis zum 18.04.2019 per E-Mail an fr. Dr. Benedikt Grube OP: benedikt.grube@dominikaner.org

HS P12M15 M23
2 st. - 6 (für P12) / 4 (für M15 und M23) LP

Fr 26.04.2019, 15.00 – 18.15 Sa 27.04.2019, 09.00 – 12.15, 13.45 – 17.00 Fr 21.06.2019,15.00 – 18.15 Sa 22.06.2019, 09.00 – 12.15, 13.45 – 17.00

 

Die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als eigenständige philosophische Disziplin etablierende Philosophie des Geistes war lange Zeit dominiert vom Projekt des Materialismus (bzw. Physikalismus), dem Versuch, mentale Zustände und Eigenschaften mit bestimmten materiellen (physischen) Zuständen und Eigenschaften zu identifizieren. Trotz aller Anstrengungen und gegenteiligen Versicherungen blieb dieses Projekt immer unvollständig, nicht zuletzt aufgrund einiger wirkmächtiger Einwände, denen zufolge materialistische Modelle prinzipiell an der Existenz bewusster Erlebnisse und Empfindungen scheitern. Angesichts der Hartnäckigkeit dieser Einwände beschreiten einige Philosophen in den letzten Jahrzehnten ältere Wege aufs Neue und erwägen, wie sich der Geist zur materiellen Natur verhalten könnte, wenn er nicht auf diese reduziert werden kann.

Wir werden einige dieser Entwicklungslinien nachzeichnen und uns im ersten Teil des Seminars zunächst die wichtigsten Einwände gegen den Materialismus genau ansehen und einige aktuelle materialistische Antwortversuche kennenlernen, um uns dann im zweiten Teil neueren nicht-materialistischen Ansätzen zuzuwenden, die sich hinter Bezeichnungen wie Emergenz, Panpsychismus, Neutraler Monismus oder Eigenschaftsdualismus verbergen.

Literatur

Textgrundlage

1. Reader mit Originaltexten, wird zum Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt,

2. Auszüge aus: Saul Kripke, Name und Notwendigkeit, Frankfurt: Suhrkamp 41993 (bitte anzuschaffen, das Buch gehört ins Regal eines jeden Philosophen).

 

Hintergrundlektüre:

Godehard Brüntrup, Philosophie des Geistes. Eine Einführung in das Leib-Seele-Problem, Stuttgart: Kohlhammer 2018

Ansgar Beckermann: Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes, Berlin: de Gruyter, 32008

David Chalmers, The Conscious Mind. In Search of a Fundamental Theory, Oxford: Oxford University Press 1996.

Robert Koons & George Bealer (Hg.): The Waning of Materialism, Oxford: Oxford University Press 2010

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Zwar ist die Mehrzahl der behandelnden Texte in deutscher Übersetzung verfügbar, einige der Texte des zweiten Teils der Veranstaltung jedoch nicht. Auch ist der Großteil der relevanten Sekundärliteratur englisch. Daher sind Englischkenntnisse sehr wünschenswert. Anderenfalls müssten im Einzelfall Referat und Lektüreverpflichtungen sorgfältig ausgewählt werden.

 

31 J. Splett, Philosophie für die Theologie

Splett

V/Koll G
2 st.

Mo 14.00 – 15.35

 

Es wird über Gegenwartsfragen diskutiert.

Literatur

J. Splett, Philosophie für die Theologie, Heiligenkreuz: Be&Be 2016

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Gasthörer melden sich bitte vor Kursbeginn im Studierendensekretariat oder online an.

 

94 Ein Gang durch die europäische Kunstgeschichte in Frankfurter Sammlungen

Mann

Anmeldung bitte bis zum 08.04.2019 per E-Mail an Herrn Dr. Mann: Stephan.Mann@goch.de

Ü G P13 M22
2 st. - 3 LP

Do 13.30 – 15.30 Termine: 11.04.2019, 25.04.2019, 02.05.2019, 23.05.2019, 06.06.2019, 27.06.2019, 18.07.2019

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

110 Einführung in Pädagogik und Psychologie

Wagener

Anmeldung bitte bis zum 06.04.2019 per E-Mail an Herrn Dr. Wagener: wagener@sankt-georgen.de

L/Ü G P13
2 st. - 3 LP

Di 14.30 – 16.05 Beginn: 16.04.2019

 

In pädagogisch und psychologisch relevanten Fragen gibt es in der Regel nicht eine einzige anerkannte Position, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher, oft sogar auch entgegengesetzter Ansichten, die alle mit mehr oder weniger guten Gründen vorgetragen werden. Insofern genügt es also nicht, sich einfach einer Ansicht an-zuschließen. Vielmehr kommt es darauf an, die unterschiedlichen Vorstellungen zu prüfen und durch Abwägen der Argumente zu einem eigenen Urteil zu gelangen.

Dazu werden wir uns nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Pädagogik auch mit den (geisteswissenschaftlichen, kritisch-rationalen und konstruktivistischen) Richtungen der Erziehungswissenschaft beschäftigen. Wir werden die Methoden der Erziehungswissenschaft (klassische Hermeneutik, empirische Methode, methodischer Ansatz der Kritischen Erziehungswissenschaft) kennenlernen. Ferner stellt sich die Frage, ob und warum der Mensch auf (religiöse) Erziehung angewiesen ist?

Im Anschluss daran wenden wir uns der Allgemeinen Psychologie zu, wie sie Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen und Denken, Emotionen und Motivationen sowie Sprechen verstehen. Unabdingbar ist die Beschäftigung mit der Entwicklungspsychologie, der Persönlichkeits- und Tiefenpsychologie sowie der Bindungstheorie und der Religionspsychologie.

 

Literatur

Literatur (zum Einstieg) – (siehe auch Semesterapparat):

 

Veronika Brandstätter und Jürgen H. Otto (Hrsg.), Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Motivation und Emotion, Göttingen 2009.

 

Erik H. Erikson, Kindheit und Gesellschaft, Stuttgart 11., veränd. Auflage 1992.

 

Joachim Funke und Peter A. Frensch (Hrsg.), Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Kognition, Göttingen 2006.

 

Bernhard Grom, Religionspsychologie, München 3., vollständig überarbeitete Auflage 2007.

 

H. Gudjons, Pädagogisches Grundwissen, Bad Heilbrunn 2008.

Marcus Hasselhorn, Andreas Gold, Pädagogische Psychologie.

 

Erfolgreiches Lernen und Lehren, Stuttgart 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2013.

 

S. Heine, Grundlagen der Religionspsychologie, Göttingen 2005.

 

K. Kießling, „Nützlich und notwendig“. Psychologisches Grundwissen in Theologie und Praxis, Freiburg Schweiz 2002.

 

H.-Chr. Koller, Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung, 2009.

 

Ingrid Scharlau, Jean Piaget zur Einführung, Hamburg 3., überarbeitete Auflage 2013.

 

Wolfgang Schneider und Marcus Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch der Pädagogischen Psychologie, Göttingen 2008.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Exegese des Alten Testaments

 

41 Das Volk Gottes aus Israel und den Völkern

Böhler

V G M10
2 st. - 3 LP

Mo 08.45 – 10.20

 

Nach theoretischen Vorbemerkungen über den Bibelkanon als ganzen gehen wir die Heilige Schrift der Reihe nach durch, von der Genesis über Jesaja und Tobit zum Evangelium und den Paulusbriefen, um zu sehen, wie Gott sich ein besonderes Volk, Israel, auserwählt um sich schließlich durch Israel ein Gottesvolk aus allen Nationen, die Catholica, zu schaffen.

Literatur

D. Böhler, Der Kanon als hermeneutische Vorgabe biblischer Theologie, TheoPhil 77 (2002) 161-178; G. Lohfink, Braucht Gott die Kirche?, Freiburg 1998

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

42 Jesaja

Böhler

V G M16
2 st. - 4 LP

Di 08.45 – 10.20

 

Die kanonischen Prophetenbücher sind keine Privatschriften einzelner Personen, sondern literarische und theologische Werke, in denen Israel meist mehrere Prophetenaktivitäten

zusammenfasst. Das ist ganz offensichtlich beim Zwölfprophetenbuch. Das gilt aber ebenso für das Buch Jeremia, das wenigstens in den Kapp. 36-45 ein Werk Baruchs integriert (die altkirchliche Tradition schloss dem Buch Jeremia auch noch das griechische Baruchbuch und die Klagelieder an). Und das ist unübersehbar auch beim Jesajabuch der Fall, das sozusagen eine literarische Kathedrale darstellt, die romanisch begonnen, frühgotisch weitergeführt, spätgotisch beendet und dann noch barock bearbeitet wurde – in klar von einander abhebbaren Teilen, die doch auch ein Ganzes bilden wollen. Im vorderen Teil agiert ein Prophet des 8. Jh. v. Chr., der einen Namen hat: Jesaja. Er hat die Bedrängnis durch die Assyrer erlebt, d.h. Samarias Fall (722/21) und die Belagerung Jerusalems (701). Sein Buchteil wird abgeschlossen mit einer aus 2Kön 18-20 entliehenen Erzählung, die von der assyrischen Bedrohung, der Juda entkommt, zur babylonischen überleitet, der Juda zum Opfer fallen wird (Jes 36-39 = 2Kön 18-20). In Jes 40-55 spricht ein namenloser Prophet 160 Jahre später. Behelfsmäßig nennt man ihn den „Zweiten Jesaja“ (Deuterojesaja). Seine Texte werden wir vor allem studieren. Der Prophet sieht bereits das Ende des babylonischen Exils. Der Gott Israels wird sich in Israels Heimführung als das offenbaren, was Er ist: der alleinige Gott. Alle anderen Völker, auch die mächtigsten Reiche, haben nur selbstgemachte Götzen. Wenn der Gott des schwächsten aller Völker gezeigt haben wird, dass Er und nur Er die Geschichte regiert, werden die Nationen erkennen, dass bei diesem unbedeutendsten von allen Völkern der wahre Gott wohnt, der sich am liebsten dort zeigt, wo es, menschlich gesehen, am unwahrscheinlichsten erscheint. Deuterojesaja (Jes 40-55) deutet die Konsequenz dieser monotheistischen Offenbarung nur an, die nach dem Exil „Tritojesaja“ (Jes 56-66) entfalten wird: Eines Tages werden Angehörige aller Völker zum Gott dieses kleinen Volkes pilgern und Israels Glaube wird universal.

Literatur

H.-W. Jüngling, Das Buch Jesaja, in: Zenger, Einleitung, 7. Aufl., 2008, 427-451.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

43 Hebräische Lektüre

Böhler

L G M16
1 st.

nach Vereinbarung

 

Der Lesekurs baut auf dem Hebraicum auf und soll die Hebräischkenntnissee der Teilnehmer lebendig erhalten und vertiefen. Eine persönliche Vorbereitung jeder Lesestunde wird nicht erwartet. Die Auswahl der zu lesenden Texte wird in der ersten Stunde vereinbart.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

44 Exegetisches Oberseminar

Böhler

OS A
1 st.

nach Vereinbarung

 

Die Arbeiten der teilnehmenden Doktoranden werden besprochen.

Literatur

Teilnahmebestätigung

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Exegese des Neuen Testaments

 

45 Identität und Sexualität bei Paulus

Wucherpfennig

V G M16
2 st. - 4 LP

Di 10.35 – 12.10

 

Welche Konturen hat eine menschengerechte, katholische Sexualethik? Eine heutige Sexualethik kann sich nicht unmittelbar aus dem Neuen Testament ableiten, wenn man dieses nicht fundamentalistisch missverstehen will. Das Neue Testament bleibt dennoch eine wichtige Quelle christlicher Ethik. Dies gilt vor allem für Paulus und seine Briefe, die in lehramtlichen Aussagen zur Bewertung von Sexualität und ihren heutigen Gestaltungsformen vielfach herangezogen werden. Die Vorlesungen bemühen sich um das Verstehen ausgewählter Abschnitte der Paulusbriefe und stellen sie dazu in den Zusammenhang mit Aussagen zur Sexualität im Frühjudentum und im antiken Christentum.

Literatur

Daniel Boyarin, A radical Jew. Paul and the politics of identity, Berkeley 1997.

Stephan Goertz (Hg.), 'Wer bin ich ihn zu verurteilen'. Homosexualität und katholische Kirche, Freiburg 2015, darin u.a.: Michael Theobald, Paulus und die Gleichgeschlechtlichkeit. Plädoyer für einen vernünftigen Umgang mit der Schrift, 53-88.

Thomas K. Hubbard, A Companion to Greek and Roman Sexualities, Malden, Oxford 2014.

William Loader, Making Sense of Sex. Attitudes towards Sexualität in Early Jewish and Christian Literature, Grand Rapids 2013.

Holger Thiedemann, Die Erfahrung des Fleisches. Paulus und die Last der Lust, Stuttgart 1998.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

46 Griechische Lektüre

Wucherpfennig / Hühne

L G M16
1 st.

nach Vereinbarung

 

Der Lektürekurs gibt eine Einführung in das Lesen und Verstehen der griechischen Paulusbriefe. Dazu werden ausgewählte Abschnitte gelesen.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Termin nach Absprache.

Kirchengeschichte

 

51 Kirche unterm Hakenkreuz

Steiner

Anmeldung bitte per E-Mail an P. Dr. Steiner SJ: steiner@sankt-georgen.de

HS M15 M23
2 st. - 4 LP

Mo 16.15 – 17.50

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

53 Übung zur Vorlesung "Konziliengeschichte": Griechische und lateinische Texte zur Konziliengeschichte

J. Arnold / Hühne

Anmeldung bitte per E-Mail an Herrn Prof. Arnold: arnold@sankt-georgen.de

Ü G M17
1 st. - 1.5 LP

Mi 13.30 – 14.15

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Fundamentaltheologie

 

60 Offenbarungs- und Religionskritik II

Löffler

V G M19
1 st. - 3 LP

Mo 08.45 – 10.20 in der ersten Semesterhälfte (bis zum 27.05.2019)

 

Die Vorlesung bietet eine Vertiefung im Bereich der Offenbarungs- und Religionskritik anhand von drei ausgewählten Schwerpunkten: a) Atheistische Religionskritik (Feuerbach, Marx, Freud, Nietzsche), b) Theologische Religionskritik (Barth, Bonhoeffer, Tillich) und c) Interreligiöse Religionskritik (am Beispiel der Herausforderung des Christentums durch den Buddhismus).

Literatur

Die einschlägige Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben. Einen guten Überblick über die drei Schwerpunkte bieten:

a) Hans Küng, Existiert Gott? München 1978, 221-469;

b) Hans-Joachim Kraus, Theologische Religionskritik. Neukirchen-Vluyn 1982.

c) Franco Sottocornola & Maria De Giorgi, A Christian-Catholic Appraisal of Buddhism, in: Karl Josef Becker & Ilaria Morali (Hg.), Catholic Engagement with World Religions. A Comprehensive Study. Maryknoll 2010, 443-458.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Die Vorlesung findet doppelstündig in der ersten Semesterhälfte statt.

 

61 Kolloquium zur Vorlesung "Offenbarungs- und Religionskritik II"

Löffler

Koll G M19
1 st.

nach Vereinbarung

 

Das Kolloquium bietet die Möglichkeit, die Inhalte der Vorlesung zu vertiefen und zu diskutieren.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Termine nach Vereinbarung.

Dogmatik

 

62 Einführung in die großen Epochen der Theologiegeschichte

Ansorge

V G M3
2 st. - 3 LP

Mi 09.35 – 11.10

 

Theologie als vernunftgeleitete Reflexion über Gott und sein Heilswirken vollzieht sich nicht voraussetzungslos, sondern immer in Auseinandersetzung mit Begriffsformen und Problemkonstellationen einer jeweiligen Zeit. Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die großen Epochen der Theologiegeschichte, indem sie deren grundlegende und richtungsweisende Fragestellungen und Antwortversuche im Rahmen ihrer jeweiligen Zeit vorstellt und diskutiert.

Literatur

Dirk Ansorge, Kleine Geschichte der christlichen Theologie. Epochen, Denker, Weichenstellungen, Regensburg 2017.

 

Alister E. McGrath, Der Weg der christlichen Theologie. Eine Einführung, München 1997.

 

Wolfgang Pauly (Hg.), Geschichte der christlichen Theologie, Darmstadt 2008.

 

Wolfgang Beinert, Das Christentum, Freiburg 2000.

 

Michael Schneider, Geschichte der Theologie von der Neuzeit bis zur Gegenwart. Skizzen zu grundlegenden Fragen und Ansätzen in der katholischen Dogmatik, Köln 2011.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

63 Ekklesiologie I

Knorn

V G M10
2 st. - 3 LP

Do 08.45 – 10.20

 

Die Vorlesung bietet eine systematische Einführung in die Lehre von der Kirche aus katholischer Perspektive mit ökumenischer Ausrichtung. Ein wichtiger Bezugspunkt ist die Ekklesiologie des Zweiten Vatikanischen Konzils. Immer wieder wird auch dogmengeschichtlich auf die Entwicklung bestimmter Themen zurückgefragt und der Dialog mit neueren theologischen Ansätzen gesucht.

 

Thematisch werden zunächst Grundfragen zur Legitimation der Kirche behandelt. Ein weiterer Teil stellt verschiedene Modelle zur theologischen Beschreibung der Kirche vor und klärt die Sendung sowie das Ziel der Kirche. Zuletzt wird auf Fragen nach der Begründung der Institutionalität und der amtlichen Struktur der Kirche eingegangen.

Literatur

Sven Grosse: Ich glaube an die Eine Kirche. Eine ökumenische Ekklesiologie, Paderborn 2015.

Gregor Maria Hoff: Ekklesiologie (Gegenwärtig Glauben Denken), Paderborn 2011.

Walter Kasper: Katholische Kirche. Wesen – Wirklichkeit – Sendung, Freiburg 2011.

 

Spezielle Literatur sowie Quellentexte zur jeweiligen Thematik werden auf Moodle angegeben.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

64 Maria 2.0 – theologische Themen und Fragestellungen rund um die Mariologie

Vechtel

HS M15 M23
2 st. - 4 LP

Do 16.15 – 17.50

 

Das Anliegen dieses Seminars besteht nicht darin, die Marienfrömmigkeit zu „steigern“ oder zu „verbessern“, sondern ist theologisch: Wenn auch die Mariologie in den letzten Jahrzehnten nicht im Zentrum der theologischen Aufmerksamkeit stand, so sammeln sich in ihr doch viele wichtige Themen der Theologie (Christologie, theologische Anthropologie, Ekklesiologie bis hin zu ökumenischen u. schöpfungstheologischen Fragestellungen). Ausgehend von der Mariologie sollen wie durch eine Art „Brennglas“ hindurch einige der großen theologischen und dogmatischen Themen angeschaut und behandelt werden: Wie „marianisch“ muss die Christologie sein? Welche Rolle spielt Maria für das Verständnis des erbsündlich bestimmten Menschseins? Ist Maria „Mutter der Kirche“ und sogar „Vermittlerin“ von Gnade? Ist Maria „kirchentrennend“ oder gibt es einen Konsens mit der evangelischen Kirche bezüglich der Mariologie? Kann man ausgehend von der Mariologie eine „Theologie der Religionen“ betreiben? Wie lässt sich das Phänomen der Marienerscheinungen im 20. Jhdt. verstehen und bewerten?

Diesen und anderen Fragen soll im Seminar nachgegangen werden, um zu einer begründeten Stellungnahme zur Rolle Marias für die dogmatische Theologie, den christlichen Glauben und das Leben der Kirche zu kommen. Die Funktion eines Leitfadens wird dabei Gisbert Greshakes große Studie „Maria – Ecclesia. Perspektiven einer marianisch grundierten Theologie und Kirchenpraxis “ einnehmen: Wir werden einige Abschnitte aus diesem Werk, aber auch eine Reihe anderer Texte lesen, um uns den oben genannten Fragestellungen in Gruppenarbeit und gemeinsamer Diskussion anzunähern (die Texte werden in Moodle eingestellt werden).

 

Literatur

Literatur (vorläufig):

Wolfgang Beinert (Hg.), Handbuch der Marienkunde (2 Bände); Regensburg 1996.

Margit Eckholt, Frau aus dem Volk. Mit Maria Räume des Glaubens öffnen, Innsbruck (Tyrolia) 2015.

Christiane Eilrich, Gott zur Welt bringen: Maria: Von den Möglichkeiten und Grenzen einer protestantischen Verehrung der Mutter Gottes, Regensburg 2011.

Andreas Fuchs, Mariologie und "Wunderglaube": Ein kritischer Beitrag zur spiritualitätstheologischen Valenz der Mariophanie im Kontext humanwissenschaftlicher Fragestellungen, Regensburg 2009.

Bruno Forte, Maria – Mutter und Schwester des Glaubens, Zürich 1990.

Gisbert Greshake, Maria – Ecclesia. Perspektiven einer marianisch grundierten Theologie und Kirchenpraxis, Regensburg 2014.

Gruppe von Dombes, Maria in Gottes Heilsplan und in der Gemeinschaft der Heiligen, Frankfurt – Paderborn 1999.

Pia Gyger, Maria – Tochter der Erde, Königin des Alls, Düsseldorf 2005.

Kongregation für die Glaubenslehre, Die Botschaft von Fatima, Bonn 2000.

Michael Langer (Hg.), Weil Gott nicht nur zu Mose sprach ... Frauen nehmen Stellung, Innsbruck u.a. 1996.

Gerhard Lohfink u. Ludwig Weimer, Maria – nicht ohne Israel, Freiburg 2008.

Karl-Heinz Menke, Fleisch geworden aus Maria, Regensburg 1999.

Gerhard Ludwig Müller, Maria – die Frau im Heilsplan Gottes, Regensburg 2002.

Josef Pfammater u. Eduard Christen (Hg.), Was willst Du von mir Frau? Freiburg/Schweiz 1995.

Karl Rahner, Sämtliche Werke Bd. 9. Maria, Mutter des Herrn, Freiburg 2004.

Karl Rahner, Visionen und Prophezeiungen. Zur Mystik und Transzendenzerfahrung, Freiburg 1989.

Joseph Kardinal Ratzinger u. Hans Urs von Balthasar, Maria. Kirche im Ursprung, Einsiedeln 1997.

Joseph Ratzinger, Die Tochter Zion, Einsiedeln 1977.

Walter Schöpsdau (Hg.), Mariologie und Feminismus, Göttingen 1985.

Thomas A. Seidel u. Ulrich Schacht (Hg.), Maria. Evangelisch, Leipzig 2014.

Klaus Vechtel, Maria. Gott suchen und finden, Würzburg 2017.

Hans Ulrich Weidemann (Hg.), „Der Name der Jungfrau war Maria“ (Lk1,27). Neue exegetische Perspektiven auf die Mutter Jesu, Stuttgart 2018.

Knut Wenzel, Die Wucht des Undarstellbaren. Bildkulturen des Christentums, Freiburg 2019.

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Moraltheologie

 

66 Einführung in die Theologische Ethik

Koller

ProS M3
2 st. - 4.5 LP

Do 14.30 – 16.05

 

Das Proseminar ist eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Moraltheologie und der Christlichen Gesellschaftsethik. Es dient der Einführung in beide Fächer. Am Beispiel der Umweltethik werden die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Fächer herausgearbeitet, aber auch wichtige Strömungen der philosophischen Ethik (Utilitarismus, rechte-basierte Ethik, aristotelisch-thomistische Ethik) vorgestellt. Das Proseminar endet mit Reflexionen zum Spezifikum christlicher Ethik.

Literatur

Ach, Johannes S. / Borchers, Dagmar (Hg.): Handbuch Tierethik. Grundlagen – Kontexte – Perspektiven, Stuttgart 2018.

Anzenbacher, Arno: Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien, Paderborn 1997.

Bode, Philipp: Einführung in die Tierethik, Wien u.a. 2018.

Ekardt, Felix: Jahrhundertaufgabe Energiewende. Ein Handbuch, Berlin 2014.

Ernst, Stephan: Grundfragen theologischer Ethik. Eine Einführung, München 2009.

Lienkamp, Andreas: Klimawandel und Gerechtigkeit. Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive, Paderborn 2009.

Ott, Konrad u.a. (Hg.): Handbuch Umweltethik, Stuttgart 2016.

Roser, Dominic / Seidel, Christian: Ethik des Klimawandels. Eine Einführung, Darmstadt (2. Aufl.) 2015.

Vogt, Markus: Prinzip Nachhaltigkeit. Ein Entwurf aus theologisch-ethischer Perspektive, München 2009.

Die Literatur für die Basislektüre und für die Referate wird beim ersten Proseminartermin bekanntgegeben.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

67 Übung zum Proseminar "Einführung in die Theologische Ethik"

Koller

Ü M3
1 st.

Do 16.15 – 17.00

 

Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Proseminars

Literatur

Vgl. die Literaturangaben zum Proseminar

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

68 Religion, Moral und Öffentlichkeit. Ethische und systematisch-theologische Aspekte ihres Verhältnisses (Interdisziplinäres Blockseminar an der JLU Gießen und der PTH Sankt Georgen)

Koller / Kreutzer

Anmeldung bitte bis zum 06.04.2019 per E-Mail an Frau JProf. Koller: koller@sankt-georgen.de

HS M15 M23
2 st. - 4 LP

1. Termin: Mo 08.04.2019, 14.30 – 16.05 (in Sankt Georgen) 2. Termin: Sa 27.04.2019, 09.00 – 19.00 (in Sankt Georgen) 3. Termin: Sa 08.06.2019, 09.00 – 20.00 (in Gießen)

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Christliche Gesellschaftsethik

 

66 Einführung in die Theologische Ethik

Koller

ProS M3
2 st. - 4.5 LP

Do 14.30 – 16.05

 

Das Proseminar ist eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Moraltheologie und der Christlichen Gesellschaftsethik. Es dient der Einführung in beide Fächer. Am Beispiel der Umweltethik werden die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Fächer herausgearbeitet, aber auch wichtige Strömungen der philosophischen Ethik (Utilitarismus, rechte-basierte Ethik, aristotelisch-thomistische Ethik) vorgestellt. Das Proseminar endet mit Reflexionen zum Spezifikum christlicher Ethik.

Literatur

Ach, Johannes S. / Borchers, Dagmar (Hg.): Handbuch Tierethik. Grundlagen – Kontexte – Perspektiven, Stuttgart 2018.

Anzenbacher, Arno: Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien, Paderborn 1997.

Bode, Philipp: Einführung in die Tierethik, Wien u.a. 2018.

Ekardt, Felix: Jahrhundertaufgabe Energiewende. Ein Handbuch, Berlin 2014.

Ernst, Stephan: Grundfragen theologischer Ethik. Eine Einführung, München 2009.

Lienkamp, Andreas: Klimawandel und Gerechtigkeit. Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive, Paderborn 2009.

Ott, Konrad u.a. (Hg.): Handbuch Umweltethik, Stuttgart 2016.

Roser, Dominic / Seidel, Christian: Ethik des Klimawandels. Eine Einführung, Darmstadt (2. Aufl.) 2015.

Vogt, Markus: Prinzip Nachhaltigkeit. Ein Entwurf aus theologisch-ethischer Perspektive, München 2009.

Die Literatur für die Basislektüre und für die Referate wird beim ersten Proseminartermin bekanntgegeben.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

67 Übung zum Proseminar "Einführung in die Theologische Ethik"

Koller

Ü M3
1 st.

Do 16.15 – 17.00

 

Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Proseminars

Literatur

Vgl. die Literaturangaben zum Proseminar.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

69 Aktuelle Studien der Christlichen Gesellschaftsethik

Emunds

Koll A G
1 st. - 1.5 LP
 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

70 Aktuelle Themen der Christlichen Gesellschaftsethik

Emunds

OS A G
1 st. - 1.5 LP
 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Pastoraltheologie

 

80 Grundriss Pastoraltheologie

W. Beck

V G M4
1 st. - 1.5 LP

Di 08.45 – 10.20 Termine: 09.04.2019, 16.04.2019, 30.04.2019, 07.05.2019, 14.05.2019, 21.05.2019, 28.05.2019

 

In der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" hat sich die katholische Kirche lehramtlich zu einer Verschiebung ihres eigenen Schwerpunktes verpflichtet: sie verortet sich nicht mehr bloß als Religionsgemeinschaft im Gegenüber zur Welt, sondern überwindet mit dem Modus der Pastoralgemeinschaft (Hans-Joachim Sander) die verschiedenen Ansätze einer Kontrastidentität. Sie wird Weltkirche im eigentlichen Sinn und findet in ihrem Außen nicht nur ihre GesprächspartnerInnen oder VerkündigungsadressatInnen, sondern vor allem auch sich selbst und ihre eigene Identität. Mit diesem Überschreiten eines konfessionalistisch verengten Kirchenbildes erfolgt eine umfassende Entgrenzung, in der kirchliche und religiöse Praktiken immer wieder pastoraltheologisch zu reflektieren sind. Hier liegen die Grundlagen universitärer Pastoraltheologie, denen in der Vorlesung als Einführung nachgegangen werden soll.

Die Termine finden in der ersten Hälfte des Semesters statt (vgl. genaue Terminangaben im Vorlesungsverzeichnis).

Literatur

- Bucher, Rainer: Theologie im Risiko der Gegenwart. Studien zur kenotischen Existenz der Pastoraltheologie zwischen Universität, Kirche und Gesellschaft, Stuttgart 2010.

- Haslinger, Herbert: Praktische Theologie. Grundlegungen (Handbuch 1), Mainz 1999.

- Haslinger, Herbert: Praktische Theologie. Durchführungen (Handbuch 2), Mainz 2000.

- Haslinger, Herbert: Pastoraltheologie, Paderborn 2015.

- Sander, Hans-Joachim: Theologischer Kommentar zur Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute. Gaudium et spes, in: Hünermann, Peter / Hilberath, Bernd Jochen (Hg.): Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil, Bd. 4, Freiburg i.B. 2005, 581-869.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

81 Christliche Sozialformen

Hoyer

V G M13
1 st. - 1.5 LP

Fr 12.07.2019, 08.45 – 12.30, 13.30 – 17.15 Sa 13.07.2019, 08.45 – 12.30

 

Die katholische Kirche befindet sich einerseits als Sozialform des Christentums weltweit in einer existenzbedrohenden Krise, andererseits sind Pfarreien durch die kulturellen, religiösen und sozialen Transformationen kritisch angefragt. Zukunftsfähige und verantwortliche cristliche Sozialformen orientieren sich am Ziel des sozialer Zusammenhalts in einer menschenwürdigen Gesellschaft. Der soziale Zusammenhalt wird durch Wohnumfeld, Familie, Nachbarschaft, Bildung, Kultur, Gesundheit, Wirtschaft, Politik bestimmt. Dabei haben Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände Zugänge zu vielen Lebenswelten und können hierüber das Miteinander im Quartier stärken. Es geht um bezahlbaren Wohnraum, niedrigschwellige soziale Infrastruktur, Versorgungssicherheit im Quartier als förderliches Umfeld für stabile Nachbarschaften und somit eine lebendige Bürgergesellschaft,die allen Bevölkerungsgruppen Teilhabe ermöglicht. Im Gespräch mit gesellschaftlichen und kirchlichen Akteur*innen werden in der Vorlesung christliche Sozialformen weiter und neu gedacht.

 

Für den Leistungsnachweis ist dieser Entwicklungsprozess auf der Grundlage des untenstehenden Leitfadens "Kirche findet Stadt" zu dokumentieren und zu reflektieren.

 

! Bitte melden Sie sich bis 15. Mai für die Veranstaltung unter Angabe, ob Sie einen benoteten oder unbenoteten Leistungsnachweis erbringen möchten, an: hoyer@sankt-georgen.de

 

Die Veranstaltung findet am Fr 12.7. von 08.45 – 12.30 und von 13.30 – 17.15 und Sa 13.7. von 08.45 – 12.30 statt.

 

! Die Veranstaltungsorte werden noch bekanntgegeben.

 

Literatur

www.kirche-findet-stadt.de/pdf/downloads/kfs/KfS_Leitfaden_2018.pdf

 

Weiterführende Literatur:

 

Literatur

 

- Bucher, Rainer, Gemeinde nach dem Scheitern der Gemeindetheologie. Perspektiven einer zentralen Sozialform der Kirche, in: Matthias Sellmann (Hg.), Gemeinde ohne Zukunft? Theologische Debatte und praktische Modelle, Freiburg i. Br. 2013, 19-54.

- Bucher, Rainer, Jenseits der Idylle. Wie weiter mit den Gemeinden?, in: Bucher, Rainer (Hg., Die Provokation der Krise. Zwölf Fragen und Antworten zur Lage der Kirche, Würzburg 2005,106-130.

- Feiter, Reinhard; Müller Hadwig (Hg.), Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof? Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers, Ostfildern 2009, 5. Aufl. 2012.

- Feiter, Reinhard, Von der Pfarrei zur Pfarrgemeinde zum „größeren pastoralen Raum“. Pastoraltheologische Überlegungen zur Zukunft der Pfarrei in der Stadt, in: Werner Freitag (Hg.), Die Pfarre in der Stadt. Siedlungskern – Bürgerkirche – Urbanes Zentrum (Städteforschungen A/82), Köln-Weimar-Wien 2011, 245-263.

- Hoyer, Birgit, Seelsorge auf dem Land,Räume verletzbarer Theologie, Stuttgart 2011.

- Sellmann, Matthias (Hg.), Gemeinde ohne Zukunft? Theologische Debatte und praktische Modelle, Freiburg i. Br. 2013.

- Unfried, Andreas u.a., XXL Pfarrei. Monster oder Werk des Heiligen Geistes, Würzburg 2012.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik

 

84 Empirische Forschung in der Praktischen Theologie

Hark / Wagener

Anmeldung bitte per E-Mail an Herrn Dr. Hark (hark@sankt-georgen.de) oder Herrn Dr. Dr. Wagener (wagener@sankt-georgen.de)

Ü G M13
3 st. - 4.5 LP

Di 16.15 – 17.50 (Wagener) Do 10.35 – 12.10 (Hark) Di wöchentlich, Beginn: 16.04.2019 Termine Do: 11.04.2019, 25.04.2019, 02.05.2019, 06.06.2019, 27.06.2019, 04.07.2019, 18.07.2019

 

Diese Lehrveranstaltung (Übung) zielt darauf ab, dass Studierende empirische Untersuchungen kritisch lesen und deren Grenzen würdigen können.

Konkret heißt das: Wir werden empirische Studien lesen und dabei qualitative und quantitative Methoden empirischer Forschung sowie die beschreibende und schließende Statistik kennenlernen. Die Statistik versucht Gesetzmäßiges in Massenerscheinungen herauszufinden und gibt Hilfen zur Entscheidung bei der Auswertung empirischer Daten. Ferner machen wir uns mit Interviewtechniken und statistischen Tests vertraut. Insgesamt versuchen wir, praktisch-theologische Fragestellungen daraufhin zu prüfen, welche empirischen Zugänge dem entsprechenden Inhalt angemessen sind. Dabei lernen wir die Praktische Theologie als konzeptionelle und als empirische Wissenschaft sowie die Interdisziplinarität als Konstitutivum einer nachkonziliaren Praktischen Theologie kennen und verstehen.

 

Literatur

Literatur (zum Einstieg): siehe auch Semesterapparat

 

Günter Clauß, Falk-Rüdiger Finze, Lothar Partzsch, Statistik. Für Soziologen, Pädagogen, Psychologen und Mediziner. Grundlagen, Frankfurt am Main 5. korrigierte Auflage 2004.

 

Inghard Langer, Das persönliche Gespräch als Weg in der psychologischen Forschung, Köln 2000.

 

Markus Pospeschill, Statistische Methoden. Strukturen, Grundalgen, anwendungen in Psychologie und Sozialwissenschaften, München 2006.

 

Björn Rasch, Malte Freise, Wilhelm Hofmann, Ewald Naumann, Quantitative Methoden 1. Einführung in die Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler, Berlin 4., überarbeitete Auflage 2014.

 

Dies., Quantitative Methoden 2. Einführung in die Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler, Berlin 4., überarbeitete Auflage 2014.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Homiletik

 

89 Homiletische Übungen mit Predigten in Gemeindegottesdiensten (Homiletik II)

W. Beck / Prätsch

Anmeldung bitte bis zum 07.04.2019 per E-Mail an Herrn JProf. Beck: beck@sankt-georgen.de

Ü G M21
2 st. - 3 LP

Di 14.30 – 16.05

 

Ziel des Seminars ist die Ausarbeitung einer Predigt für einen Gottesdienst in einer der Innenstadtkirchen Frankfurts. Nach einer kurzen theologischen Grundlegung der Homiletik und der Skizzierung einiger Koordinaten aus der homiletischen Praxis stellen die TeilnehmerInnen ihre Predigt im Seminar vor, die auf der Grundlage einer exegetisch-bibeltheologischen Beschäftigung mit einer Perikope erstellt wird. Sie wird nach Form und Inhalt mit Hilfe von Kameratechnik besprochen. Den Abschluss bildet das praktische Predigen. Das Seminar erfolgt in Kooperation mit Marc Prätsch als Dozenten der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/M.

Literatur

Aigner, Maria Elisabeth / Pock, Johann / Wustmanns, Hildegard (Hg.), Wie heute predigen? Einblicke in die Predigtwerkstatt, Würzburg 2014.

 

Engemann, Winfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen² 2011.

 

Grözinger, Albrecht, Homiletik. Lehrbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2008.

 

Herbst, Michael / Schneider, Matthias, ...wir predigen nicht uns selbst. Ein Arbeitsbuch für Predigt und Gottesdienst, Neukirchen-Vluyn8 2008.

 

Karle, Isolde, Das Evangelium kommunizieren, in: Charbonnier, Lars / Merzyn, Konrad / Meyer, Peter (Hg.), Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung, Göttingen 2012, 19-33.

 

Lehnert, Volker A., Kein Blatt vor'm Mund. Frei predigen lernen in sieben Schritten. Kleine praktische Homiletik, Neukirchen-Vluyn³ 2010.

 

- Nicol, Martin / Deeg, Alexander: Im Wechselschritt zur Kanzel. Praxisbuch Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2005.

- Nicol, Martin: Einander ins Bild setzen. Dramaturgische Homiletik, Göttingen² 2005.

- Schneider, Wolf: Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil, München19 2001.

- Zerfass, Rolf, Grundkurs Predigt, Bd.1, Spruchpredigt, Düsseldorf 1987.

- Zerfass, Rolf, Grundkurs Predigt, Bd.2, Textpredigt, Düsseldorf 1992.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Liturgiewissenschaft

 

94 Ein Gang durch die europäische Kunstgeschichte in Frankfurter Sammlungen

Mann

Anmeldung bitte bis zum 08.04.2019 per E-Mail an Herrn Dr. Mann: Stephan.Mann@goch.de

Ü G P13 M22
2 st. - 3 LP

Do 13.30 – 15.30 Termine: 11.04.2019, 25.04.2019, 02.05.2019, 23.05.2019, 06.06.2019, 27.06.2019, 18.07.2019

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Kirchenrecht

 

97 Theologische Grundlegung und Einführung in die Hermeneutik und Methodik der Kirchenrechtswissenschaft

Meckel

Ü G M4
1 st. - 1.5 LP

Mi 16.15 – 17.50 in der ersten Semesterhälfte (bis zum 12.06.2019)

 

Was ist Kirchenrecht? Benötigt die Kirche Kirchenrecht? In welchem Verhältnis steht die Kirchenrechtswissenschaft zu anderen theologischen Disziplinen? Welche Rechtsquellen zieht die Kirchenrechtswissenschaft heran? Wie werden kirchenrechtliche Normen begründet? Mit welchen Grundbegriffen arbeitet das Kirchenrecht? Welche Hermeneutik und Methodik ist bei der Auslegung der Rechtsquellen zu beachten? Die Übung beantwortet diese Fragen und führt in die theologische Grundlegung des Kirchenrechts sowie in die Hermeneutik und Methodik der Kirchenrechtswissenschaft ein. Die Anwendung kirchenrechtlicher Normen wird anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis verdeutlicht, sodass zugleich die Relevanz der kirchlichen Rechtsordnung für das Handeln der Kirche deutlich wird.

Literatur

Handbuch des katholischen Kirchenrechts, hg. v. S. Haering – W. Rees – H. Schmitz, Regensburg 3. Auflage 2015; Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) Bd. 1, hg. v. H. Hallermann - T. Meckel - M. Droege - H. de Wall, Paderborn - München - Wien - Zürich 2019; Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, hg. v. A. v. Campenhausen – I. Riedel-Spangenberger – R. Sebott, 3 Bde., Paderborn – München – Wien – Zürich 2000-2004 [LKStKR]; Krämer, Peter, Braucht die Kirche eine rechtliche Ordnung? Anthropologische Voraussetzungen und theologische Grundlagen des kirchlichen Rechts: TrThZ 2002, 212-225; Meckel, Thomas, Konzil und Codex – Zur Hermeneutik der Kirchenrechtswissenschaft am Beispiel der christifideles laici, Paderborn – München – Wien – Zürich 2017 (KStKR 18); Meckel, Thomas, Art. Communio, Katholisch: LKRR Bd. 1 (2019), 518-520; Meckel, Thomas, Art. Amt, Katholisch: LKRR Bd. 1 (2019), 108-111; Meckel, Thomas, Art. Dienst, Katholisch: LKRR Bd. 1 (2019), 618f.; Meckel, Thomas, Art. Erlaubtheit, Katholisch: LKRR Bd. 1 (2019), 858f.; Pack, Heinz, Methodik der Rechtfindung im staatlichen und kanonischen Recht, Essen 2004 (Beihefte zum Münsterischen Kommentar 38); Riedel-Spangenberger, Ilona, Hermeneutik des Kirchenrechts: LKStKR Bd. 2, 235f.; Riedel-Spangenberger, Ilona, Kirchenrecht II. kath.: LKStKR Bd. 2, 503-505; Witsch, Norbert, Methode, kanonistische: LKStKR Bd. 2, 787f.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

98 Das Verfassungsrecht (Volk Gottes) und das Verkündigungsrecht der Kirche

Meckel

V G M10
2 st. - 3 LP

Mi 09.35 – 11.10

 

Die Tria-Munera-Lehre, die Lehre von den drei Diensten Christi des Verkündigens, Heiligens und Leitens steht für die Gliederung der Bücher II bis IV des CIC/1983 Pate. Diese Vorlesung wendet sich dem munus regendi, dem Leitungsdienst, sowie dem munus docendi, dem Verkündigungsdienst der Kirche, und damit den Büchern II und III des CIC/1983 zu. Das zweite Buch des CIC/1983 wird mit der Überschrift „Volk Gottes“ versehen. Damit rezipiert der CIC/1983 einen der zentralen ekklesiologischen Bildbegriffe und gibt mit dieser Überschrift gleichsam das verfassungsrechtliche Programm bzw. Panorama vor. Die Vorlesung widmet sich der Rezeption der Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils im CIC/1983 und damit der Frage nach der organischen Struktur der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen sowie der Frage nach der hierarchischen Struktur der Kirche auf den drei verfassungsrechtlichen Ebenen der Gesamtkirche, der Teilkirche und der Pfarrei. In diesem Kontext werden die verschiedenen Ämter und Dienste der Kirche erläutert. Ferner sind von der Verfassungsstruktur der Kirche die Vereinigungsstrukturen zu unterscheiden.

Neben diesem ersten Teil der Vorlesung zum munus regendi der Kirche widmet sich die Vorlesung in ihrem zweiten Teil dem munus docendi. Im Rahmen des Verkündigungsdienstes der Kirche stellen sich insbesondere die Fragen der Verbindlichkeitsgrade lehramtlicher Äußerungen und dem von den Gläubigen erwarteten Gehorsam, der rechtlichen Regelung des Predigtdienstes, der Katechese und des Religionsunterrichts.

 

Literatur

Hallermann, Heribert, Pfarrei und pfarrliche Seelsorge. Ein kirchenrechtliches Handbuch für Studium und Praxis, Paderborn – München – Wien – Zürich 2004 (KStKR 4); Hallermann, Heribert, Ratlos – oder gut beraten? Die Beratung des Diözesanbischofs, Paderborn – München – Wien – Zürich 2010 (KStKR 11); Krämer, Peter, Wer sind die Träger des kirchlichen Verkündigungsdienstes?: Communio in Ecclesiae Mysterio (FS W. Aymans), hg. v. K. Th. Geringer – H. Schmitz, St. Ottilien 2001, 247-267; Meckel, Thomas, Die Herde am Laufen halten. Lebendige Hirtensorge mit dem Kirchenrecht: Menschendiener – Gottesdiener. Anstöße – Ermutigungen – Reflexionen, hg. v. H. Hallermann, Würzburg 2010 (WTh 4), 181-211; Meckel, Thomas, Religionsunterricht im Recht. Perspektiven des katholischen Kirchenrechts und des deutschen Staatskirchenrechts, Paderborn – München – Wien – Zürich 2011 (KStKR 14); Meckel, Thomas, Die Tria-Munera-Lehre in Konzil und Codex: Ius canonicum in communione christifidelium. Festschrift zum 65. Geburtstag von Heribert Hallermann, hg. v. M. Graulich – T. Meckel – M. Pulte, Paderborn – München – Wien – Zürich 2016 (KStKR 23), 115-148; Meckel, Thomas Konzil und Codex – Zur Hermeneutik der Kirchenrechtswissenschaft am Beispiel der christifideles laici, Paderborn – München – Wien – Zürich 2017 (KStKR 18); Ohly, Christoph, Der Dienst am Wort Gottes. Eine rechtssystematische Studie zur Gestalt von Predigt und Katechese im Kanonischen Recht, St. Ottilien 2008 (Münchener Theologische Studien III. Kanonistische Abteilung 63); Riedel-Spangenberger, Ilona, Die Communio als Strukturprinzip der Kirche und ihre Rezeption im CIC/1983: TrThZ 97 (1988), 217-238; Leitungsstrukturen der katholischen Kirche. Kirchenrechtliche Grundlagen und Reformbedarf, hg. v. I. Riedel-Spangenberger, Freiburg – Basel – Wien 2001 (QD 198); Rechtskultur in der Diözese. Grundlagen und Perspektiven, hg. v. I. Riedel-Spangenberger, Freiburg 2006 (QD 219); Witsch, Norbert, Synodalität auf Ebene der Diözese. Die Bestimmungen des universalkirchlichen Rechts der Lateinischen Kirche, Paderborn – München – Wien – Zürich 2004 (KStKR 1).

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

99 Kolloquium zur Vorlesung „Das Verfassungsrecht (Volk Gottes) und das Verkündigungsrecht der Kirche“

Meckel

Koll G M10
1 st.

nach Vereinbarung

 

Das Kolloquium gibt die Möglichkeit, den Stoff der Vorlesung "Das Verfassungsrecht (Volk Gottes) und das Verkündigungsrecht der Kirche" für die Prüfungsvorbereitung zu repetieren und damit zusätzlichen Raum für Fragen und Diskussion.

 

Es findet vsl. mittwochs 13.45h-14.30h statt. Zeit und Ort der ersten Sitzung und der folgenden Sitzungen werden in der Vorlesung (Mi. 9.35-11.10h) bekannt gegeben.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

100 Leitung, Vollmacht, Ämter und Dienste – Zwischen römischer Reform und teilkirchlichen Initiativen

Meckel

Anmeldung bitte bis zum 26.04.2019 per E-Mail an Herrn Prof. Meckel: meckel@sankt-georgen.de

HS G M15 M23
2 st. - 4 LP

30.09.-02.10.2019 in Schloss Hirschberg Vorbesprechung und weitere Blocktermine nach Vereinbarung

 

Strukturreformen in der katholischen Kirche werden seit Jahren aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln wissenschaftlich und praktisch diskutiert. Papst Franziskus hat seit 2013 universalkirchliche Reformen angestoßen, die z.T. schon rechtlich umgesetzt worden sind. Die demographische Entwicklung fordert auf der Ebene der Teilkirche für die Kirche vor Ort Anpassungen der Strukturen an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Dazu gehört auch die Vergewisserung über das, was die Begriffe Leitung, Vollmacht, Amt und Dienst ausmachen. Die Begriffe werden in der Theologie und Kanonistik unterschiedlich verwendet. Daher geht es um eine Klärung, weil alle Reformen in der Kirche eines multidisziplinären Ansatzes bedürfen, um wirklich Perspektiven zu eröffnen, die theologisch und kirchenrechtlich tragfähig sein können.

 

Anmeldung bitte bis zum 26.04.2019 per E-Mail an meckel@sankt-georgen.de. Nach Anmeldeschluss wird ein Vorbesprechungstermin vereinbart.

 

Teilnahme an der wissenschaftlichen Fachtagung „Leitung, Vollmacht, Ämter und Dienste – Zwischen römischer Reform und teilkirchlichen Initiativen“ (30.09.2019, 14.00 Uhr – 02.10.2019, 13.00 Uhr in Schloss Hirschberg, Beilngries/Altmühltal). Auf der Tagung gibt es speziell auf die Studierenden hin konzipierte Elemente.

 

Literatur

Hallermann, Heribert, Mehr als Strukturen. Chancen für Vielfalt und Kooperation: Lebendige Kirche in neuen Strukturen. Herausforderungen und Chancen, hg. v. H. Hallermann – T. Meckel – S. Pfannkuche – M. Pulte, Würzburg 2015 (WTh 11), 31-79; Leitungsstrukturen der katholischen Kirche. Kirchenrechtliche Grundlagen und Reformbedarf, hg. v. I. Riedel-Spangenberger, Freiburg 2002 (QD 198); Platen, Peter, Die Ausübung kirchlicher Leitungsgewalt durch Laien. Rechtssystematische Überlegungen aus der Perspektive des „Handelns durch andere“, Essen 2007 (Beihefte zum Münsterischen Kommentar 47); Rees, Wilhelm, Mitverantwortung von Laien und Leitung einer Pfarrgemeinde. Kirchenrechtliche Anmerkungen in Zeiten eines akuten Priestermangels: Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils in Theologie und Kirchenrecht heute (FS K. Lüdicke), hg. v. D. J. Meier – P. Platen – H. J. F. Reinhardt – F. Sanders, Essen 2008 (Beihefte zum Münsterischen Kommentar 55), 505-537; Gemeindeleitung durch Laien? Internationale Erfahrungen und Erkenntnisse, hg. v. T. Schüller, Regensburg 2011.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

101 Aktuelle kirchenrechtliche und religionsrechtliche Arbeiten

Meckel

OS
2 st. - 4 LP
 

Das Oberseminar besteht aus zwei Teilen. Zum einen dient es der gemeinsamen Diskussion und Besprechung aktueller kirchenrechtlicher und religionsrechtlicher Themen und Arbeiten und zum anderen der vertieften Auseinandersetzung mit Quellen und Literatur des Kirchenrechts, der kirchlichen Rechtsgeschichte und des Religionsrechts.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Teilnahme auf Einladung des Dozenten.

Humanwissenschaften

 

110 Einführung in Pädagogik und Psychologie

Wagener

L G M15
2 st. - 3 LP

Di 14.30 – 16.05 Beginn: 16.04.2019

 

In pädagogisch und psychologisch relevanten Fragen gibt es in der Regel nicht eine einzige anerkannte Position, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher, oft sogar auch entgegengesetzter Ansichten, die alle mit mehr oder weniger guten Gründen vorgetragen werden. Insofern genügt es also nicht, sich einfach einer Ansicht anzuschließen. Vielmehr kommt es darauf an, die unterschiedlichen Vorstellungen zu prüfen und durch Abwägen der Argumente zu einem eigenen Urteil zu gelangen.

Dazu werden wir uns nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Pädagogik auch mit den (geisteswissenschaftlichen, kritisch-rationalen und konstruktivistischen) Richtungen der Erziehungswissenschaft beschäftigen. Wir werden die Methoden der Erziehungswissenschaft (klassische Hermeneutik, empirische Methode, methodischer Ansatz der Kritischen Erziehungswissenschaft) kennenlernen. Ferner stellt sich die Frage, ob und warum der Mensch auf (religiöse) Erziehung angewiesen ist?

Im Anschluss daran wenden wir uns der Allgemeinen Psychologie zu, wie sie Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen und Denken, Emotionen und Motivationen sowie Sprechen verstehen. Unabdingbar ist die Beschäftigung mit der Entwicklungspsychologie, der Persönlichkeits- und Tiefenpsychologie sowie der Bindungstheorie und der Religionspsychologie.

 

Literatur

Literatur (zum Einstieg) – (siehe auch Semesterapparat):

 

Veronika Brandstätter und Jürgen H. Otto (Hrsg.), Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Motivation und Emotion, Göttingen 2009.

 

Erik H. Erikson, Kindheit und Gesellschaft, Stuttgart 11., veränd. Auflage 1992.

 

Joachim Funke und Peter A. Frensch (Hrsg.), Handbuch der Allgemeinen Psychologie – Kognition, Göttingen 2006.

 

Bernhard Grom, Religionspsychologie, München 3., vollständig überarbeitete Auflage 2007.

 

H. Gudjons, Pädagogisches Grundwissen, Bad Heilbrunn 2008.

Marcus Hasselhorn, Andreas Gold, Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren, Stuttgart 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2013.

 

S. Heine, Grundlagen der Religionspsychologie, Göttingen 2005.

 

K. Kießling, „Nützlich und notwendig“. Psychologisches Grundwissen in Theologie und Praxis, Freiburg Schweiz 2002.

 

H.-Chr. Koller, Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung, 2009.

 

Ingrid Scharlau, Jean Piaget zur Einführung, Hamburg 3., überarbeitete Auflage 2013.

 

Wolfgang Schneider und Marcus Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch der Pädagogischen Psychologie, Göttingen 2008.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Griechisch

 

46 Griechische Lektüre

Hühne / Wucherpfennig

SK G
1 st.

nach Vereinbarung

 

Der Lektürekurs gibt eine Einführung in das Lesen und Verstehen der griechischen Paulusbriefe. Dazu werden ausgewählte Abschnitte gelesen.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Termin nach Absprache.

 

53 Übung zur Vorlesung "Konziliengeschichte": Griechische und lateinische Texte zur Konziliengeschichte

Hühne / Arnold

Anmeldung bitte per E-Mail an Herrn Prof. Arnold: arnold@sankt-georgen.de

Ü G M17
1 st. - 1.5 LP

Mi 13.30 – 14.15

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Latein

 

53 Übung zur Vorlesung "Konziliengeschichte": Griechische und lateinische Texte zur Konziliengeschichte

Hühne / Arnold

Anmeldung bitte per E-Mail an Herrn Prof. Arnold: arnold@sankt-georgen.de

Ü G M17
1 st. - 1.5 LP

Mi 13.30 – 14.15

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hebräisch

 

124 Einführung ins Bibel-Hebräisch

Casagrande

SK G
2 st.

Di 10.35 – 12.10

 

Der zweistündige Kurs führt in die hebräische Laut- und Schriftlehre ein und gibt über das Erlernen grundlegender Formen und Vokabeln einen Einblick in das biblische Hebräisch. Vereinfachte Texte werden gemeinsam gelesen und übersetzt.

Literatur

Die in den Sitzungen ausgegebenen Skripte dienen als Lerngrundlage. Weitere Lernmittel werden in der ersten Lehrveranstaltung vorgestellt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

125 Hebräisch II

Casagrande

SK G
3 st.

Mi 13.40 – 16.05

 

Der dreistündige Kurs baut auf dem in Hebräisch I behandelten Stoff auf. Der Fokus liegt auf der Vertiefung der hebräischen Syntax und der Auseinandersetzung mit den sog. Stammesmodifikationen des Verbs, sowie der unregelmäßigen Formenbildung (Verb, Substantiv). Begleitend soll der Grundwortschatz weiter ausgebaut werden. In der Lektüre und Übersetzung hebräischer Texte aus der Biblia Hebraica wird das gewonnene Wissen angewandt und gesichert. Ziel des Kurses ist, dass die Studierenden in der Lage sind, mit üblichen Hilfsmitteln (Wörterbuch, Grammatik) begründete Übersetzungen hebräischer Narrativtexte anzufertigen und der philologischen Argumentation wissenschaftlicher Kommentare folgen zu können.

Literatur

Lambdin, Thomas O., Lehrbuch Bibel-Hebräisch, hg. v. Heinrich von Siebenthal, 8. Aufl. Gießen 2016 [bitte aktuelle Auflage] dazu begleitend Siebenthal, Heinrich von, Bibel-Hebräisch. Lösungs- und Begleitband zum Lehrbuch von Thomas O. Lambdin, 6. Aufl. Gießen 2015 [bitte aktuelle Auflage].

 

Weitere Literatur und Lernmittel werden in der ersten Lehrveranstaltung vorgestellt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Die Studierenden sollten eine wöchentliche Eigenarbeitszeit von ca. 8h einrechnen, um eine erfolgreiche Teilnahme am Kurs zu gewährleisten.

Italienisch

 

127 Italienisch für Anfänger*innen und Fortgeschrittene

Burger

Anmeldung bitte per E-Mail an Frau Burger: CBurgerPiovera@gmx.de

SK G
2 st.

Vorbesprechung: Fr 12.04.2019, 10.20 Weitere Termine nach Vereinbarung

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Spanisch

 

128 Spanisch für Anfänger*innen und Fortgeschrittene

Arenas

Anmeldung bitte per E-Mail an Frau Arenas: a3arenas@gmx.de

SK G
2 st.

nach Vereinbarung

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Französisch

 

129 Französisch Grund- und Aufbaukurse

Bruchet Collins

Anmeldung bitte per E-Mail an Frau Bruchet Collins: janine.collins@t-online.de

SK G
2 st.

nach Vereinbarung

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

130 Französisch Konversationskurs

Bruchet Collins

Anmeldung bitte per E-Mail an Frau Bruchet Collins: janine.collins@t-online.de

SK G
2 st.

Mi 13.30 – 15.05

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Deutsch

 

131 Vertiefung der Deutschkenntnisse für das Studium der Theologie und Philosophie

Hopf

Anmeldung bitte bis zum 01.04.2019 per E-Mail an Frau Muth: muth@sankt-georgen.de

SK G
2 st.

Di 18.30 – 20.05

 

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Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Islam und christlich-muslimische Begegnung

 

150 Modul IV: Christliche Perspektiven

Specker / Güzelmansur

V/Koll G P13 M23
2 st. - 3 LP

Fr 16.00 – 19.15 Termine: 03.05.2019, 10.05.2019, 24.05.2019, 07.06.2019, 21.06.2019, 05.07.2019, 19.07.2019

 

Der vierte und letzte Teil des Vorlesungszyklus „Islam und christlich-muslimische Begegnung“ beschäftigt sich mit der Geschichte und Gegenwart christlicher Deutungen des Islam. Als Scharnier zu den zuvor erörterten muslimischen Perspektiven auf das Christentum dient ein Blick auf koranische Rezeption biblischer Figuren, die gerade im christlich-islamischen Dialog oft als Bindeglieder herangezogen werden. Sodann werden einige wichtige Epochen in der christlichen Bezugnahme auf den Islam dargestellt, durchaus auch mit Blick auf mögliche Inspirationen für die gegenwärtige Situation. Das Fundament für eine eigenständige Bezugnahme auf den Islam soll weiterhin durch einige ausgewählte Gestalten des 20. Jahrhunderts sowie die Darstellungen der lehramtlichen Texte gelegt werden. Die Gegenwart kommt schließlich durch eine differenzierende Auseinandersetzung mit islamkritischen Haltungen sowie einigen ausgewählten aktuellen Themen in den Blick.

 

 

 

 

 

Literatur

Literatur zur ersten Information:

Ludwig Hagemann: Christentum contra Islam. Eine Geschichte gescheiterter Beziehungen. Darmstadt 1999.

Mathias Rohe, Hava Engin u.a. (Hg.): Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. 2 Bd. Freiburg u.a. 2014.

Samir Khalil Samir/ Michaela Koller: Muslime und Christen. Geschichte und Perspektiven einer Nachbarschaft. Augsburg 2011.

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: Christen und Muslime in Deutschland (Arbeitshilfe 173). Bonn 2003.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

151 Tutorium zum Studienprogramm "Islam und christlich-muslimische Begegnung"

Specker / Güzelmansur

T G P13 M23

Do 09.05.2019, 18.00 – 19.30 Do 06.06.2019, 18.00 – 19.30 Do 04.07.2019, 18.00 – 19.30

 

Vorstellung und Besprechung der Praxisprojekte

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.