Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis nach Studiengang:
Magister Theologie | Bachelor Kirchliche Praxis | Philosophisches Orientierungsjahr | Master Sozialethik im Gesundheitswesen | Postgraduale Studiengänge | Studiengangübergreifende Veranstaltungen
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (Postgraduale Studiengänge: Wintersemester 2026)
22
Oberseminar Einleitung und Exegese Altes Testament
Peetz
Termine nach Vereinbarung
Das Oberseminar bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, laufende wissenschaftliche Projekte vorzustellen und Thesen zu diskutieren. Es richtet sich an Habilitand*innen, Doktorand*innen und Studierende, die eine Magister- bzw. Magistraarbeit am Lehrstuhl „Einleitung in die Heilige Schrift und Exegese des Alten Testaments“ verfassen oder mit dem Gedanken spielen, dieses zu tun.
Literatur
Wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Leistungsnachweis
42
Oberseminar Fundamentaltheologie
Löffler
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine nach Vereinbarung
Das Oberseminar dient der gemeinsamen Diskussion und Besprechung aktueller fundamentaltheologischer Themen und Arbeiten.
Leistungsnachweis
Postgraduale Studierende können durch mündliche Präsentation und schriftliche Hausarbeit einen Leistungsnachweis erwerben.
Hinweise
Teilnahme auf persönliche Einladung durch den Dozenten.
47
Laypeople and Clerics in the Church: Historical and Systematic Approaches
(online, in English)
Ansorge
Seminar im Rahmen des Kircher-Netzwerks
2 st. - 4 LP
Di 13.45 – 16.10
Termine:
13.10.2026, 20.10.2026, 27.10.2026, 03.11.2026, 10.11.2026, 17.11.2026, 24.11.2026, 08.12.2026, 15.12.2026
Leistungsnachweis
Angaben folgen demnächst.
51
Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie
Knorn
1 st. - 1 LP
Mo 13.30 – 14.15
In Anknüpfung an die Lektüre von J. Ratzingers „Einführung in das Christentum“ im Kolloquium von M3 wird in diesem Lektürekurs die „Einführung in die evangelische Theologie“ von Karl Barth in Abschnitten gelesen und diskutiert. So ergibt sich ein konziser Überblick über die Hauptgedanken von Barths Theologie und seiner Methode. Gleichzeitig soll das geistliche und intellektuelle Selbstverständnis dieses reformierten Theologen erschlossen werden. Schließlich wird in ökumenischer Absicht Barths Verständnis von Theologie mit einem katholischen Verständnis verglichen. (Der Besuch des genannten M3-Kolloquiums in diesem oder in einem früheren Semester ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Lektürekurs.)
Literatur
Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie, Zürich 1962 (oder beliebige andere Ausgabe; neueste Ausgabe mit kommentierenden Anmerkungen: Zürich 2021).
Leistungsnachweis
unbenoteter Teilnahmenachweis
52
Oberseminar Dogmatik für Lizentiand:innen und Doktorand:innen
Ansorge / Vechtel
auf persönliche Einladung der Lehrenden
Termine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben
Leistungsnachweis
Angaben folgen demnächst.
53
Aktuelle Themen der Dogmatik und Ökumenik
Knorn
in Kooperation mit Prof. Dr. Benjamin Dahlke, Universität Mainz
→ Interessierte wenden sich bitte bis 09.10.2026 an: knorn@sankt-georgen.de
1 st.
Ort und Termine nach Absprache
Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsprojekte im Bereich der Dogmatik und der ökumenischen Theologie. Das Oberseminar in Kooperation mit Prof. Benjamin Dahlke findet nach Absprache teils an der Universität Mainz, teils in Sankt Georgen statt. Bei Interesse an einer Teilnahme (z.B. auch wenn Sie eine Magister- oder Lizentiatsarbeit in Dogmatik/Fundamentaltheologie schreiben) melden Sie sich bitte bei P. Knorn zu Beginn des Semesters.
Literatur
nach Absprache
Leistungsnachweis
kein Leistungsnachweis
62
Oberseminar Pastoraltheologie
Hoyer / Müßig
Interessierte wenden sich bitte bis 09.10.2026 an: muessig@sankt-georgen.de
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine werden zu Beginn des Semesters festgelegt
Die Veranstaltungsinhalte werden zu Beginn des Semesters mit den Teilnehmer:innen direkt abgesprochen.
Leistungsnachweis
64
Religionspädagogische Theoriebildung als interdisziplinärer Prozess III
Kießling
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Aufbaustudierenden in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik.
2 st. - 4 LP
Fr 23.10.2026, 14.15 – 21.00
Sa 24.10.2026, 09.15 – 16.00
Fr 22.01.2027, 14.15 – 21.00
Sa 23.01.2027, 09.15 – 16.00
In der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt es unmissverständlich: „Durch ihr Geschaffensein selber […] haben alle Einzelwirklichkeiten […] ihre Eigengesetzlichkeit und ihre eigenen Ordnungen, die der Mensch unter Anerkennung der den einzelnen Wissenschaften und Techniken eigenen Methode achten muss.“ (GS 36) Dabei sollen die „Grundsätze christlicher Erziehung […] durch die neueren Erkenntnisse einer gesunden Psychologie und Pädagogik ergänzt werden“ (OT 11), wobei das Dekret „Optatam totius“ über die Ausbildung der Priester allerdings offenlässt, was eine Psychologie oder eine Pädagogik zu einer gesunden macht.
Einen Wink gibt Karl Rahner mit seiner Forderung, dass Wissenschaften, „sowohl wo sie empirisch feststellen […] als auch wo sie normativ werden, sich von der Theologie hinsichtlich des sie bestimmenden Menschenbildes kritisch befragen lassen sollen“ (1972a, 102). Rahner geht davon aus, dass trotz des Pluralismus der auf Autonomie bedachten Wissenschaften zu jeder von ihnen – uneingestanden und doch für sie selbst lebensnotwendig – ein Verweis auf „das gemeinsam Humane“ (1972a, 93) gehöre, welches in jeder Wissenschaft walte, aber von ihr selbst nicht verwaltet werde – und das interdisziplinäre Gespräch letztlich trage. Dieses ist also sowohl auf solche Kriterien angewiesen, die den Eigenstand der daran beteiligten Wissenschaften sichern, als auch auf Kriterien, die ihre Beziehungen und ihren Austausch fördern.
Welche Kriterien können ein Gespräch von zueinander eigenständigen Wissenschaften begünstigen, sodass ein interdisziplinärer Prozess in Gang und religionspädagogischer Theoriebildung zugutekommt?
Zu den Teilnahmebedingungen gehören
(1) das Interesse an wissenschaftstheoretischen Fragen, mit denen sich auseinanderzusetzen praktisch-theologische Disziplinen herausgefordert sind,
(2) die Bereitschaft, sich exemplarisch einer laufenden praktisch-theologischen Forschungsarbeit zu widmen und diese kritisch-konstruktiv daraufhin zu prüfen, ob damit interdisziplinäre Prozesse einhergehen, die praktisch-theologischer Theoriebildung dienen,
(3) die Chance, eigene Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen und auf diese Weise vorantreiben zu können, sowie
(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.
Literatur
Baur, Nina & Blasius, Jörg (Hrsg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, 2 Bände, 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden 2019.
Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.
Eid, Michael, Gollwitzer, Mario & Schmitt, Manfred, Statistik und Forschungsmethoden, 5., korrigierte Auflage, Weinheim – Basel 2017.
Kießling, Klaus, Zur eigenen Stimme finden. Religiöses Lernen an berufsbildenden Schulen (Zeitzeichen; Bd. 16), Nachauflage, Ostfildern 2004, 238–342.
Porzelt, Burkard & Schimmel, Alexander (Hrsg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015.
Przyborski, Aglaja & Wohlrab-Sahr, Monika, Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch, 4., erweiterte Auflage, München 2014.
Rahner, Karl, Die Theologie im interdisziplinären Gespräch der Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972a, 89–103.
Rahner, Karl, Zum Verhältnis zwischen Theologie und heutigen Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972b, 104–112.
Leistungsnachweis
Ein qualifizierter Leistungsnachweis kann erworben werden.
Hinweise
Das Oberseminar richtet sich an Studierende, die ein Lizentiat, ein Doktorat oder einen PhD-Abschluss (Doctor of Philosophy) in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik anstreben. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 1. Oktober 2026 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
65
Post-Doc-Forschungskolloquium Religionspädagogik
Kießling
1 st.
Fr 13.11.2026, 09.15 – 18.00
weitere Termine nach Vereinbarung
Diese Lehrveranstaltung versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Diskurs unter Religionspädagog*innen in der Post-Doc-Phase. Das Angebot richtet sich zum einen an Habilitand*innen in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik, zum anderen an Forschende, die nach Abschluss ihrer Promotion am fachlichen Austausch interessiert sind, ohne damit weitere Qualifizierungsabsichten zu verbinden.
Literatur
Baur, Nina & Blasius, Jörg (Hrsg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, 2 Bände, 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden 2019.
Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.
Eid, Michael, Gollwitzer, Mario & Schmitt, Manfred, Statistik und Forschungsmethoden, 5., korrigierte Auflage, Weinheim – Basel 2017.
Porzelt, Burkard & Schimmel, Alexander (Hrsg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015.
Przyborski, Aglaja & Wohlrab-Sahr, Monika, Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch, 4., erweiterte Auflage, München 2014.
Leistungsnachweis
Ein qualifizierter Leistungsnachweis kann bei Bedarf erworben werden.
Hinweise
Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 1. Oktober 2026 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
64
Pastoralpsychologische Theoriebildung als interdisziplinärer Prozess III
Kießling
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Aufbaustudierenden in Pastoralpsychologie und Spiritualität.
2 st. - 4 LP
Fr 23.10.2026, 14.15 – 21.00
Sa 24.10.2026, 09.15 – 16.00
Fr 22.01.2027, 14.15 – 21.00
Sa 23.01.2027, 09.15 – 16.00
In der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt es unmissverständlich: „Durch ihr Geschaffensein selber […] haben alle Einzelwirklichkeiten […] ihre Eigengesetzlichkeit und ihre eigenen Ordnungen, die der Mensch unter Anerkennung der den einzelnen Wissenschaften und Techniken eigenen Methode achten muss.“ (GS 36) Und ganz ausdrücklich sollen in der Seelsorge „nicht nur die theologischen Prinzipien, sondern auch die Ergebnisse der profanen Wissenschaften, vor allem der Psychologie und der Soziologie, wirklich beachtet“ (GS 62) werden.
Einen Wink gibt Karl Rahner mit seiner Forderung, dass Wissenschaften, „sowohl wo sie empirisch feststellen […] als auch wo sie normativ werden, sich von der Theologie hinsichtlich des sie bestimmenden Menschenbildes kritisch befragen lassen sollen“ (1972a, 102). Rahner geht davon aus, dass trotz des Pluralismus der auf Autonomie bedachten Wissenschaften zu jeder von ihnen – uneingestanden und doch für sie selbst lebensnotwendig – ein Verweis auf „das gemeinsam Humane“ (1972a, 93) gehöre, welches in jeder Wissenschaft walte, aber von ihr selbst nicht verwaltet werde – und das interdisziplinäre Gespräch letztlich trage. Dieses ist also sowohl auf solche Kriterien angewiesen, die den Eigenstand der daran beteiligten Wissenschaften sichern, als auch auf Kriterien, die ihre Beziehungen und ihren Austausch fördern.
Welche Kriterien können ein Gespräch von zueinander eigenständigen Wissenschaften begünstigen, sodass ein interdisziplinärer Prozess in Gang und pastoralpsychologischer Theoriebildung zugutekommt?
Zu den Teilnahmebedingungen gehören
(1) das Interesse an wissenschaftstheoretischen Fragen, mit denen sich auseinanderzusetzen praktisch-theologische Disziplinen herausgefordert sind,
(2) die Bereitschaft, sich exemplarisch einer laufenden praktisch-theologischen Forschungsarbeit zu widmen und diese kritisch-konstruktiv daraufhin zu prüfen, ob damit interdisziplinäre Prozesse einhergehen, die praktisch-theologischer Theoriebildung dienen,
(3) die Chance, eigene Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen und auf diese Weise vorantreiben zu können, sowie
(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.
Literatur
Aigner, Maria Elisabeth, Bucher, Rainer, Hable, Ingrid & Ruckenbauer, Hans-Walter (Hrsg.), Räume des Aufatmens. Pastoralpsychologie im Risiko der Anerkennung. Festschrift zu Ehren von Karl Heinz Ladenhauf (Werkstatt Theologie. Praxisorientierte Studien und Diskurse; Bd. 17), Wien – Berlin 2010.
Baur, Nina & Blasius, Jörg (Hrsg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, 2 Bände, 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden 2019.
Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.
Eid, Michael, Gollwitzer, Mario & Schmitt, Manfred, Statistik und Forschungsmethoden, 5., korrigierte Auflage, Weinheim – Basel 2017.
Kießling, Klaus, Engel, Agnes, Strunk, Theresia & Wagener, Hermann-Josef, Grundwissen Psychologie. Lehrbuch für Theologie und Seelsorge, Ostfildern 2021.
Przyborski, Aglaja & Wohlrab-Sahr, Monika, Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch, 4., erweiterte Auflage, München 2014.
Rahner, Karl, Die Theologie im interdisziplinären Gespräch der Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972a, 89–103.
Rahner, Karl, Zum Verhältnis zwischen Theologie und heutigen Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972b, 104–112.
Leistungsnachweis
Ein qualifizierter Leistungsnachweis kann erworben werden.
Hinweise
Das Oberseminar richtet sich an Studierende, die ein Lizentiat, ein Doktorat oder einen PhD-Abschluss (Doctor of Philosophy) in Pastoralpsychologie und Spiritualität anstreben. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 1. Oktober 2026 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
65
Post-Doc-Forschungskolloquium Pastoralpsychologie
Kießling
1 st.
Fr 13.11.2026, 09.15 – 18.00
weitere Termine nach Vereinbarung
Diese Lehrveranstaltung versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Diskurs unter Pastoralpsycholog*innen in der Post-Doc-Phase. Das Angebot richtet sich zum einen an Habilitand*innen in Pastoralpsychologie und Spiritualität, zum anderen an Forschende, die nach Abschluss ihrer Promotion am fachlichen Austausch interessiert sind, ohne damit weitere Qualifizierungsabsichten zu verbinden.
Literatur
Aigner, Maria Elisabeth, Bucher, Rainer, Hable, Ingrid & Ruckenbauer, Hans-Walter (Hrsg.), Räume des Aufatmens. Pastoralpsychologie im Risiko der Anerkennung. Festschrift zu Ehren von Karl Heinz Ladenhauf (Werkstatt Theologie. Praxisorientierte Studien und Diskurse; Bd. 17), Wien – Berlin 2010.
Baur, Nina & Blasius, Jörg (Hrsg.), Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, 2 Bände, 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden 2019.
Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.
Eid, Michael, Gollwitzer, Mario & Schmitt, Manfred, Statistik und Forschungsmethoden, 5., korrigierte Auflage, Weinheim – Basel 2017.
Przyborski, Aglaja & Wohlrab-Sahr, Monika, Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch, 4., erweiterte Auflage, München 2014.
Leistungsnachweis
Ein qualifizierter Leistungsnachweis kann bei Bedarf erworben werden.
Hinweise
Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 1. Oktober 2026 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
66
Coaching und Supervision in pastoralpsychologischem Kontext
Kempen
2 st. - 4 LP
verpflichtende Vorbesprechung:
Fr 23.10.2026, 13.00 – 14.00 (online)
Fr 30.10.2026, 14.00 – 19.00
Sa 31.10.2026, 09.00 – 16.30
Fr 04.12.2026, 14.00 – 19.00
Sa 05.12.2026, 09.00 – 16.30
Leistungsnachweis
Angaben folgen demnächst.
67
Qualitative Methodologien und Methoden: Von der Empirie zur Theorie
Mertesacker
Anmeldung bitte bis 20.10.2026 an: mertesacker@psych.uni-frankfurt.de
1 st.
Verpflichtende Vorbesprechung:
Fr 30.10.2026, 13.00 – 13.45 (online)
Fr 19.02.2027, 14.15 – 19.45
Sa 20.02.2027, 09.15 – 15.45
Die Veranstaltung richtet sich an Aufbaustudierende der Pastoralpsychologie und der Religionspädagogik, die in ihrer Qualifikationsarbeit empirisch-qualitativ forschen möchten. Anders als in den bisherigen Veranstaltungen wird kein vorgegebenes Curriculum durchgearbeitet, sondern wir passen das Vorgehen an den Bedarf der Teilnehmenden an.
Deshalb ist es unbedingt notwendig, an der Vorbesprechung im Oktober teilzunehmen, da nur so der Bedarf ermittelt werden kann.
Gerne können auch Aufbaustudierende teilnehmen, die schon einmal ein Seminar in Qualitativen Methodologien besucht haben. Auch neue Aufbaustudierende sind willkommen.
Bitte besprechen Sie den Besuch des Seminars frühzeitig auch mit der Betreuungsperson Ihrer Qualifikationsarbeit – in der Regel Prof. Kießling. Ich werde die Seminarthemen auch mit Prof. Kießling abstimmen.
Literatur
Wird nach der Vorbesprechung bekannt gegeben. Allgemeine Einführungen in qualitative Methoden sind:
BAUR, Nina; BLASIUS, Jörg (2019): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS. [Gut fundiertes Lehrbuch, das sowohl statistische als auch qualitative Methoden darstellt. Damit ist es fast einzigartig. Die Kapitel sind gut lesbar. In Sankt Georgen als eBook vorhanden.]
PRZYBORSKI, Aglaja; WOHLRAB-SAHR, Monika (2014): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4. Auflage. München: Oldenbourg. [Ein wirklich lesenswertes Einführungsbuch in verschiedene qualitative Methoden. Wenn man sich ein Lehrbuch anschaffen will, dann dieses.]
FLICK, Uwe; VON KARDOFF, Ernst; STEINKE, Ines (2015): Qualitative Sozialforschung. Ein Handbuch. 11. Auflage. Reinbek: Rowohlt. [Die beiden Bände von Flick sind gut recherchierte Nachschlagewerke, die einen Überblick über Verfahren ermöglichen, jedoch niemals ausreichen, eine eigene Untersuchung durchzuführen. Sinnvoll, wenn man vor allem Studien rezipiert.]
FLICK, Uwe (2012): Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung. 5. Auflage. Reinbek: Rowohlt. [Weniger empfehlenswert als der vorherige Sammelband.]
ROSENTHAL, Gabriele (2015): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung. 5. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa. [Lehr- und Einführungsbuch in qualitativ-interpretative Forschung. Zum Teil wirkt die Autorin auf mich etwas zu dogmatisch, es handelt sich jedoch sicher um ein gut recherchiertes und lehrreiches Buch.]
BOHNSACK, Ralf (2008): Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden. 7. Auflage. Opladen: Budrich. [Ralf Bohnsack ist der wichtigste Vertreter der dokumentarischen Methode. Dieses Buch stellt eine gute Einleitung in das Paradigma der Wissenssoziologie und der auf ihr beruhenden Methoden dar.]
KELLE, Udo; KLUGE; Susann (2010): Vom Einzelfall zum Typus. 2. Aufl. Wiesbaden: Springer VS. [Sehr empfehlenswertes Lehrbuch!]
Leistungsnachweis
Bei Bedarf kann durch das Anfertigen einer Seminararbeit (ca. 15 Seiten) ein benoteter Leistungsnachweis erworben werden. Eine unbenotete Studienleistung kann durch vollständige Anwesenheit an der Vorbesprechung und an beiden Tagen im Februar erworben werden.
68
Supervision als diakonischer Prozess
Kießling
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Aufbaustudierenden bei Prof. Kießling.
2 st. - 4 LP
Termine und Ort in Absprache mit den Teilnehmenden
Supervision bezeichnet ein Arbeitsverfahren, das der Reflexion professioneller Beziehungen von Menschen sowie der Erweiterung berufspraktischer Kompetenzen dient. Supervision lässt sich als ein Lernprozess beschreiben, der Arbeitsbeziehungen in unterschiedlichen Professionen nachdenkt und sich seinerseits in Beziehungen vollzieht.
Dieser Prozess geht von der Problematik und dem spezifischen Anliegen aus, das einzelne Supervisand*innen schriftlich oder mündlich einbringen, möglicherweise mittels Audio- oder Videoaufnahme eines Gesprächsausschnitts, der beispielsweise typische Schwierigkeiten dokumentiert, mit denen eine in Ausbildung befindliche Beraterin im Umgang mit ihrer Klientel kämpft.
Daneben tauchen zahlreiche andere Themen auf, etwa der Umgang mit Kolleg*innen, Rollenkonflikte, Überforderung und Ausbrennen, personbezogene ebenso wie strukturelle Probleme am Arbeitsplatz.
Dabei stellen sich folgende Fragen: Wann und wo entspinnt sich die Geschichte der Supervision? Wie stellen sich wissenschaftliche Konzepte von Supervision heute dar? In welcher Weise zeigen sich solche Konzepte als zukunftsträchtig, als theologieträchtig? Supervision als diakonischer Prozess?
Zu den Teilnahmebedingungen gehören
(1) das Interesse an Supervision in Praxis und Theorie,
(2) die Bereitschaft, eigene Gesprächssituationen in Einzel- oder Gruppensupervision einzubringen sowie sich auf Themen anderer Supervisand*innen einzulassen,
(3) die Chance, diese Prozesse wissenschaftlich zu dokumentieren und sowohl pädagogisch, psychologisch und soziologisch als auch theologisch zu reflektieren, sowie
(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.
Literatur
Aach, Jürgen, Das Spezifikum pastoraler beziehungsweise pastoralpsychologischer Supervision. Zusammenschau und kritische Würdigung von drei Entwürfen, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 11 (2009) 3–29.
Binder, Désirée, Hasenkamp, Andreas & Kreitzscheck, Dagmar, Supervision in der Seelsorge. Ein Modell integrativer Pastoralpsychologie, Stuttgart 2021.
Christians-Albrecht, Anita, Was gibt es da zu lachen? Humor im Kontext systemischer Supervision, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 44 (2026) 115–138.
Kempen, Martin, Coaching als abduktiver Prozess vor dem bleibenden Geheimnis. Die Theorie U aus pastoralpsychologischer Perspektive (Pastoral Care and Spiritual Healing – Spiritualität interkulturell; Bd. 5), Münster 2016.
Kießling, Klaus, Supervision als Lernprozess unter offenem Himmel, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 5 (2005) 69–112.
Petersen, Harald, Narrative Ansätze in pastoralpsychologischer Supervision zur Stärkung beruflicher Identität, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 43 (2025) 81 – 119.
Schlechtriemen, Michael, Personzentrierte Supervision – Kongruenz in der Arbeitswelt, in: Christiane Burbach (Hrsg.), Handbuch Personzentrierte Seelsorge und Beratung, Göttingen 2019, 378–384.
Starke, Dietlind, Der triadische Blick in Supervisionen, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 44 (2026) 73–114.
Themenheft Personzentrierte Supervision in der Praxis: Gesprächspsychotherapie und Personzentrierte Beratung 48 (2017) Heft 1.
Leistungsnachweis
Ein qualifizierter Leistungsnachweis für Pastoralpsychologie und Spiritualität kann erworben werden.
Hinweise
Dieses Oberseminar richtet sich an diejenigen, die im Laufe ihres Aufbaustudiums in Pastoralpsychologie und Spiritualität ein Praktikum absolvieren. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 1. Oktober 2026 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.
74
Aktuelle Fragen der Liturgiewissenschaft
Bieringer
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
Angaben folgen demnächst.
78
Aktuelle kirchenrechtliche und religionsrechtliche Arbeiten
Meckel
Auf persönliche Einladung des Lehrenden
2 st. - 4 LP (nur A)
Das Oberseminar besteht aus zwei Teilen. Zum einen dient es der gemeinsamen Diskussion und Besprechung aktueller kirchenrechtlicher und religionsrechtlicher Themen und Arbeiten und zum anderen der vertieften Auseinandersetzung mit Quellen und Literatur des Kirchenrechts, der kirchlichen Rechtsgeschichte und des Religionsrechts.
Leistungsnachweis
Postgraduale Studierende können durch mündliche Präsentation und schriftliche Hausarbeit einen Leistungsnachweis erwerben.
Hinweise
Teilnahme auf Einladung des Dozenten.
80
Griechisch I
Hühne
5 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung nach Griechisch II)
Di 14.30 – 17.00
Do 08.45 – 10.20
Ziel des auf zwei Semester angelegten Sprachkurses ist das Erlernen des neutestamentlichen Griechisch bzw. des Griechischen der Heiligen Schrift und ihrer Umwelt (Koiné). Teil I dient ausschließlich dem Spracherwerb, d.h. es werden, dem unten genannten Lehrbuch weitgehend folgend, anhand von zunehmend originalgetreuen Einzelsätzen grundlegende grammatische Phänomene behandelt, um möglichst schnell den neutestamentlichen Sprachgebrauch kennen zu lernen.
Literatur
Folgendes Lehrbuch wird von Beginn an benutzt:
Bibelgriechisch leicht gemacht - Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch, hrsg. v. D. Häußer/W. Haubeck, Gießen: Brunnen Verlag, 1. Aufl., 2019 (ISBN 978-3-7655-9356-7).
Weiterführende Literatur (z. Grammatik, Vokabular, Wörterbuch u.a.) wird in der Veranstaltung genannt; das griechische NT (Nestle-Aland) wird erst in Griechisch II verstärkt herangezogen.
Leistungsnachweis
Hinweise
Es wird zwar eine kleine Einführung in das Schreiben und Lesen der griechischen Buchstaben geben, dennoch wird dringend empfohlen, sich damit vor Beginn des Sprachkurses (anhand des Lehrbuches o. Ä.) vertraut zu machen, um sofort zur Aussprache übergehen zu können.
81
Griechisch Lektüre
Hühne
1 st. - 1 LP
Do 14.30 – 15.15
Lektüre der Sophokleiischen Antigone in Auswahl.
Literatur
Textvorlagen bzw. die entsprechende Sekundärliteratur werden jeweils nach Bedarf in den einzelnen Sitzungen in Kopieform ausgeteilt.
Leistungsnachweis
Teilnahme-Nachweis.
Hinweise
Zum genauen Termin/Ort der ersten Sitzung siehe Aushang im Hochschulgebäude oder in Moodle unter "Ankündigungen"
(ca. 1-2 Wochen vor Vorlesungsbeginn).
82
Griechisch II Intensivkurs
Hühne
4 Wochen:
22.02. – 19.03.2027
Mo bis Fr 09.00 – 12.30
Schriftliche Prüfung: Mo 22.03.2027
Mündliche Prüfung: Mi 24.03.2027
Mit diesem Intensivkurs soll es Teilnehmern, die im Wintersemester Griechisch I bzw. Griechisch Ib absolviert haben, ermöglicht werden, im Anschluss an das Wintersemester in vier Wochen die Unterrichtsgegenstände der Spracherwerbsphase abzuschließen und erste Lektürekenntnisse zu erwerben und damit noch vor Beginn des Sommersemesters den u.g. Leistungsnachweis über neutestamentliche Griechischkenntnisse (Bibelgraecum) zu erhalten.
Der Unterricht wird voraussichtlich im Lehrbuch (s.u.) mit der Lektion 24 (Aorist) beginnen.
Die Übungsintensität und -methodik wird durch zusätzliche Grammatik- und Übungsmaterialien (z. Formenlehre des Verbums u. Syntax) verstärkt, und die Lesefähigkeit soll durch alt-, neu- und außertestamentarische Textpartien und Probeklausuren erhöht werden.
Literatur
Zum Lehrbuch siehe Griechisch I.
Außerdem wird ziemlich von Beginn an benutzt: ein gängiges altgriechisch-deutsches Wörterbuch (keine Konkordanz z. NT).
Leistungsnachweis
Zeugnis der durch schriftliche und mündliche Prüfung nachgewiesenen Kenntnis des Griechischen der Heiligen Schrift und ihrer Umwelt.
83
Latein I
Hühne
5 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung nach Latein II)
Di 09.30 – 12.00
Ziel des auf zwei Semester angelegten Sprachkurses ist die schnelle systematisch-stringente Erarbeitung der für die Lektüre des klassischen und nachklassischen Lateins wichtigen sprachlichen Phänomene. Dieser erste Teil dient ausschließlich dem Spracherwerb (bes. Formenlehre und erste syntaktische Konstruktionen) durch zusammenhängende Texte unterschiedlicher Sorte. Übungsmaterial, das über die u.g. Hilfsmittel hinausgeht, wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt und weiterführende Literatur (z. Grammatik, Vokabular, Wörterbuch) während des Kurses genannt.
Literatur
Folgendes Lehrbuch mit Zusatzmaterialien wird von Beginn an benutzt:
Cursus Brevis – Texte und Übungen, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5305-0).
Cursus Brevis – Systematische Begleitgrammatik, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5306-7).
Leistungsnachweis
84
Latein Lektüre
Hühne
2 st. - 2 LP
Mo 14.30 – 16.05
Gegenstand der Lektüre könnten die Anthropologie Ciceros (De off. I, 11-13) sein.
Literatur
Textvorlagen mit Vokabelhilfen werden in der Veranstaltung ausgeteilt oder auf Anfrage per Mail zugesandt.
Weiterführende Literatur wird in den jeweiligen Sitzungen genannt.
Leistungsnachweis
Teolnahme-Nachweis.
Hinweise
Zum genauen Termin/Ort der ersten Sitzung siehe Aushang im Hochschulgebäude oder in Moodle unter "Ankündigungen"
(ca. 1-2 Wochen vor Vorlesungsbeginn).
85
Hebräisch I
Zumbroich
4 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung nach Hebräisch II)
Di 10.35 – 12.10
Do 10.35 – 12.10
Im Hebräisch-I-Kurs des Wintersemesters geht es um eine Einführung in die althebräische Sprache, die Sprache des Alten Testaments bzw. der Hebräischen Bibel. Wir lernen zunächst das Alphabet, die beiden Vokalsysteme, Nominalformen und Grundstrukturen der Satzlehre. Den Schwerpunkt des Kurses bildet das Erlernen des regelmäßige Verbs. Abschließend gibt es einen kurzen Ausblick auf das System der unregelmäßigen Verben.
Literatur
Schneider, W., Mommer, P., Debarim - Übungsbuch und Beiheft, Westdeutscher Universitätsverlag Bochum, 2023, 4., korrigierte Auflage
Leistungsnachweis
Der Kurs sieht keine Prüfung vor, es wird jedoch in der letzten Sitzung eine sog. Erfolgssondierung durchgeführt. Verpflichtend ist diese für Studierende, die Hebräisch II nicht belegen wollen. Für diejenigen, die beabsichtigen, im SoSe den Hebräisch-II-Kurs zu belegen und mit Hebraicum abzuschließen, ist die Erfolgssondierung freiwillig, sie wird jedoch empfohlen, da sie die Möglichkeit bietet, den eigenen Lernfortschritt besser einzuschätzen.
Es handelt sich dabei um eine 45-minütige Klausur, in der ein Text im Umfang von etwa 40 Wörtern zu übersetzen ist und fünf Formen aus dem Text grammatisch zu bestimmen sind. Es gibt hierzu keine Note, lediglich ein "bestanden" bzw. "nicht bestanden". Der Termin ist Do., der 11. Februar 2027.



