Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis nach Studiengang:
Magister Theologie | Bachelor Kirchliche Praxis | Philosophisches Orientierungsjahr | Master Sozialethik im Gesundheitswesen | Postgraduale Studiengänge | Studiengangübergreifende Veranstaltungen
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (Magister Theologie: Sommersemester 2026)
1
Einführung in das Studium der Philosophie und Theologie
Trenk
2 st. - 3 LP
Mo 14.30 – 16.05
In der Übung sollen Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens erlernt, eingeübt und vertieft, Methoden der Literaturrecherche in Bibliotheken und darüber hinaus eingeübt sowie weitere theologie- und philosophiespezifische Fähigkeiten erworben werden. Die Vorbereitung von und Feedback zu Referaten, die Erarbeitung von wissenschaftlichen Texten sowie Prüfungsvorbereitungen werden des Weiteren behandelt. Außerdem wird für das Studium in Sankt Georgen notwendiges Werkzeug (Lernplattformen etc.) vorgestellt.
Literatur
Wird in der Übung angegeben bzw. ausgegeben.
Empfehlenswerte Begleitliteratur:
Jung, Martin: Einführung in die Theologie, Darmstadt 2004.
Lammers, Katharina / von Stosch, Klaus: Arbeitstechniken Theologie, Paderborn 2023.
Raffelt, Albert: Theologie studieren. Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Freiburg 2008.
Stubenrauch, Bertram: Theologie studieren, Stuttgart 2018.
Leistungsnachweis
Aktive Teilnahme und Präsentation (15 Min. - unbenotet)
2
Narrative Rhetorik / Ästhetische Kommunikation
Haag
1 st. - 1.5 LP
Fr 03.07.2026, 14.00 – 19.00
Sa 04.07.2026, 09.00 – 16.30
Beginnend mit den Grundlagen der Rhetorik (Situationsanalyse, sprachliche Gestaltung, Performanz etc.) entwickeln wir Ideen und Konzepte für die narrative Rhetorik resp. ästhetische Kommunikation. Es geht darum, Geschichten begeisternd zu erzählen, Texte ansprechend vorzutragen. Dabei spielt auch Überzeugung in einem spezifischen Sinne eine Rolle. Im Seminar werden Theorie und Praxis eng miteinander verbunden. Eigene Texte für den individuellen Anwendungskontext (übernommen oder selbst verfasst) sind willkommen - bitte einfach mitbringen."
Leistungsnachweis
Durch aktive Teilnahme und kleine Präsentationen kann ein Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme erworben werden
10
Erkenntnistheorie
Wiertz
2 st. - 3 LP
Mo 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
11
Sprachphilosophie
Wahlberg
2 st. - 3 LP
Mo 08.45 – 10.20
Leistungsnachweis
12
Einführung in die formale Logik
Wahlberg
1 st. - 1.5 LP
Mi 08.45 – 09.30
Leistungsnachweis
13
Philosophische Theologie
Wiertz
2 st. - 3 LP
Mo 14.30 – 16.05
Leistungsnachweis
14
Die Ethik des Hl. Augustinus
Herzberg
2 st. - 4 LP
Di 14.30 – 16.05
Augustinus (354-430), Bischof von Hippo und Kirchenvater, ist für das christliche Denken über den Menschen, über sein richtiges Handeln und sein Glück, von ernormer Bedeutung. Allerdings hat er keine systematische Ethik verfasst, vielmehr finden sich Bausteine einer Individualethik (Glücksbegriff, Willensbegriff, sittliches Gesetz, Tugendlehre, Gewissenslehre, Lehre vom Bösen etc.) sowie einer politischen Ethik (Lehre vom gerechten Staat, Friedensethik etc.) verstreut über das ganze Werk. Wir werden uns anhand der Lektüre von "De libero arbitrio" sowie von Teilen aus den "Confessiones" sowie aus "De civitate Dei" und "De natura boni" mit den wichtigsten Lehstücken vertraut machen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird erwartet, für jede Sitzung größere Textpassagen zu lesen.
Literatur
Textgrundlage:
Augustinus, De libero arbitrio - Der freie Wille. Eingelietet, übersetzt und herausgegeben von Johannes Brachtendorf, Paderborn 2006.
Augustinus, Confessiones. Bekenntnisse. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Kurt Flasch und Burkhard Mojsisch, Stuttgart 2009.
Augustinus, Vom Gottesstaat, übers. v. Wilhelm Thimme, Zürich/München 1977.
Augustinus, De natura boni. Die Natur des Guten. Einleitung, lateinischer Text, Übersetzung und Kommentierung von Brigitte Berges, Bernd Goebel und Friedrich Hermanni, Paderbron 2010.
Sekundärliteratur:
Johannes Brachtendorf, Augustinus von Hippo, in: Konrad Hilpert (Hg.), Christliche Ethik im Porträt, Freiburg i.Br. 2012, 117-149.
Johannes Brachtendorf, Augustinus: Die civitas dei und der gerechte Staat, in: Dirk Brantl / Rolf Geiger / Stephan Herzberg (Hg.), Philosophie, Politik und Religion. Klassische Modelle von der Antike bis zur Gegenwart, Berlin 2013, 39-53.
Paul van Geest, Art. Ethik, in: Volker Henning Drecoll (Hg.), Augustin Handbuch, Tübingen 2007, 526-539.
Christoph Horn, Augustinus, München 1995.
Christoph Horn (Hg.), Augustinus. De civitate dei, Berlin 1997.
Joseph Mausbach, Die Ethik des Heiligen Augustinus, 2 Bde., Freiburg i.Br. 1909.
Cornelius Mayer (Hg.), Augustinus - Ethik und Politik, Würzburg 2009.
Leistungsnachweis
Durch aktive Teilnahme an allen Sitzungen, die schriftliche Beantwortung von 2-3 Fragen vor einer Sitzung sowie duch Abfassung einer Hausarbeit kann ein benoteter Schein erworben werden.
15
Künstliche Intelligenz als Thema der Sprachphilosophie und der Philosophie des Geistes
Wahlberg
2 st. - 4 LP
Fr 29.05.2026, 14.00 – 19.00
Sa 30.05.2026, 09.00 – 16.30
Fr 12.06.2026, 14.00 – 19.00
Sa 13.06.2026, 09.00 – 16.30
Leistungsnachweis
16
Philosophiegeschichte Neuzeit
Wiertz
2 st. - 3 LP
Di 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
17
Lektürekurs Sprachphilosophie
Wahlberg
1 st. - 2 LP (nur Ph)
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
18
Lektürekurs Philosophische Theologie
Wiertz
1 st. - 1.5 LP (nur Ph)
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
19
Lektürekurs Philosophiegeschichte der Neuzeit
Wiertz
1 st. - 2 LP (nur PO und Ph)
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
20
Arthur Schopenhauer: Die beiden Grundprobleme der Ethik
Herzberg
1 st. - 4 LP (nur A)
Termine nach Vereinbarung
Gegenstand dieses Oberseminars sind die beiden von Schopenhauer als Preisschriften eingereichten Abhandlungen "Über die Freiheit des menschlichen Willens" (1839) und "Über die Grundlage der Moral" (1840).
Teilnahme nach Anmeldung beim Seminarleiter. Termine nach Vereinbarung.
Literatur
Textgrundlage:
Arthur Schopenhauer, Über die Freiheit des menschlichen Willens. Über die Grundlage der Moral. Herausgegeben und eingeleitet von Philipp Theisohn, Stuttgart 2013.
Leistungsnachweis
Durch aktive Teilnahme an allen Sitzungen und eine ausgearbeitete Textpräsentation kann ein benoteter Leistungsnachweis erworben werden.
Hinweise
Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bis zum 13.04.26: herzberg@sankt-georgen.de
21
Natürliche Theologie? Die Debatten von Erich Przywara SJ mit Karl Barth und anderen evangelischen Theologen
Herzberg / Knorn
in Kooperation mit Prof. Dr. Christoph Barnbrock und Prof. Dr. Christian Neddens, LThH Oberursel
→ Anmeldung bitte bis 13.04.2026 an: herzberg@sankt-georgen.de oder knorn@sankt-georgen.de
1 st. - 4 LP (nur A)
Fr 24.04.2026, 13.30 – 17.30 in der LThH Oberursel
Fr 29.05.2026, 13.30 – 17.30 in der PTH Sankt Georgen
Fr 26.06.2026, 13.30 – 17.30 in der LThH Oberursel
Fr 10.07.2026, 13.30 – 17.30 in der PTH Sankt Georgen
Die Frage nach der Möglichkeit einer "Natürlichen Theologie" ist eine der Grundfragen des christlichen Glaubens: Was kann der Mensch von sich aus, in seiner geschöpflichen Natur, von Gott erkennen? Vor genau einhundert Jahren veröffentlichte der Jesuit Erich Przywara dazu einen großen Aufsatz, der mithilfe des Prinzips der Analogia entis eine sehr differenzierte Antwort darauf gab. Für Przywara ist die Analogia entis nicht nur ein erkenntnistheoretisches Hilfsmittel, sondern vielmehr ein Grundprinzip katholischer Religionsbegründung. Der reformierte Theologe Karl Barth nahm dazu die Gegenposition ein und verfocht die Auffassung, dass es in der Welt des Menschen keinerlei Anknüpfungspunkt für eine wahre Gotteserkenntnis gebe, sondern allein das offenbarte Wort Gottes eine solche möglich mache.
Im Oberseminar werden die grundlegenden Schriften dieser beiden Autoren zur Natürlichen Theologie gelesen, philosophie-/theologiegeschichtlich eingeordnet und diskutiert. Auch die Auswirkungen dieses Streits bei späteren Autoren sollen in den Blick genommen werden, so z.B. bei Hans Urs von Balthasar, Eberhard Jüngel und Wolfhart Pannenberg.
Die Teilnahme an den vier Sitzungen des Oberseminars setzt die sorgfältige Lektüre der Quellentexte (à ca. 100–150 S.) voraus.
Literatur
Textgrundlage:
Erste Sitzung:
Erich Przywara, Religionsphilosophie katholischer Theologie, in: ders., Religionsphilosophische Schriften, Einsiedeln 1962, 373-511. [Wir lesen schwerpunktmäßig S.376-459]
Zweite Sitzung:
Karl Barth, Kirchliche Dogmatik II/1, Zürich 1940, 86-141 und 263-288. [Ausschnitte aus §§26-27]
Dritte Sitzung:
Hans Urs von Balthasar, Karl Barth, Einsiedeln 1951, 4.Aufl.1976, 276-334. [Das Kapitel "Der Naturbegriff in der Katholischen Theologie"]
Vierte Sitzung:
Wolfhart Pannenberg, Systematische Theologie, Göttingen 1988, Bd. 1, 73-133.
Leistungsnachweis
Durch aktive Teilnahme an allen Sitzungen und eine ausgearbeitete Textpräsentation kann ein benoteter Leistungsnachweis erworben werden.
Hinweise
Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bei: herzberg@sankt-georgen.de oder knorn@sankt-georgen.de
30
Biblische Einleitungswissenschaften II
Peetz
2 st. - 3 LP
Do 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
31
Religionsgeschichtliche Umwelt der Heiligen Schrift II
Peetz
2 st. - 3 LP
Di 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
32
Oberseminar Einleitung und Exegese Altes Testament
Peetz
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
33
Die Psalmen
Nitsche
2 st. - 3 LP
Mo 18.00 – 19.35
Leistungsnachweis
34
Zefanja und das Zwölfprophetenbuch
Roth
2 st. - 4 LP
Fr 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
35
Hebräische Lektüre
Roth
1 st. - 1 LP
Termine nach Vereinbarung
Der Lektürekurs Hebräisch baut auf dem Hebraicum auf und soll die Hebräischkenntnisse der Teilnehmenden lebendig erhalten und vertiefen. Eine persönliche Vorbereitung für die jeweilige Stunde wird nicht erwartet. Die Auswahl der zu lesenden Texte wird in der ersten Stunde vereinbart (vermutlich Zefanja und weitere Texte aus dem Zwölfprophetenbuch).
Literatur
Biblia Hebraica Stuttgartensia, hg. von K. Elliger und W. Rudolph, verkleinerte Ausgabe, Nr. 5219. 5., verbesserte Auflage. Stuttgart 1997.
Leistungsnachweis
Teilnahmebestätigung
36
Lehre und Person Jesu
C. Müller
2 st. - 3 LP
Mo 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
37
Paulusbriefe
C. Müller
2 st. - 4 LP
Mo 14.30 – 16.05
Leistungsnachweis
38
Flavius Josephus, Vita
C. Müller
1 st. - 1.5 LP
Mo 18.00 – 19.35
Termine:
20.04.2026, 04.05.2026, 18.05.2026, 01.06.2026, 15.06.2026, 29.06.2026, 13.07.2026
Leistungsnachweis
39
Neutestamentliches Oberseminar
C. Müller
Anmeldung bitte bis 10.04.2026 an: mueller@thf-fulda.de
→ Einladung zur Teilnahme an Veranstaltung Nr. 38 – Flavius Josephus, Vita
Termine nach Vereinbarung
Leistungsnachweis
40
Grundvollzüge der Kirche in den ersten Jahrhunderten
J. Arnold
2 st. - 3 LP
Do 10.35 – 12.20
Die christliche Identität entfaltet sich ausgehend vom Osterereignis und seiner Verkündigung, von seiner liturgischen Vergegenwärtigung und seiner Umsetzung in eine entsprechende Lebenspraxis. Die Vorlesung, die sich mit der Entstehung und Entwicklung des kirchlichen Lebens in den ersten Jahrhunderten befasst, hat dementsprechend folgende Schwerpunkte:
● Ausbreitung des Christentums in den ersten Jahrhunderten trotz wiederholter Verfolgung und antichristlicher Polemik; frühkirchliche Theologie und Verkündigung (die Frage nach der Wahrheit in Auseinandersetzung mit Judentum, Philosophie, paganen Religionen, Häresien).
● Frühe Formen des christlichen Gebets und Gottesdienstes; christologische Psalmenauslegung; Anfänge des sakramentalen Lebens in der Alten Kirche (v.a. Bekehrung – Katechumenat – Taufe).
● Die Praxis christlicher Nächstenliebe in den ersten Jahrhunderten (die Sorge für den Mitchristen; die Sorge für den Mitmenschen).
● Der Aufbau von Gemeindestrukturen (Ämter und Dienste; christliche Gemeinden im Römischen Recht).
Literatur
Für einen ersten Überblick:
Ernst Dassmann, Kirchengeschichte I. Ausbreitung, Leben und Lehre der Kirche in den ersten drei Jahrhunderten (Kohlhammer Studienbücher Theologie; Bd. 10), 3. Auflage, Stuttgart 2012.
Katharina Greschat, Kirchengeschichte I: Von der Alten Kirche bis zum Hochmittelalter (Lehrwerk Evangelische Theologie; Bd. 3), Leipzig 2023.
Christoph Markschies, Das antike Christentum. Frömmigkeit, Lebensformen, Institutionen, 3. Auflage, München 2017.
Adolf Martin Ritter, Alte Kirche (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen; Bd. 1), 12., neu bearbeitete Auflage, Göttingen 2019.
Weitere Literatur wird im Laufe der Vorlesung angegeben.
Leistungsnachweis
Magisterstudium: Mündliche Kommissionsprüfung im Rahmen von M 9 (gemeinsam mit einem der Fächer Dogmatik [Vorlesung „Theologie des geistlichen Lebens“] oder Liturgiewissenschaft [Vorlesung „Sakramentliche Feiern und Tagzeitenliturgie“]). Welche Fächer konkret geprüft werden, wird am Vortag der Prüfung mitgeteilt. Voraussetzung für die Zulassung zur Kommissionsprüfung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Übung Exegese AT („Psalmen“).
41
Roma christiana – Die Transformation der ewigen Stadt
J. Arnold / Steiner
2 st. - 4 LP
Do 14.30 – 16.05
Leistungsnachweis
42
Imitatio Christi – Christliche Lebensformen in zwei Jahrtausenden
Steiner
2 st. - 4.5 LP (in Verbindung mit Nr. 43 Kolloquium)
Mo 08.45 – 10.20
Leistungsnachweis
43
Kolloquium zur Vorlesung „Imitatio Christi – Christliche Lebensformen in zwei Jahrtausenden“
Sorrentino
1 st.
Do 14.30 – 16.05
Termine:
23.04.2026, 07.05.2026, 21.05.2026, 28.05.2026, 11.06.2026, 25.06.2026, 09.07.2026
Leistungsnachweis
44
Chenu: Le Saulchoir. Eine Schule der Theologie
Ganss
2 st. - 3 LP
Mo 10.35 – 12.10
Leistungsnachweis
50
Theologie der Religionen
Herzgsell
2 st. - 3 LP
Mo 16.15 – 17.50
Di 08.45 – 10.20
Termine:
20./21.04.2026, 04./05.05.2026, 18./19.05.2026, 01./02.06.2026, 15./16.06.2026, 29./30.06.2026,
13.07.2026
Leistungsnachweis
51
Mission im 21. Jahrhundert. Theologische Fundierung im Horizont interkultureller Kontextualisierung
Luber / Omokanye
2 st. - 3 LP
Mo 16.15 – 17.50
Di 08.45 – 10.20
Termine:
13./14.04.2026, 27./28.04.2026, 11./12.05.2026, 08./09.06.2026, 22./23.06.2026, 06./07.07.2026,
14.07.2026
Leistungsnachweis
21
Natürliche Theologie? Die Debatten von Erich Przywara SJ mit Karl Barth und anderen evangelischen Theologen
Knorn / Herzberg
in Kooperation mit Prof. Dr. Christoph Barnbrock und Prof. Dr. Christian Neddens, LThH Oberursel
→ Anmeldung bitte bis 13.04.2026 an: knorn@sankt-georgen.de oder herzberg@sankt-georgen.de
1 st. - 4 LP (nur A)
Fr 24.04.2026, 13.30 – 17.30 in der LThH Oberursel
Fr 29.05.2026, 13.30 – 17.30 in der PTH Sankt Georgen
Fr 26.06.2026, 13.30 – 17.30 in der LThH Oberursel
Fr 10.07.2026, 13.30 – 17.30 in der PTH Sankt Georgen
Leistungsnachweis
52
Christologie I
Ansorge
1 st. - 1.5 LP
Mi 09.35 – 11.10
bis 27.05.2026
Leistungsnachweis
53
Eschatologie
Vechtel
2 st. - 3 LP
Mo 08.45 – 10.20
In der katholischen Eschatologie der letzten fünfzig Jahre hat ein wichtiger Perspektivenwechsel stattgefunden: Die Eschatologie informiert nicht über zukünftige Ereignisse und „letzte Dinge“ aus einer Zuschauerperspektive hinaus. Gegenstand der Eschatologie ist vielmehr das Ende im Sinne der Vollendung der Schöpfung, des Menschen und der Geschichte. Ausgangspunkt der Eschatologie ist das jetzt schon in Jesus Christus realisierte Heil, die mit Christus anbrechende Gottesherrschaft. Eschatologische Aussagen „prolongieren“ gewissermaßen die Aussagen der Christologie auf das Geschehen einer endgültigen Vollendung hin. Aus diesem Grund ist die Eschatologie Bestandteil von Modul 8 „Jesus Christus und die Gottesherrschaft“. Trotz des Perspektivenwechsels werden viele Fragenstellungen und Themen der Eschatologie kontrovers diskutiert: Kann man überhaupt etwas über das Jenseits „wissen“, wie es bestimmte säkulare Hoffnungskonzepte behaupten? Müssen die biblischen Aussagen über das Ende der Welt nicht völlig uminterpretiert werden? Ist die Seele des Menschen Subjekt der Unsterblichkeit? Vollzieht sich die Vollendung des Menschen im Tod oder an einem anderen „Zeitpunkt“, am „Jüngsten Tag“? Kann Gott den Sündern im Gericht vergeben ohne das Einverständnis der Opfer? Diese und andere Fragen werden in der Vorlesung behandelt. In diesem Zusammenhang werden unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Für einen theologisch begründeten Umgang mit eschatologischen Themen sollen Kriterien erarbeitet und eine Auskunftsfähigkeit zu eschatologischen Fragen ermöglicht werden.
Literatur
Medard Kehl, Dein Reich komme: Eschatologie als Rechenschaft über unsere Hoffnung, Würzburg 2003.
Hans Kessler, Was kommt nach dem Tod? Kevelaer 2014.
Markus Knapp, Weltbeziehung und Gottesbeziehung. Das Christentum in der säkularen Moderne – eine anerkennungstheoretische Erschließung, Freiburg 2020.
Gerhard Lohfink, Am Ende das Nichts? Über Auferstehung und ewiges Leben, Freiburg 2018.
Johanna Rahner, Einführung in die christliche Eschatologie, Freiburg im Breisgau 2010.
Matthias Remenyi, Auferstehung denken: Anwege, Grenzen und Modelle personaleschatologischer Theoriebildung, Freiburg 2016.
Leistungsnachweis
Mag Theol: M 8 Teil der Modulklausur zusammen mit Christologie I und Exegese NT.
54
Theologie des Geistlichen Lebens
Vechtel
2 st. - 3 LP
Fr 08.45 – 10.20
Darf Theologie spirituell bzw. fromm sein oder hört sie dann auf Wissenschaft zu sein? Umgekehrt: Wie theologisch darf Spiritualität bzw. Frömmigkeit sein? Ist die Theologie mit ihrem kritischen Bewusstsein nicht für das geistliche Leben hinderlich? Eine Theologie des geistlichen Lebens kann und will nicht die christliche Frömmigkeit und Spiritualität ersetzen. Sie will auch nicht primär erbaulich sein („fromme Soße“). Eine Theologie des geistlichen Lebens versteht sich vielmehr als methodisch reflektierte und systematische Vergewisserung des spirituellen Lebensvollzuges im christlichen Glauben. Dabei geht die Theologie des geistlichen Lebens davon aus, dass Spiritualität und Theologie einander gegenseitig bedürfen. Eine christliche Spiritualität als menschlicher Vollzug sucht das Verstehen. Umgekehrt bedarf die Theologie der Spiritualität: Wenn Gottes Selbstmitteilung im Glauben und der konkreten Nachfolge durch Menschen vergegenwärtigt und bezeugt wird, dann ist die christliche Spiritualität ein theologischer Erkenntnisort. Die Lehrveranstaltung will diese Bedeutung des geistlichen Lebens für die Theologie reflektieren, wobei theologiegeschichtliche Grundformen von Spiritualität und Nachfolge, die theologische Bedeutung von Gebet, Berufung und Wahl einer Lebensform sowie das Weltengagement christlicher Spiritualität behandelt werden.
Literatur
Erste einführende Literatur:
Christoph Benke, In der Nachfolge Jesu. Geschichte der christlichen Spiritualität, Freiburg 2018.
Simon Peng-Keller, Einführung in die Theologie der Spiritualität, Darmstadt 2010.
Josef Weismayer, Leben aus dem Geist Jesu. Grundzüge christlicher Spiritualität, Kevelaer 2007.
Leistungsnachweis
Kommissionsprüfung M9
55
Was ist Mystik?
Vechtel / Nies
in Verbindung mit der Tagung „Spiritualität in gesellschaftlichen, kirchlichen und theologischen Umbrüchen“ zum hundertjährigen Jubiläum der Zeitschrift Geist und Leben
→ Anmeldung bitte bis 04.04.2026 an: vechtel@sankt-georgen.de
2 st. - 4 LP
Mi 14.30 – 16.05
bis 20.05.2026
Tagung:
Fr 17.04.2026, 18.15 bis So 19.04.2026, 12.30
Die Begriffe Mystik und Spiritualität sind im gegenwärtigen gesellschaftlichen Kontext Chiffren einer nicht-institutionalisierten Religiosität außerhalb der Großkirchen geworden. Was jedoch mit dem Begriff „Mystik“ genau gemeint, lässt sich nur schwer sagen. Allgemein anerkannte Definitionen von Mystik gibt es nicht, zugleich spielt das Adjektiv „mystisch“ (verborgen) bereits in der frühen Geschichte des Christentums eine wichtige Rolle und bezeichnet den inneren Sinn der Hl. Schrift. Während die Spätantike von einer „mystischen Theologie“ spricht, ist das Substantiv „Mystik“ vergleichsweise „jung“ und stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Weder lassen sich mystische Erfahrung und mystische Theologie (also die Reflexion und Interpretation von Erfahrung) jedoch säuberlich trennen, noch ist der historischen Forschung die mystische Erfahrung direkt zugänglich: Was der (historischen) Theologie zur Verfügung steht, sind die meist schriftlichen Zeugnisse. Das Seminar möchte aus diesem Grund fragen: Wie ist „Mystik“ theologisch verstanden und gedeutet worden? Der Zugang ist zum Phänomen der Mystik ist also ein systematisch-theologischer. Aus diesem Grund sollen nicht in erster Linie Zeugnisse großer Mystiker und Mystikerinnen gelesen werden (dies geschieht exemplarisch in der Lehrveranstaltung „Theologie des Geistlichen Lebens“). Vielmehr wird anhand einer Auswahl von theologischen Texten gefragt, wie Mystik theologisch interpretiert und erfasst werden kann. Darüber hinaus leitet uns die Fragestellung: welche Bedeutung kann Mystik für die theologische Reflexion haben.
Literatur
Folgt auf moodle
Leistungsnachweis
Das Seminar ist ein Hauptseminar in Dogmatik. Zum Erwerb eines qualifizierten Leistungsnachweises erforderlich ist: Die Teilnahme an der Tagung „Spiritualität in gesellschaftlichen, kirchlichen und theologischen Umbrüchen“ (17.-19.04), die regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, die Präsentation eines Textes in einer Seminarsitzung, die Abfassung einer schriftlichen Hausarbeit (ca. 12-15 Seiten).
56
Contemporary Christology: Contextual and Intercultural Approaches
(online, in English)
Ansorge
Seminar im Rahmen des Kircher-Netzwerks
2 st. - 4 LP
Di 13.45 – 16.10
bis 16.06.2026
Leistungsnachweis
57
Anthropologie II
Specker
1 st. - 1.5 LP
Do 10.35 – 12.10
ab 11.06.2026
Kann sich eine künstliche Intelligenz beim Berechnen der Algorithmen langweilen? Kann eine Amsel Zweifel an dem Sinn ihres Lebens haben? Vielleicht ist der Mensch dasjenige Wesen, das sich seiner eigenen Existenz unsicher sein kann – und deswegen Vorlesungen zur Anthropologie besucht. das Spezifikum des Menschen ist aktuell in zweierlei Hinsicht in Frage gestellt: Zum einen durch die ernsthafte Kritik am Speziesismus, die aus vorrangig ethischen Gründen die herausgehobene Stellung der Menschen aus der organischen und lebendigen Umwelt anfragt. Zum anderen durch die rasanten Fortschritte in der Entwicklung der „Künstlichen Intelligenz“, die die Definition des Menschen durch außerordentliche kognitive Leistungen in Frage stellt.
Die Vorlesung verfolgt demgegenüber systematisch das Motiv der Unverfügbarkeit menschlicher Existenz, das sich in der Erfahrung von Andersheit und in der grundlegend sozialen Struktur menschlichen Lebens ausformt. Thematisch vertieft die Vorlesung die theologischen Motive von Sünde und Gnade, beschäftigt sich mit dem Thema von Körper- und Leiblichkeit, widmet sich dem menschlichen Leben in der Beziehung der Geschlechter sowie im Verhältnis von Mensch und Tier und schließt mit einem Blick auf den interreligiösen Kontext.
Literatur
Etzelmüller, Gregor: Gottes verkörpertes Ebenbild: eine theologische Anthropologie. Tübingen 2021.
Isis-Arnautovic, Esma: Vom Menschenbild zum Paradigma. Zur Begründbarkeit einer theologischen Anthropologie im Islam. (Theologie, Bildung, Ethik und Recht des Islam. Band 10) Baden-Baden 2024.
Langenfeld, Aaron/ Lerch, Magnus: Theologische Anthropologie. Paderborn 2018.
Lenzen, Manuela: Der elektronische Spiegel. Menschliches Denken und künstliche Intelligenz. München 2023.
Schoberth, Wolfgang: Einführung in die theologische Anthropologie. Darmstadt 2006.
Leistungsnachweis
58
Ekklesiologie II
Knorn
2 st. - 3 LP
Do 08.45 – 10.20
Nicht zuletzt die pastoralen und theologischen Impulse von Papst Franziskus, die eine Erneuerung der Kirche angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anstoßen sollten, haben ekklesiologische Diskussionen angefacht. Ausgewählte aktuelle Streitfragen werden in der Vorlesung theologisch reflektiert. Dazu werden ausgehend vom Kirchenverständnis des II. Vaticanums (Vorlesung Ekklesiologie I) klassische Positionen sowie Neuansätze der Ekklesiologie eingeführt und diskutiert. Die Studierenden sollen damit in den aktuellen Auseinandersetzungen eine begründete und ausgewogene Position vertreten lernen. Die Vorlesung legt außerdem einen Schwerpunkt auf Fragen der Ökumene sowie das Kennenlernen anderer Konfessionen und Kirchen.
Literatur
Literatur zur jeweiligen Thematik wird auf Moodle angegeben.
Leistungsnachweis
Benotete schriftliche Studienreflexion
59
Eucharistie II
Vechtel
1 st. - 1.5 LP
Do 10.35 – 12.10
bis 28.05.2026
Die Feier der Eucharistie ist für das II. Vatikanische Konzil „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (LG 11). Entspricht diese Aussage der kirchlichen Realität? Die katholische Kirche versteht sich selbst „gleichsam als Sakrament“ (LG1) für die Vereinigung von Gott und Mensch und der Menschen untereinander bzw. als „Volk Gottes“. Wie kann der Feier der Eucharistie eine konstitutive Bedeutung für das Wesen der Kirche und für die Sammlung des Volkes Gottes zugeschrieben werden? Der klassische Substanzbegriff hat im Laufe der Geschichte einen erheblichen Bedeutungswandel durchgemacht. Wie lässt sich angesichts dieser Tatsache die Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gaben und die Lehre von der Transsubstantiation verstehen? Welche neueren Deutungsmodelle gibt es? Ist die Eucharistie ein Opfer? Ist das Opfer ein Mahl? Diesen Fragen soll in Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen ökumenischen Gespräch nachgegangen werden.
Literatur
Literatur:
Alexander Gerken, Theologie der Eucharistie, München 1973.
Cesare Giraudo, In unum Corporis. Trattato mistagogico sull’ eucaristia, Milano 2011.
Veronika Hoffmann, Christus – die Gabe. Zugänge zur Eucharistie, Freiburg 2016.
Helmut Hoping, Mein Leib für Euch gegeben: Geschichte und Theologie der Eucharistie, Freiburg 2011.
Wolfhart Pannenberg, Systematische Theologie Bd.3, Göttingen 1993, 314–369.
Jan-Heiner Tück, Gabe der Gegenwart, Theologie und Dichtung der Eucharistie bei Thomas von Aquin, Freiburg 2009.
Ein ausführliches Literaturverzeichnis folgt in der Vorlesung
Leistungsnachweis
Die Studierenden erstellen eine schriftliche Studienreflexion (im Umfang von 28.000–36.000 Zeichen) über einen von drei thematischen Bereichen von M 18 („Gott und
Schöpfung“ – „Kirche und Ökumene“ – „Mensch und Heil“).
60
Oberseminar Dogmatik für Lizentiand:innen und Doktorand:innen
Ansorge / Vechtel
auf persönliche Einladung der Lehrenden
Termine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben
Leistungsnachweis
61
Einführung in die Theologische Ethik - am Beispiel der Umweltethik
Emunds
3st (M3) / 2st (S1a) st. - 4.5 LP (M3) / 3 LP (S1a)
Mi 14.30 – 16.05 (ProS)
Di 08.45 – 09.30 (Ü; nur M3)
Leistungsnachweis
62
Politische Ethik
Koller
2 st. - 3 LP
Di 16.15 – 17.50
Leistungsnachweis
63
Glaube, Ethik und Politik
Koller
1 st. - 1.5 LP
Mi 09.35 – 11.10
Termine:
15.04.2026, 29.04.2026, 13.05.2026, 27.05.2026, 10.06.2026, 24.06.2026, 08.07.2026
Leistungsnachweis
61
Einführung in die Theologische Ethik - am Beispiel der Umweltethik
Emunds
3st (M3) / 2st (S1a) st. - 4.5 LP (M3) / 3 LP (S1a)
Mi 14.30 – 16.05 (ProS)
Di 08.45 – 09.30 (Ü; nur M3)
Leistungsnachweis
64
Politische Theologien
Emunds
in Kooperation mit Prof. Dr. Ansgar Kreutzer, Universität Gießen
2 st. - 3 LP
Di 14.15 – 15.50
Leistungsnachweis
65
Ethik der Migration
Emunds
1 st. - 1.5 LP
Mi 09.35 – 11.10
Termine:
22.04.2026, 06.05.2026, 20.05.2026, 03.06.2026, 17.06.2026, 01.07.2026, 15.07.2026
Leistungsnachweis
66
Aktuelle Studien zur Christlichen Gesellschaftsethik
Emunds
1 st. - 2 LP
Termine werden noch bekannt gegeben
Leistungsnachweis
67
Aktuelle Themen der Christlichen Gesellschaftsethik
Emunds
in Kooperation mit Prof. Dr. Christoph Mandry, Goethe-Universität Frankfurt
→ Interessierte wenden sich bitte bis 10.04.2026 an: nbi@sankt-georgen.de
1 st. - 4 LP (nur A; nur zusammen mit Nr. 66 Aktuelle Studien)
Termine werden noch bekannt gegeben
Leistungsnachweis
70
Grundriss der Pastoraltheologie
Beck / Zimnik
1 st. - 1.5 LP
Do 08.45 – 10.20
bis 11.06.2026
Leistungsnachweis
71
El cuidado de la casa común. La crisis ecológica en reflexión teológica
(online, in Spanisch)
Müßig
Seminar im Rahmen des Kircher-Netzwerks
2 st. - 4 LP
Mi 14.30 – 16.05
Leistungsnachweis
72
Oberseminar Pastoraltheologie
Beck
Teilnahme in Abstimmung mit dem Dozenten. Interessierte wenden sich bitte bis 10.04.2026 an: beck@sankt-georgen.de
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine werden zu Beginn des Semesters festgelegt
Literatur
Lektüre:
Michel de Certeau: Der Fremde oder Einheit in Verschiedenheit, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2018.
Leistungsnachweis
Oberseminar und Kolloquium für Aufbaustudierende in Pastoraltheologie & Homiletik
73
Grundoptionen zukunftsfähiger Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik
Kießling / Sehr
1 st. - 1.5 LP
Fr 10.35 – 12.10
Termine:
17.04.2026, 08.05.2026, 22.05.2026, 05.06.2026, 19.06.2026, 26.06.2026
zusätzlich zwei verpflichtende Vor- und Nachbesprechungen von insgesamt 90 Minuten, die im Seminar mit den jeweiligen Arbeitsgruppen individuell vereinbart werden
Die Lehrveranstaltung will mit zentralen Fragen zeitgenössischer Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik vertraut machen. Angesichts der Breite des damit gegebenen inhaltlichen Spektrums konzentriert sich das Seminar auf das Kindesalter – unter Verweis auf Mk 10,15: „Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind …“
Zu den Seminarthemen gehören:
● Religionspädagogik: Verortung im Fächerkanon Praktischer Theologie
● Empirische Theologie: Menschenbilder und Gottesbilder
● Kindertheologie: Entwicklung in Stufen und / oder in Mustern
● Katechetik: Wege der Initiation
● Didaktik: Religionsunterricht in der Grundschule
Seminarteilnehmer*innen lernen Grundoptionen zukunftsfähiger Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik kennen und entwickeln in der Auseinandersetzung damit ihre je eigene Position.
Literatur
Biesinger, Albert, Gottesberührung. Wie Katechese Zukunft hat. Erfahrungen – Modelle – Ermutigungen, Ostfildern 2018.
Boschki, Reinhold, Kießling, Klaus, Kohler-Spiegel, Helga, Scheidler, Monika & Schreijäck, Thomas (Hrsg.), Religionspädagogische Grundoptionen. Elemente gelingender Glaubenskommunikation, Freiburg i.Br. 2008.
Kießling, Klaus, Elementarisierung als Schlüssel zur Katechese, in: Katechetische Blätter 145 (2020) 100–105.
Kießling, Klaus, Konfessioneller Religionsunterricht. Zur VI. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, in: Stimmen der Zeit 149 (2024) 459–469.
Porzelt, Burkard & Schimmel, Alexander (Hrsg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015.
Rothgangel, Martin & Schröder, Bernd (Hrsg.), Religionsunterricht in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Neue empirische Daten – Kontexte – Aktuelle Entwicklungen, Leipzig 2020.
Szagun, Anna-Katharina, Glaubenswege begleiten – Neue Praxis religiösen Lernens, Hannover 2013.
Leistungsnachweis
aktive Teilnahme und Gestaltung einer religionspädagogischen Lerneinheit (90 Min.) in einer Gruppe
Hinweise
Beginn am Freitag, 17. April 2026, 10.35 Uhr
76
Lebendiges Lehren und Lernen in Schule und Gemeinde nach TZI
Gaus
2 st. - 4 LP
verpflichtende Vorbesprechung:
Mi 01.07.2026, 15.00 – 16.00 (online)
Mo 28.09.2026, 15.00 – 18.15
Di 29.09.2026, 10.00 – 18.15
Mi 30.09.2026, 10.00 – 18.15
Do 01.10.2026, 09.00 – 12.15
Leistungsnachweis
78
Homiletische Übungen mit Predigten in Gemeindegottesdiensten
Beck
2 st. - 3 LP
Do 16.15 – 17.50
Ziel der Homiletischen Übungen ist die Ausarbeitung einer Predigt für einen Gottesdienst in einer der Innenstadtkirchen Frankfurts. Nach einer kurzen theologischen Grundlegung der Homiletik und der Skizzierung einiger Koordinaten aus der homiletischen Praxis stellen die Teilnehmer:innen ihre Predigt im Seminar vor, die auf der Grundlage einer exegetisch-bibeltheologischen Beschäftigung mit einer Perikope erstellt wird. Sie wird nach Form und Inhalt mit Hilfe von Kameratechnik besprochen. Den Abschluss bildet das praktische Predigen.
Literatur
- Aigner, Maria Elisabeth / Pock, Johann / Wustmanns, Hildegard (Hg.), Wie heute predigen? Einblicke in die Predigtwerkstatt, Würzburg 2014.
- Engemann, Winfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen² 2011.
- Grözinger, Albrecht, Homiletik. Lehrbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2008.
- Herbst, Michael / Schneider, Matthias, ...wir predigen nicht uns selbst. Ein Arbeitsbuch für Predigt und Gottesdienst, Neukirchen-Vluyn8 2008.
- Karle, Isolde, Das Evangelium kommunizieren, in: Charbonnier, Lars / Merzyn, Konrad / Meyer, Peter (Hg.), Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung, Göttingen 2012, 19-33.
- Lehnert, Volker A., Kein Blatt vor'm Mund. Frei predigen lernen in sieben Schritten. Kleine praktische Homiletik, Neukirchen-Vluyn³ 2010.
- Nicol, Martin / Deeg, Alexander: Im Wechselschritt zur Kanzel. Praxisbuch Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2005.
- Nicol, Martin: Einander ins Bild setzen. Dramaturgische Homiletik, Göttingen² 2005.
- Schneider, Wolf: Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil, München19 2001.
- Zerfass, Rolf, Grundkurs Predigt, Bd.1, Spruchpredigt, Düsseldorf 1987.
- Zerfass, Rolf, Grundkurs Predigt, Bd.2, Textpredigt, Düsseldorf 1992.
Leistungsnachweis
Aktive Teilnahme und Erarbeitung einer Predigt auf der Grundlage einer Predigtskizze (unbenotet)
Hinweise
Zu den Seminarterminen gehören auch Präsenzzeiten an Wochenenden. Diese Zeiten werden jedoch für die gesamte Stundenzahl angerechnet.
79
Stimmbildung und Sprecherziehung (Lektor:innen-Grundkurs)
Hoppermann
1 st. - 1 LP
Mi 08.45 – 09.30 oder Do 10.35 – 11.20
Leistungsnachweis
80
Stimmbildung und Sprecherziehung (Lektor:innen-Aufbaukurs)
Hoppermann
1 st. - 1 LP
Mi 09.35 – 10.20 oder Mi 15.20 – 16.05
Leistungsnachweis
81
Grundlegung der Liturgiewissenschaft
Bieringer / Quirin
1 st. - 1.5 LP
Mi 09.35 – 11.10
ab 03.06.2026
Die Übung führt in das Fach „Liturgiewissenschaft“ ein, klärt den Begriff „Liturgie“ und erörtert die verschiedenen Themen und Fragestellung der Disziplin. Anhand konkreter Feiern, Orte und Quellen werden im Anschluss die drei Grundausrichtungen der Liturgiewissenschaft (historisch, systematisch, pastoral-praktisch) vorgestellt. Im Zentrum steht ein „anthropologischer Zugang“, der sowohl grundlegende Kategorien religiöser Rituale (Versammlung und Fest, Vergegenwärtigung der Heilsgeschichte, Ritus und Symbol) berücksichtigt als auch den ästhetisch-sinnlichen Vollzug (Zeit und Ewigkeit, Raum und Bewegung, Klang und Stille) in den Vordergrund rückt.
Literatur
- Albert Gerhards/Benedikt Kranemann, Grundlagen und Perspektiven der Liturgiewissenschaft, Darmstadt 2019.
- Alexander Deeg/David Plüss, Liturgik (Lehrbuch Praktische Theologie Bd. 5), Gütersloh 2021.
- Reinhard Meßner, Einführung in die Liturgiewissenschaft, Paderborn u.a. ²2009.
Leistungsnachweis
Portfolio: Bearbeiten einer liturgiewissenschaftlichen Aufgabe (ca. 10.000 Zeichen)
Hinweise
ACHTUNG! Einschreibung auf der Moodle-Lernplattform unbedingt erforderlich
82
Sakramentliche Feiern und Tagzeitenliturgie
Bieringer
2 st. - 3 LP
Do 08.45 – 10.20
Die Vorlesung besteht aus zwei Teilen
I. Sakramentliche Feiern: Zunächst werden die grundlegenden Begriffe „Mysterium“ und „Sakrament“ geklärt. Danach folgen ausgewählte liturgischen Feiern an biographischen Wende- und Krisenpunkten (Buße, Ehe, Ordination, Krankensalbung, Begräbnisliturgie), die unter den Aspekten Geschichte, Theologie und gegenwärtige Formen bearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen aktuelle liturgiepastorale Fragestellung, die im Kontext von sakramentlichen Feiern diskutiert werden.
II. Tagzeitenliturgie: Im Fokus stehen zentrale Stationen der historischen Entwicklung, gegenwärtige Formen sowie Zukunftsperspektiven der Tagzeitenliturgie. Besondere Berücksichtigung finden dabei anthropologische und theologische Grundfragen dieser Gottesdienstform, wie sie seit den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils gestellt werden. Erörtert wird zudem die Frage, wie die erneuerte Tagzeitenliturgie im Leben der Kirche besser verankert werden könnte.
Literatur
Sakramentliche Feiern
- Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Bd. 7,2: Sakramentliche Feiern I/2, Regensburg 1992; darin: Reinhard Meßner, Feiern der Umkehr und Versöhnung, 9–240; Reiner Kaczynski, Feier der Krankensalbung, 241–343.
- Bruno Kleinheyer u.a., Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Bd. 8: Sakramentliche Feiern II, Regensburg 1984.
- Reinhard Meßner, Einführung in die Liturgiewissenschaft, Paderborn u.a. ²2009, 366–389.
Tagzeitenliturgie
- Albert Gerhards, „Benedicam Dominum in omni tempore“. Geschichtlicher Überblick zum Stundengebet, in: Martin Klöckener/Heinrich Rennings (Hg.), Lebendiges Stundengebet. Vertiefung und Hilfe, Freiburg i. Br. 1989, 3–33.
- Angelus A. Häußling, Tagzeitenliturgie in Geschichte und Gegenwart. Historische und theologische Studien (LQF 100), Münster 2012.
- Reinhard Meßner, Einführung in die Liturgiewissenschaft, Paderborn u.a. ²2009, 227–301.
- Liborius Olaf Lumma, Liturgie im Rhythmus des Tages. Eine kurze Einführung in Geschichte und Praxis des Stundengebets, Regensburg 2011.
- Robert F. Taft, The Liturgy of the Hours in East and West. The Origins of the Divine Office and Its Meaning for Today, Collegeville ²1993.
Leistungsnachweis
M9: Kommissionsprüfung
Hinweise
Einschreibung auf der Moodle-Lernplattform unbedingt erforderlich!
83
Kunst. Krisenindikatorin – Konflikauslöserin – Handlungsmotivatorin
Scholz
2 st. - 3 LP
Mi 13.30 – 16.00
Termine:
29.04.2026, 20.05.2026, 27.05.2026, 03.06.2026, 10.06.2026, 17.06.2026,
24.06.2026, 01.07.2026, 08.07.2026
Leistungsnachweis
84
Kantor:innen-Kurs I
Hoppermann
1 st. - 1 LP
Mi 13.30 – 14.15 oder Do 08.45 – 09.30
Leistungsnachweis
85
Kantor:innen-Kurs II
Hoppermann
1 st. - 1 LP
Mi 14.25 – 15.10 oder Do 09.35 – 10.20
Leistungsnachweis
86
Aktuelle Fragen der Liturgiewissenschaft
Bieringer
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine nach Vereinbarung
Im liturgiewiss. Oberseminar werden aktuelle Arbeiten und Themen aus den Bereichen Liturgiewissenschaft, Hymnologie und christliche Kunst gemeinsam diskutiert und besprochen. Es besteht ausreichend Raum und Zeit, eigene Forschungs- bzw. Qualifizierungsarbeiten vorzustellen und zu besprechen.
Literatur
Alexander Deeg / David Plüss, Liturgik, Gütersloh 2021.
Leistungsnachweis
87
Theologische Grundlegung und Einführung in die Hermeneutik und Methodik der Kirchenrechtswissenschaft
Meckel / Giesa
1 st. - 1.5 LP
Mi 09.35 – 11.10
bis 27.05.2026
Was ist Kirchenrecht? Benötigt die Kirche Kirchenrecht? In welchem Verhältnis steht die Kirchenrechtswissenschaft zu anderen theologischen Disziplinen? Welche Rechtsquellen zieht die Kirchenrechtswissenschaft heran? Wie werden kirchenrechtliche Normen begründet? Mit welchen Grundbegriffen arbeitet das Kirchenrecht? Welche Hermeneutik und Methodik ist bei der Auslegung der Rechtsquellen zu beachten? Die Übung beantwortet diese Fragen und führt in die theologische Grundlegung des Kirchenrechts sowie in die Hermeneutik und Methodik der Kirchenrechtswissenschaft ein. Die Anwendung kirchenrechtlicher Normen wird anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis verdeutlicht, sodass zugleich die Relevanz der kirchlichen Rechtsordnung für das Handeln der Kirche deutlich wird.
Literatur
Handbuch des katholischen Kirchenrechts, hg. v. S. Haering – W. Rees – H. Schmitz, Regensburg 3. Auflage 2015; Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, 4 Bde., hg. v. H. Hallermann – T. Meckel – M. Droege – H. de Wall, Paderborn 2019-2021 [LKRR]; Münsterischer Kommentar zum Codex Iuris Canonici unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hg. v. K. Lüdicke, Loseblattwerk, Essen 1985ff. [MKCIC]; Krämer, Peter, Braucht die Kirche eine rechtliche Ordnung? Anthropologische Voraussetzungen und theologische Grundlagen des kirchlichen Rechts: TrThZ 2002, 212-225; Meckel, Thomas, Konzil und Codex – Zur Hermeneutik der Kirchenrechtswissenschaft am Beispiel der christifideles laici, Paderborn 2017 (KStKR 18); ders., Art. Amt, Katholisch: LKRR Bd. 1, 108-111; ders., Art. Communio, Katholisch: LKRR Bd. 1, 518-520; ders., Art. Dienst, Katholisch: LKRR Bd. 1, 618f.; ders., Art. Erlaubtheit, Katholisch: LKRR Bd. 1, 858f.; ders., Art. Hermeneutik des Kirchenrechts, Katholisch: LKKR Bd. 2, 539-541; ders., Art. Interpretation, Auslegung, Katholisch: LKRR Bd. 2, 629-631; ders., Art. Kirchenrecht, Katholisch: LKRR Bd. 2, 859-861; Pack, Heinz, Methodik der Rechtsfindung im staatlichen und kanonischen Recht, Essen 2004 (Beihefte zum Münsterischen Kommentar 38); Pree, Helmuth, Art. Methodenlehre, Katholisch: LKRR Bd. 3, 212f.
Leistungsnachweis
Portfolio mit vier Bestandteilen: Verfassen eines pastoraltheologischen Essays (ca. 8.000 Zeichen); Gestalten einer religionspädagogischen Lerneinheit in einer Gruppe (90 Min.); Bearbeiten einer liturgiewissenschaftlichen Aufgabe (ca. 10.000 Zeichen); Anfertigung einer kirchenrechtswissenschaftlichen Hausaufgabe (12.000–14.000 Zeichen).
88
Das göttliche Recht und ein Grundgesetz der Kirche (Exkursionsseminar – Tagung)
Meckel
Anmeldung bitte bis 30.04.2026 an: meckel@sankt-georgen.de
2 st. - 4 LP
21.– 23.09.2026 in Schloss Hirschberg
Vor- und Nachbesprechung werden noch terminiert
Das göttliche Recht als Offenbarungsrecht und Naturrecht dient als Begründungskategorie kirchenrechtlicher Normen und spielte bei der Erstellung der letztlich nicht promulgierten Lex Ecclesiae Fundamentalis im Rahmen der Codexrevision auch eine entsprechende Rolle. Das Desiderat nach einem den Gesetzen des CIC und des CCEO übergeordneten Grundgesetz und damit einem wirklichen Verfassungsrecht wird immer wieder diskutiert. Die Tagung möchte die Begründungskategorie des göttlichen Rechts sowie die Geschichte und eine mögliche künftige Gestalt eines Grundgesetzes der Kirche in den Blick nehmen. Dies führt zu den im interdisziplinären Dialog zu behandelnden Themen der Grundrechte der Gläubigen und eines wirksamen Rechtsschutzes, dem Papst- und dem Bischofsamt und den Sakramenten.
Die Anmeldung ist bis zum 30.04.2026 per E-Mail an meckel@sankt-georgen.de möglich.
Der Termin der Vorbesprechung für das Hauptseminar (2 SWS; 4 ECTS) für die Terminabsprache und Organisation etc. werden nach Anmeldeschluss miteinander vereinbart.
Teilnahme an der wissenschaftlichen Fachtagung „Das göttliche Recht und ein Grundgesetzder Kirche“ (21.09.2026, 14.00 Uhr – 23.09.2026, 13.00 Uhr in Schloss Hirschberg, Beilngries/Altmühltal). Auf der Tagung gibt es speziell auf die Studierenden hin konzipierte Elemente.
Literatur
Bei der Vorbesprechung gibt es Hiniweise auf Quellen und Literatur.
Leistungsnachweis
Kein Referat; aktive Mitarbeit und schriftliche Hausarbeit.
89
Aktuelle kirchenrechtliche und religionsrechtliche Arbeiten
Meckel
Auf persönliche Einladung des Lehrenden
2 st. - 4 LP (nur A)
Termine werden noch bekannt gegeben
Das Oberseminar besteht aus zwei Teilen. Zum einen dient es der gemeinsamen Diskussion und Besprechung aktueller kirchenrechtlicher und religionsrechtlicher Themen und Arbeiten und zum anderen der vertieften Auseinandersetzung mit Quellen und Literatur des Kirchenrechts, der kirchlichen Rechtsgeschichte und des Religionsrechts.
Leistungsnachweis
Postgraduale Studierende können durch mündliche Präsentation und schriftliche Hausarbeit einen Leistungsnachweis erwerben.
Hinweise
Teilnahme auf Einladung des Dozenten.
90
Psychologie und Pädagogik
Strunk
2 st. - 3 LP
Do 16.15 – 17.50
Leistungsnachweis
100
Griechisch II
Hühne
5 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung)
Di 09.45 – 12.15
Do 14.30 – 16.05
Ziel des Sprachkurses Griechisch II ist es, die Unterrichtsthemen (bes. den Aorist und die Partizipien) der Spracherwerbsphase abzuschließen und erste Lektürekenntnisse zu erwerben, um mit Abschluss des Sommersemesters den u.g. Leistungsnachweis über neutestamentliche Griechischkenntnisse (Bibelgraecum) zu erhalten.
Die Übungsintensität und -methodik soll durch zusätzliche Grammatik- und Übungsmaterialien (z. Formenlehre des Verbums u. Syntax) verstärkt und die Lesefähigkeit durch alt-, neu- und außertestamentarische Textpartien und Probeklausuren erhöht werden.
Literatur
Folgendes Lehrbuch wird weiterhin benutzt:
Bibelgriechisch leicht gemacht - Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch, hrsg. v. D. Häußer/W. Haubeck, Gießen: Brunnen Verlag, 1. Aufl., 2019 (ISBN 978-3-7655-9356-7)[Ältere Auflagen sind nicht mehr sinnvoll benutzbar].
Weiterführende Literatur (z. Grammatik, Vokabular, Wörterbuch u.a.) wird in der Veranstaltung genannt.
Leistungsnachweis
Durch schriftliche und mündliche Prüfung kann ein Nachweis über die für das Theologiestudium erforderlichen Sprachkenntnisse in Griechisch (nach § 6, 1 der Magisterprüfungsordnung) erworben werden.
101
Griechisch Lektüre
Hühne
1 st. - 1 LP
Di 13.30 – 14.15
Lektüre der Sophokleiischen Antigone in Auswahl.
Literatur
Textvorlagen bzw. die entsprechende Sekundärliteratur werden jeweils nach Bedarf in den einzelnen Sitzungen in Kopieform ausgeteilt.
Leistungsnachweis
Teilnahme-Nachweis.
Hinweise
Zum genauen Termin/Ort der ersten Sitzung siehe Aushang im Hochschulgebäude oder in Moodle unter "Ankündigungen"
(ca. 1-2 Wochen vor Vorlesungsbeginn).
102
Latein II
Hühne
5 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung)
Di 14.30 – 17.00
Fr 10.35 – 12.10
Ziel des auf zwei Semester angelegten Sprachkurses ist die schnelle systematisch-stringente Erarbeitung der für die Lektüre des klassischen und nachklassischen Lateins wichtigen sprachlichen Phänomene. In diesem zweiten Teil geht es um die gezielte Einübung komplexer Strukturen der lateinischen Syntax (best. Konstruktionen, Modi, Haupt-/Nebensatzeinteilung u.a.) durch zusammenhängende Texte unterschiedlicher Sorte; dafür ist eines der u.g. Wörterbücher notwendig. Ferner werden mit Blick auf die abschließende Prüfung 1-2 Probeklausuren geschrieben.
Literatur
Folgendes Lehrbuch mit Zusatzmaterialien wird von Beginn an benutzt:
Cursus Brevis – Texte und Übungen, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5305-0).
Cursus Brevis – Systematische Begleitgrammatik, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5306-7).
Wörterbücher von Pons, Langenscheidt oder der „Stowasser“.
Leistungsnachweis
Magisterstudium: Durch schriftliche und mündliche Prüfung kann ein Nachweis über die für das Theologiestudium erforderlichen Sprachkenntnisse in Latein (nach § 6, 2 der Magisterprüfungsordnung) erworben werden.
103
Latein Lektüre
Hühne
2 st. - 2 LP
Fr 08.45 – 10.20
Gegenstand der Lektüre sollen die Psalmen der Nova Vulgata (mit and. Versionen, insb. LXX) sein.
Literatur
Textvorlagen mit Vokabelhilfen werden in der Veranstaltung ausgeteilt oder auf Anfrage per Mail zugesandt.
Weiterführende Literatur wird in den jeweiligen Sitzungen genannt.
Leistungsnachweis
Teilnahme-Nachweis.
Hinweise
Zum genauen Termin/Ort der ersten Sitzung siehe Aushang im Hochschulgebäude oder in Moodle unter "Ankündigungen"
(ca. 1-2 Wochen vor Vorlesungsbeginn).
104
Latein-Intensivkurs in den Sommerferien
Ortmann
5 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung)
8 Wochen:
03.08. – 25.09.2026
Mo – Fr 09.00 – 14.30 inkl. Mittagspause
Schriftliche Prüfung und mündliche Prüfungen im Anschluss an den Kurs; die Prüfungstermine werden noch bekannt gegeben.
Nach Erlernen der Formen- und Satzlehre sowie einer Einführung in die Methodik der Übersetzung lateinischer Texte werden vornehmlich ausgewählte prüfungsrelevante Prosatexte, vor allem aus der „Goldenen“ und „Silbernen“ Latinität (z.B. Caesar, Cicero, Seneca), behandelt.
Literatur
Für den Unterricht wird das Lehrbuch Lingua Latina – Intensivkurs Latein: Lehr- und Arbeitsbuch (Klett-Verlag) benötigt. Neben dem Lehrbuch ist spätestens ab der 2. Kurshälfte ein Lateinisch-Deutsches Wörterbuch zum Intensivkurs mitzubringen: Ideal zu benutzen ist das Wörterbuch für Schule und Studium von Pons oder das Schulwörterbuch von Langenscheidt, wobei darauf zu achten ist, dass Zusatztabellen zur Formenlehre (oft im rückwärtigen Teil) heraustrennbar sein müssen! Auch der Stowasser ist als Wörterbuch geeignet. Zudem ist die Anschaffung einer Schulgrammatik sinnvoll; verschiedene Grammatiken werden von der Lehrkraft zu Beginn des Kurses zur Ansicht bereitgestellt.
Leistungsnachweis
Mit bestandener Prüfung erwirbt der/die Kursteilnehmer:in den „Nachweis der für das Latinum benötigten Kenntnisse der lateinischen Sprache“. Es wird ein entsprechendes Zeugnis ausgestellt. Siehe »Sprachprüfungsordnung für Latein, Griechisch und Hebräisch«: www.sankt-georgen.de/hochschule/organisation/satzungen-und-ordnungen/studien-und-pruefungsordnung/sprach-po/
Hinweise
Aufgrund der begrenzten Zeit schreitet der Kurs in hohem Tempo voran; falls zuvor noch keinerlei Lateinkenntnisse erworben wurden, muss mit einem entsprechend erhöhten Lernaufwand gerechnet werden, denn Latein ist eine vokabel- und formenreiche Sprache.
Um den Erfolg des Intensivkurses nicht zu gefährden, wird dringend empfohlen, für die Dauer des Kurses keine Nebentätigkeiten oder andere Prüfungen (z.B. Hausarbeiten) einzuplanen.
105
Hebräisch II
Roth
3 st. - 10 LP (nur bei bestandener Sprachprüfung)
Mi 13.30 – 16.00
Dieser Sprachkurs führt den Kurs „Hebräisch I“ des Wintersemesters fort, und zwar beginnend mit Lektion 18 des Lehrbuchs. Neben dem Studium der Grammatik, vor allem der unregelmäßigen Verben, werden nun auch Übersetzungen größerer Lektürestücke hebräischer Texte aus der Biblia Hebraica erarbeitet. Dadurch wird die zuvor gelernte Grammatik angewandt und gesichert. Begleitend soll der Grundwortschatz weiter ausgebaut werden. Ziel dieses Kurses ist es, dass die Studierenden in der Lage sind, mit den üblichen Hilfsmitteln (Wörterbuch, Grammatik) alttestamentliche Texte von mittlerem Schwierigkeitsgrad zu übersetzen und der philologischen Argumentation bibelwissenschaftlicher Kommentare folgen zu können.
Am Ende des Sommersemesters kann damit nach bestandener Sprachprüfung das Hebraicum erworben werden.
Literatur
Neef, Heinz-Dieter, Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch. 8., durchgesehene und erweiterte Auflage. Tübingen 2021.
Biblia Hebraica Stuttgartensia, hg. von K. Elliger und W. Rudolph, verkleinerte Ausgabe, Nr. 5219. 5., verbesserte Auflage. Stuttgart 1997.
PONS Kompaktwörterbuch Althebräisch: Althebräisch-Deutsch, hg. von F. Matheus, 10.000 Stichwörter und Wendungen. Stuttgart 2022.
Leistungsnachweis
Gemäß der Sprachprüfungsordnung besteht der Leistungsnachweis aus zwei Teilen:
1) Eine dreistündige Klausur, in der ca. 160 Wörter eines mittelschweren Textes aus der Biblia Hebraica zu übersetzen und 10 Formen grammatisch zu bestimmen sind (vgl. §6).
2) Eine 15-minütige mündliche Prüfung, in der ca. 50 Wörter eines in „Hebräisch II“ behandelten Textes aus der Biblia Hebraica übersetzt und in einem Prüfungsgespräch besprochen werden (vgl. §7).
Das Bestehen der Klausur ist Voraussetzung für die Teilnahme an der mündlichen Prüfung.
Beide Teile werden gleich gewichtet und ergeben die Gesamtnote.
Hinweise
Bitte melden Sie sich für die Lehrveranstaltung bei Moodle an, auch wenn Sie bereits an „Hebräisch I“ teilgenommen haben.
Bitte besorgen Sie sich rechtzeitig vor Beginn der Lehrveranstaltung ein Wörterbuch (siehe Literaturangaben).
110
Seminar 4: Journalistisches Schreiben
Hipp / Prange
Fr 08.05.2026, 14.00 – 18.00
Sa 09.05.2026, 09.00 – 18.00
111
Seminar 5: Publizieren im Netz II
Quarch / Schnaubelt
Fr 11.09.2026, 14.00 – 18.00
Sa 12.09.2026, 09.00 – 16.00
siehe unter www.medienprogramm-stgeorgen.de/programm
Literatur
Teilnahmebescheinigung
Leistungsnachweis
112
Extra-Seminar: Wie erstelle ich gute Flyer und Plakate?
N. N.
gesonderte Anmeldung bis spätestens 16.10.2026 erforderlich an: beck@sankt-georgen.de
Fr 23.10.2026, 14.00 – 18.00
Sa 24.10.2026, 09.00 – 18.00
siehe unter www.medienprogramm-stgeorgen.de/programm
Literatur
Teilnahmebescheinigung
Leistungsnachweis
120
Modul 2: Einführung in den Koran
Specker / Eschraghi
2 st. - 3 LP
Fr 16.00 – 19.15
Termine:
08.05.2026, 22.05.2026, 05.06.2026, 19.06.2026, 03.07.2026
Sa 04.07.2026, 09.30 – 17.00
Das zweite Modul des Studienganges ist der Einführung in den Koran gewidmet, in „Gottes dramatischen Monolog“, wie der Islamwissenschaftler Reza Aslan formuliert. In einem ersten Schritt wird die islamische Sicht auf den Koran in theologischer, aber auch in alltagspraktischer Hinsicht thematisiert: Die Frage nach dem Koran als „Wort Gottes“ kommt deshalb ebenso zur Sprache wie die Rezitation und der rituelle Umgang mit ihm. In einem zweiten Schritt wird die gläubig-islamische Sicht in Beziehung gesetzt zum historischen Wissen über das Umfeld und Ausbildung des Koran, bevor in einem dritten Schritt auf die strukturellen Charakteristika des Korantextes einzugehen ist. Die Vorlesung schließt mit einem Einblick in exemplarische Themen des Koran ab (Gottesverständnis, Ethik u.a.).
Die Vorlesung besteht aus 5 Einheiten freitags von 16-19 Uhr (hybrid) und einer Tagesveranstaltung am 4. Juli (9.30-17.00 Uhr, in Präsenz), die Vorlesungsimpulse und eine Exkursion verbindet.
Literatur
Sinai, Nicolai (2012): Die heilige Schrift des Islams. Die wichtigsten Fakten zum Koran. Freiburg: Herder.
Reinbold, Wolfgang: Koran und Bibel. Ein synoptisches Textbuch für die Praxis. Göttingen 2022.
Wrogemann, Henning: Bibel und Koran. Christen und Muslime in Dialog und Differenz. Leipzig 2022.
Zirker, Hans (2018): Der Koran. Zugänge und Lesarten. Darmstadt: WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft).
Leistungsnachweis
Die Vorlesung ist Teil des Zertifikatsprogramms für das der Besuch aller 4 Module, der Tutorien und die Abschlussarbeit erbracht werden muss.
Da die Lehrveranstaltung jeweils zwei Doppelstunden umfasst, wird darauf hingewiesen, dass zum Erwerb der CP nur ein einmaliges Fehlen möglich ist.
Sie kann aber auch einzeln besucht und geprüft werden (P13 und S4b): Der Leistungsnachweis erfolgt durch eine 15minütige mündliche Prüfung.
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Tutorium zum Zertifikatsprogramm „Islam und christlich-muslimische Begegnung“
Specker / Güzelmansur
Do 21.05.2026, 18.00 – 19.30
Do 18.06.2026, 18.00 – 19.30
Do 02.07.2026, 18.00 – 19.30
Leistungsnachweis
In den Tutorien werden die Begegnungs- und Rechercheprojekte der Teilnehmenden vorgestellt sowie ggf. aktuelle Fragen erörtert.
Die Teilnahme an mindestens 2 von 3 Tutorien sowie die Erstellung einer Präsentation ist verpflichtend.



