Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (Wintersemester 2022)

Einführung / Schlüsselqualifikationen

 

1

Einführung in das Studium der Philosophie und Theologie

Brusky

Ü G M0
2 st. - 3 LP

Di 14.30 – 16.05

 

In der Übung sollen Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens erlernt, eingeübt und vertieft, Methoden der Literaturrecherche in Bibliotheken (Sankt Georgen & Goethe Universität) und darüber hinaus eingeübt sowie und weitere theologie- und philosophiespezifische Fähigkeiten erworben werden. Die Vorbereitung von und Feedback zu Referaten, die Erarbeitung von wissenschaftlichen Texten sowie Prüfungsvorbereitungen und das modularisierte Studium werden des Weiteren behandelt. Aus der Übung soll die Fähigkeit zur Selbstevaluation hervorgehen, ob der Besuch weiterer einführender Kurse zeitnah notwendig ist. Außerdem soll für das Studium in Sankt Georgen notwendiges Werkzeug (Lernplattformen etc.) vorgestellt sowie Methoden des Zeitmanagements und Lerntechniken vorgeschlagen werden.

Literatur

Wird in der Übung angegeben bzw. ausgegeben.

Mögliche Auswahl:

Jung, Martin, Einführung in die Theologie, Darmstadt 2004.

Lammers, Katharina; von Stosch, Klaus, Arbeitstechniken Theologie, Paderborn 2014.

Raffelt, Albert, Theologie studieren. Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Freiburg 72008.

Stubenrauch, Bertram, Theologie studieren, Stuttgart 2018.

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Philosophie

 

13

Naturphilosophie

Mutschler

V G P5
2 st. - 3 LP

Mo 15.15 – 17.50
Di 08.45 – 10.20
Termine:
24.10.2022, 25.10.2022, 07.11.2022, 21.11.2022, 05.12.2022, 19.12.2022, 20.12.2022, 09.01.2023, 23.01.2023, 06.02.2023

 

Die verbreitete Meinung lautet: Die Biologie weiss über das Lebendige Bescheid und alles andere sind willkürliche Spekulationen. Es wird sich aber zeigen, dass es so einfach nicht ist, denn die Biologie objektiviert das Lebendige und weiss deshalb nichts von seinem intrinsischen Wert, seiner Moralrelevanz, zur Ästhetik. Zudem ist das Teleologieproblem – entgegen einem verbreiteten Vorurteil – keineswegs gelöst. Dann aber stellt sich erneut die Frage: Wie verhält sich die Teleologie zur Theologie?

Literatur

Auswwahl:

- Dawkins, Richard: Das egoistische Gen, Berlin 1978

- Dupré, John: Processes of Life. Essays in the Philosophy of Biology, New York 2012

- Engels, Eva-Maria: Die Teleologie des Lebendigen, Berlin 1982

- Habermas, Jürgen: Zwischen Naturalismus und Religion, Frankfurt 2005

- Losch, Andreas (Ed.): What is Life? Cambridge 2017

- Müller, Klaus: Gott erkennen. Das Abenteuer der Gottesbeweise, Regensburg 2001

- Mutschler, Hans-Dieter: Halbierte Wirklichkeit. Warum der Materialismus die Welt nicht erklärt, Darmstadt 2014

- Nagel, Thomas: Mind and Kosmos. Why the Materialist Neo-Darwinian Conception of Nature Is almost Certainly False, Oxford 2012

- Rehmann-Sutter, Christoph: Leben beschreiben. Über Handlungszusammenhänge in der Biologie, Würzburg 1996

- Wilson, Edward O.: Sociobiology: the new Synthesis, Cambridge Mass. 1977

Eine umfangreichere Literaturliste wird in Georgius zur Verfügung gestellt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

14

Kolloquium zur Vorlesung „Naturphilosophie“

Mutschler

Koll G P5
1 st. - 2 LP

Di 08.45 – 10.20
Termine:
08.11.2022, 22.11.2022, 06.12.2022, 10.01.2023, 24.01.2023, 07.02.2023

 

siehe unter Vorlesung Naturphilosophie

Literatur

siehe unter Vorlesung Naturphilosophie

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

17

Metaphysik

Wiertz

V G M7
2 st. - 4.5 LP

Fr 10.35 – 12.10

 

Lange Zeit galten Ontologie und Metaphysik als obsolet und immer noch kursiert die Rede vom postmetaphysischen Zeitalter. Näher an der Wahrheit dürfte aber H.L. Ollig SJ Diagnos von 2009 sein, dass"die These von dem absehbaren oder bereits eingetretenen Ende der Metaphysik ... heute nicht mehr univosono vertreten wird." Aber um was geht es überhaupt in der Metaphysik? Gemäß der üblichen Bestimmung beschäftigt sich Metaphysik mit den allgemeinsten und grundlegenden Strukturen der Wirklichkeit. Daher ist die Metaphysik auch relevant für die Frage nach Gott als der alles bestimmenden Wirklichkeit und umgekehrt. In der Vorlesung soll in einem ersten Schritt die Legitimität und Unverzichtbarkeit von Metaphysik auch unter den Bedingungen der Moderne verteidigt werden. In einem zweiten Schritt wird eine bestimmte Richtung der Metaphysik, der sogenannte neoaristotelische Ansatz, vorgestellt und werden zentrale theologierelevante Fragen und Begriffe der Metaphysik erörtert. Auf dieser Grundlage wird in einem letzten Schritt für die Unverzichtbarkeit der Metaphysik für eine rationale Darlegung und Rechtfertigung der christlichen Gotteslehre argunmentiert, was am Beispiel der Diskussion der Trinitätslehre in der analytischen Religionsphilosophie/Theologie illustriert wird.

Literatur

J.W. Carroll/N. Markosian: An Introduction to Metaphysics, Cambridge 2010.

 

D. Chalmers/D. Manley/R. Wasserman (Hg.), Metametaphysics, Oxford 2009.

 

F. Correira/B. Schnieder (Hg.), Metaphysical Grounding. Understanding the Structure of Reality, Cambridge 2012.

 

C. Kanzian: Ding – Substanz – Person. Eine Alltagsontologie, Frankfurt/M. 2009.

 

C. Kanzian: Wie Dinge sind. Noch eine Alltagsontologie. Berlin/Boston 2016.

 

C. Kanzian: Alltagsontologie. Eine metaontologische Grundlegung, Innsbruck 2020.

 

M. Loux: Metaphysics. A Contemporary Introduction, London 2006.

 

E.J. Lowe: The Possibility of Metaphysics. Substance, Identity and Time, Oxford 2001.

 

T. McCall/M.C. Rea (Hg.): Philosophical & Theological Essays on the Trinity, Oxford 2009.

 

U. Meixner: Einführung in die Ontologie, Darmstadt 2011.

 

S. Mumford: Metaphysics. A Very Short Introduction, Oxford 2012.

 

D.S. Oderberg: Real Essentialism, New YOrk, London 2007.

 

C. Rapp: Metaphysik. Eine Einführung, München 2016.

 

L. Rudder-Baker: The Metaphysics of Everyday Life. An Essay in Practical Realism, Cambridge 2009.

 

E. Runggaldier/C. Kanzian: Grundprobleme der Analytischen Ontologie, Paderborn 1998.

 

T. Schärtl/B.P. Göcke (Hg.), Realismus und Antirealismus in der Theologie. Sonderheft, ZTP 1/144 (2022).

 

B. Schnieder: Substanzen und (ihre) Eigenschaften. Eine Studie zur analytischen Ontologie, Berlin 2004.

 

M. Schrenk (Hg.): Handbuch Metaphysik, Stuttgart 2017.

 

T.E. Tahko: Contemporary Aristotelian Metaphysics, Cambridge 2012.

 

T.E. Tahko: An Introduction to Metametaphysics, Cambridge 2015.

 

S. Wendel/M. Breul: Vernünftig glauben - begründet hoffen. Praktische Metaphysik als Denkform rationaler Theologie, Freiburg/Br. 2020.

 

D. Wiggins, Sameness and Substance Renewed, Cambridge 2001.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

43

Einführung in den christlichen Glauben

Knorn

Koll P14 M3
2 st. - 3 LP

Di 16.15 – 17.50

 

Das Kolloquium soll zu einem grundlegenden Verstehen des christlichen Glaubens befähigen: worum es eigentlich geht. Hierzu sind auch zahlreiche philosophische Fragen anzusprechen; nicht zuletzt geht es um die Verhältnisbestimmung von Philosophie und Theologie. Dazu werden wir Joseph Ratzingers berühmte „Einführung in das Christentum“ lesen und besprechen. Am Leitfaden des Apostolischen Glaubensbekenntnisses behandelt er die Grundlagen, den Begriff und die wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens. Wir werden auch diskutieren, inwiefern der vor einem halben Jahrhundert gewählte Zugang Ratzingers heute noch trägt: Wie können wir heute über das sprechen, was der christliche Glaube eigentlich ist?

Literatur

Joseph Ratzinger: Einführung in das Christentum, München 1968.

 

Da das gesamte Buch im Kurs durchgearbeitet wird, wird die Anschaffung sehr empfohlen (beliebige Ausgabe). Es kann z.B. antiquarisch kostengünstig erworben werden.

Weitere Literatur wird im Kurs angegeben und auf Moodle bereitgestellt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Exegese des Alten Testaments

 

24

David (1Sam 23 -  2Sam 1)

Böhler


 

HS M16
2 st. - 4 LP

Di 10.35 – 12.10

 

Die Figur Davids ist neben Mose und Abraham die wichtigste im AT. Da sich der Messias als "Sohn Davids" versteht, ist das Davidbild der Bibel auch von höchster christologischer Bedeutung. Sehr kunstvoll werden die Charaktere von David und Saul, Jonatan und anderen Figuren dargestellt: Liebe, Hass, Eifersucht - und Davids einzigartige Gottesbeziehung. Die Samuelbücher zählen zur besten Erzählprosa der Bibel und sind sozusagen das Prosa-Pendant zu den poetischen Psalmen. Das Seminar gleicht den Psalmenübungen. Die Teilnehmer bereiten für jede Sitzung einen Text aus 1 Sam vor (Gliederung und Strukturierung). Es gibt keine Seminararbeit.

Literatur

Walter Dietrich, 1 Sam, BK, Neukirchen-Vluyn 2003-2017.

Schim'on Bar-Efrat, Das Erste Buch Samuel, Stuttgart 2007.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Hebraicum erforderlich.

Wer das Hebraicum gerade macht, kann auch schon zugelassen werden.

Exegese des Neuen Testaments

 

26

Gott in der Bibel

Wucherpfennig

V G M7
2 st. - 3 LP

Di 08.45 – 10.20

 

Die Vorlesung leistet einen biblischen Beitrag zur Gotteslehre in Modul 7. Der Inhalt der Vorlesung folgt den folgenden vier Thesen, die auch in der Modulprüfung vorausgesetzt werden:

1) Die Bibel kennt verschiedene Bezeichnungen für Gott als Gegenüber des christlichen Glaubens. Unter ihnen zeichnet sich der Name Gottes besonders aus. Die Bedeutung und innerbiblische Interpretation seines Namens verweist auf Gottes dynamisches Sein. Gleichzeitig steht Gottes Name für ein Wesen, das die Zuordnung zu einem Geschlecht transzendiert.

2) Gott ist in der Bibel eine den gesamten biblischen Kanon umfassende Erzählfigur (gegen Markion). Innerbiblisch lässt sich eine Auseinandersetzung mit dem Anthropomorphismus Gottes erkennen. Gleichzeitig trägt Gott aber als Erzählfigur anthropomorphe Züge, die gewöhnlich im Dienst der Interaktion zwischen Gott und Mensch stehen.

3) In der Sinai-Offenbarung beschreiben fünf Eigenschaften Gottes Wesen (Ex 34,6), unter denen Gottes Allmacht nicht genannt ist. Gottes Handeln begrenzt die Unheilssphäre menschlicher Schuld, setzt aber keine zeitliche Grenze für seine Liebe (Ex 34,7). Diese Offenbarung von Gottes Wesen wird in der jüdischen Bibel, in der neutestamentlichen Charakterisierung Jesu und im Koran unterschiedlich rezipiert.

4) Das Neue Testament spricht von Jesus als Kyrios, als Weisheit und Logos Gottes. Damit führt es biblische und frühjüdische Ansätze zu einer strukturierten Unterscheidung in Gott weiter. Die Offenbarung des Johannes entwickelt daraus erste Ansätze eines trinitarischen Sprechens von Gott: Der war, der ist und der kommen wird, das Lamm, und der siebenfältige Geist bilden eine trinär strukturierte Einheit in Gott.

 

Zur Begründung der Thesen werden alt- und neutestamentliche Texte mit der Vielfalt exegetischer Methodik untersucht und dargestellt.

Für das Verstehen des Zusammenhangs des Moduls zur Gotteslehre mit den anderen beteiligten Stoffen aus Philosophie, Fundamentaltheologie und Dogmatik empfiehlt sich ein semesterbegleitender Arbeitskreis wie auch das Führen eines Lerntagebuchs.

Literatur

Richard Bauckham, Who Is God? Key Moments of Biblical Revelation, Acadia Studies in Bible and Theology

Grand Rapids: Baker Academic, 2020.

 

Reinhard Feldmeier/Hermann Spieckermann, Der Gott der Lebendigen: eine biblische Gotteslehre, Tübingen: Mohr Siebeck, 2011.

 

Frankemölle, Hubert, Gott glauben - jüdisch, christlich, muslimisch, Freiburg/Basel/Wien: Herder 2021.

 

Mark Sameth, The Name: A History of the Dual-Gendered Hebrew

Name for God, Eugene, OR: Wipf & Stock, 2020.

 

Wagner, Andreas, Gottes Körper: Zur alttestamentlichen Vorstellung der Menschengestaltigkeit Gottes, Gütersloh: Gütersloher Verl.-Haus, 2010.

 

 

 

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

27

Fußwaschung und Abschiedsreden (Joh 13-15)

Wucherpfennig

V G M16
2 st. - 4 LP

Fr 08.45 – 10.20

 

Die Kapitel Joh 13-15 umfassen das Mahl und die erste und zweite Abschiedsrede Jesu. Das Mahl, das Liebesgebot, der Abschied Jesu und sein bevorstehender Tod sind zentrale Themen dieses Abschnitts im Evangelium.

In der Liturgie werden die Abschiedsreden Jesu nach Johannes an den Wochentagen in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten gelesen, in einigen monastischen Traditionen auch zusammenhängend am Abend des Gründonnerstags.

Die Vorlesung widmet sich der Auslegung dieser Reden Jesu. Dabei wird der Text mit literaturwissenschaftlichen Methoden ausgelegt.

Literatur

(in Auswahl)

G. M. Behler, Les Paroles d’Adieux du Seigneur (S. Jean), Lectio Divina 27, Paris 1960.

 

Johannes Beutler, Habt keine Angst. Die erste johanneische Abschiedsrede (Joh 14), SBS 116, Stuttgart 1984.

 

Ders., Das Johannesevangelium: Kommentar, 2., durchgesehene Auflage, Freiburg/Basel/Wien: Herder 2016

 

George L. Parsenios, Departure and Consolation. The Johannine Farewell Discourses in Light of Greco-Roman-Literature, SNT 117, Leiden u.a. 2005.

 

Hans-Ulrich Weidemann, Der Tod Jesu im Johannesevangelium: die erste Abschiedsrede als Schlüsseltext für den Passions- und Osterbericht, BZNW 122, Berlin 2004.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Die Prüfung setzt die Kenntnis der griechischen Texte voraus. Daher empfiehlt sich die Teilnahme am Lektürekurs.

 

28

Griechische Texte im Johannesevangelium (begleitend zur Vorlesung)

Wucherpfennig

L G M16
1 st.

Termine nach Vereinbarung

 

Im Lektürekurs werden die griechischen Texte, die in der VL Fußwaschung und Abschiedsreden Joh 13-15 behandelt werden übersetzt. Da die Vertrautheit mit dem griechischen Text Voraussetzung der Prüfung ist, empfiehlt sich die Teilnahme am Lektürekurs.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Terminabsprache: Nach der ersten Vorlesung am 21.10. um 10.20 im Hörsaal.

 

29

Forschungskollegium / Oberseminar

Wucherpfennig

OS G

Forschungskollegium:
14täglich
Termine nach Absprache

Gemeinsame Oberseminar-Block-veranstaltung mit der Biblischen Theologie der Universität Kassel (Prof. Ilse Müllner)
Do 19.01.2023
Fr 20.01.2023

Gemeinsamer Oberseminartag mit den Universitäten Gießen und Mainz:
Sa 03.12.2022, 10.00 – 16.00

 

Titel: Die Tora in ihrer Bedeutung für die christliche Ethik

Wie immer dient das Forschungskolloquium zuallererst der Vorstellung und Diskussion aktueller Qualifikationsarbeiten und Projekte. Als thematischen Schwerpunkt werden wir in diesem Wintersemester die Tora in ihrer Bedeutung für die christliche Ethik behandeln. Dabei geht es vor allem um die innerbiblische Entwicklung des Begriffs Tora in seiner Bandbreite von elterlicher/priesterlicher/prophetischer Weisung, einzelnen Geboten und Gesetzen, der schriftlichen Mose-Tora bis hin zur unterschiedlichen Rede von „dem Gesetz“ im Neuen Testament. Wir werden sowohl an alt- als auch an neutestamentlichen Texten arbeiten und dazu mit dem alttestamentlichen Forschungskollegium aus Kassel von Prof. Dr. Ilse Müllner zusammenarbeiten (19./20.01.). Eine interdisziplinäre Tagung zur Tora mit international anerkannten Wissenschaftler*innen in Frankfurt am 18. Und 19.03. 2023 schließt das Forschungskolloquium ab. Weitere Termine folgen in Absprache im Oktober nach Beginn der Lehrveranstaltungen.

 

Literatur

Literatur zur Einführung

 

Krauter, Stefan, Art.: Gesetz / Tora (NT). In: WiBiLex. Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet 2013. www.bibelwissenschaft.de/stichwort/48920/

Oswald, Wolfgang, Art.: Tora (AT). In: WiBiLex. Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet 2016. www.bibelwissenschaft.de/stichwort/200199/

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Kirchengeschichte

 

30

Einführung in die Alte Kirchengeschichte

J. Arnold

V G M2
1 st. - 1.5 LP

Mi 09.35 – 11.20
bis 16.11.2022

 

In der Vorlesung werden folgende Themen-Bereiche behandelt:

 

(I) Christen und Nichtchristen in den ersten Jahrhunderten (Frühe Kirche und Judentum: Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen / frühe Kirche und pagane Umwelt: unterschiedliches Religionsverständnis und Inkulturation);

 

(II) Frühe Kirche und weltliche Herrschaft (Kaiserliche Religionspolitik; Christentum als Minderheitsreligion, als religio licita, als Staatsreligion);

 

(III) Zentrale Aspekte der Theologiegeschichte der ersten Jahrhunderte (Die frühe Kirche und ihr Verhältnis zur Heterodoxie; das Erste Konzil von Nikaia).

 

Literatur

Ernst Dassmann, Kirchengeschichte I: Ausbreitung, Leben und Lehre der Kirche in den ersten drei Jahrhunderten, 3. durchges. Auflage, Stuttgart u.a. 2012.

 

Christoph Markschies, Das antike Christentum. Frömmigkeit, Lebensformen, Institutionen, 3. Auflage, München 2016.

 

Andreas Weckwerth, Leitfaden Studium Alte Kirchengeschichte. Praktische Einführung in den Umgang mit spätantiken kirchenhistorischen Quellen, Bonn/Mainz 2015.

(https://www.blogs.uni-mainz.de/fb01-akg/files/2010/12/Leitfaden-Studium-Alte-Kirchengeschichte.pdf)

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

33

Origenes, Gegen Kelsos

J. Arnold

HS G M15 M23
2 st. - 4 LP

Do 16.15 – 17.50

 

Origenes (ca. 185–253 n. Chr.) setzt sich in seinem großen apologetischen Spätwerk Contra Celsum mit dem Alethes Logos des philosophisch gebildeten Heiden Celsus auseinander. Dieser hatte versucht, sowohl Judentum als auch Christentum argumentativ sowie mit Mitteln der Satire und Polemik ad absurdum zu führen und die ‚Einsichtigeren‘ unter den Christen zur Vernunft ‒ genauer: zur platonischen Philosophie ‒ und zur Loyalität gegenüber dem Kaiser zu bringen. Origenes greift jeden Einwand des paganen Autors auf, um ihn seinerseits mit Hilfe philosophischer und religionsgeschichtlicher Argumente sowie allegorischer Bibelinterpretation zu widerlegen.

Der Alethes Logos ist das älteste in größerem Umfang erhaltene Werk eines paganen Autors, das explizit und ausführlich auf das frühe Christentum eingeht, Contra Celsum ein Beispiel für die Auseinandersetzung eines christlichen Theologen des 3. Jahrhunderts, der selbst vom Platonismus beeinflusst ist, mit der paganen Philosophie seiner Zeit.

 

Literatur

Einführend zum ‚Alethes Logos‘ des Celsus:

 

Die ‚Wahre Lehre‘ des Kelsos. Übersetzt und erklärt von Horacio E. Lona (Kommentar zu frühchristlichen Apologeten. Ergänzungsband 1), Freiburg u. a. 2005.

 

Johannes Arnold, Der ‚Wahre Logos‘ des Kelsos. Eine Strukturanalyse (Jahrbuch für Antike und Christentum. Ergänzungsband 39), Münster 2016.

 

Celsus in his World. Philosophy, Polemic, and Religion in the Second Century. Hg. v. James Carleton Paget und Simon Gathercole, Cambridge 2022.

 

 

Einführend zu Origenesʼ ‚Contra Celsum‘:

 

Origenes, Contra Celsum. Gegen Celsus. Griechisch-deutsch. Eingeleitet und kommentiert von Michael Fiedrowicz. Übersetzt von Claudia Barthold. 5 Teilbände (Fontes christiani 50/1-5), Freiburg i. Br. 2011/12 (v. a. die Einleitung, Teilband 1, S. 9-122; ebd. 136-179: Bibliographie).

 

Discorsi di verità. Paganesimo, giudaismo e cristianesimo a confronto nel Contro Celso di Origene. Atti del II Convegno del Gruppo Italiano di Ricerca su ‚Origene e la Tradizione Alessandrina‘. Hg. v. Lorenzo Perrone, Rom 1998.

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Grundkenntnisse des Altgriechischen werden vorausgesetzt.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter arnold@sankt-georgen.de

 

Dogmatik

 

43

Einführung in den christlichen Glauben

Knorn

Koll P14 M3
2 st. - 3 LP

Di 16.15 – 17.50

 

Das Kolloquium soll zu einem grundlegenden Verstehen des christlichen Glaubens befähigen: worum es eigentlich geht. Dies soll die Grundlage für alle weiteren philosophischen und theologischen Spezialfragen im Studium bilden. Dazu werden wir Joseph Ratzingers berühmte „Einführung in das Christentum“ lesen und besprechen. Am Leitfaden des Apostolischen Glaubensbekenntnisses behandelt er die Grundlagen, den Begriff und die wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens. Wir werden auch diskutieren, inwiefern der vor einem halben Jahrhundert gewählte Zugang Ratzingers heute noch trägt: Wie können wir heute über das sprechen, was der christliche Glaube eigentlich ist?

Literatur

Joseph Ratzinger: Einführung in das Christentum, München 1968.

 

Da das gesamte Buch im Kurs durchgearbeitet wird, wird die Anschaffung sehr empfohlen (beliebige Ausgabe). Es kann z.B. antiquarisch kostengünstig erworben werden.

Weitere Literatur wird im Kurs angegeben und auf Moodle bereitgestellt.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik

 

63

Religionsdidaktik in Praxis und Theorie

Kießling / Sehr

Anmeldung bitte so bald wie möglich, spätestens jedoch bis 16.09.2022, an sehr@sankt-georgen.de

Ü M21
3 st. - 4.5 LP

Fr 21.10.2022, 14.00 – 19.00
Fr 04.11.2022, 14.00 – 19.00
Sa 05.11.2022, 09.00 – 16.00
Fr 11.11.2022, 14.00 – 19.00
Sa 19.11.2022, 09.00 – 16.00
Fr 09.12.2022, 14.00 – 19.00
Fr 10.02.2023, 14.00 – 19.00

 

Religionsdidaktik versteht sich als religionspädagogische Theorie der Vermittlung und der Inszenierung insbesondere im schulischen Religionsunterricht, in dem es um das Arrangement von Methoden, Medien und Inhalten, aber auch um Ziele geht.

Es ist die Intention des Seminars, den Studierenden erste Erfahrungen im Lehren zu ermöglichen und zu einer experimentellen Haltung gegenüber einer Lehrtätigkeit zu ermutigen. Wie zu jeder Kunst, so gehört auch zur Religionsdidaktik eigene Erfahrung, Übung und Reflexion. Dafür bietet diese Veranstaltung Zeit und Raum, Unterrichtsbeobachtung und eigenes Unterrichten bilden dabei integrale Bestandteile.

Im Mittelpunkt stehen die impliziten Handlungskonzepte der Studierenden. Sie bilden das Potenzial, das es zu entfalten gilt. Aus diesem Grund kommt Feedback-Verfahren eine zentrale Bedeutung zu. Es sind Lehr-Lern-Situationen vorgesehen, die die Wirkung der eigenen Äußerungen und Tätigkeiten auf andere erfahrbar und kommunizierbar machen.

Die schulpraktischen Tätigkeiten werden meist in Zweier-Teams durchgeführt, jeweils in Zusammenarbeit mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern. Hierfür sind individuelle Termine an Frankfurter und Offenbacher Schulen einzuplanen.

In Sankt Georgen findet die Veranstaltung an drei Halbtagsterminen und zwei Blöcken statt. Zwischen dem ersten und dem zweiten Block sind die Hospitationen (8 Stunden) platziert. Danach üben sich die Studierenden in den selbst geplanten Unterrichtsstunden (3-4 Stunden). Die Zeit der Übung erstreckt sich ausschließlich auf das Wintersemester.

Alle Anerkennungsfragen müssen bis zur Anmeldung zur Übung abschließend geklärt sein.

 

Literatur

Rolf ARNOLD (2011): Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren. 29 Regeln für eine kluge Erziehung, Heidelberg.

Rudolf DREIKURS (2003): Psychologie im Klassenzimmer, Stuttgart.

Harriet GANDLAU (2011): Wie Religion unterrichten? Grundlagen und Bausteine für einen qualifizierten Unterricht. Ein Werkbuch für Ausbildungslehrer/innen und Berufsanfänger/innen, München.

Christian GRÜNING (2109): Garantiert erfolgreich lernen. Wie Sie Ihre Lese- und Lernfähigkeit steigern, München.

Andreas GRUSCHKA (2002): Didaktik. Das Kreuz mit der Vermittlung, Wetzlar.

Frieder HARZ (2010): Kinder & Religion. Was Erwachsene wissen sollten, Seelze.

Rüdiger KALDEWEY; Frank W. NIEHL (2012): Grundwissen Religion. Begleitbuch für Religionsunterricht und Studium, München.

Georg HILGER; Stephan LEIMGRUBER; Hans-Georg ZIEBERTZ; Matthias BAHR (Hg.) (2003): Religionsdidaktik. Ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf, München.

Reinhold MILLER (2017): Als Lehrer souverän sein. Von der Hilflosigkeit zur Autonomie, Weinheim.

Burkard PORZELT; Alexander SCHIMMEL (Hg.) (2015): Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn.

Hans SCHMID (2012): Die Kunst des Unterrichtens. Ein praktischer Leitfaden für den Religionsunterricht, München.

Bernd SCHRÖDER (2012): Religionspädagogik, Tübingen.

Klaus W. VOPEL (2018) Power-Pausen. Leichter lernen durch Bewegung, Salzhausen.

Todd WHITAKER (2009): Was gute Lehrer anders machen. 14 Dinge, auf die es wirklich ankommt, Weinheim.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Alle Anerkennungsfragen müssen bis zur Anmeldung zur Übung abschließend geklärt sein.

 

64

Praktisch-theologische Theoriebildung als interdisziplinärer Prozess II

Kießling

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Aufbaustudierenden in den Fächern Pastoralpsychologie und Spiritualität sowie Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik.

OS A
2 st. - 4 LP

Fr 04.11.2022, 14.00 – 21.00
Sa 05.11.2022, 09.00 – 16.00
Fr 03.02.2023, 14.00 – 21.00
Sa 04.02.2023, 09.00 – 16.00

 

In der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt es unmissverständlich: „Durch ihr Geschaffensein selber […] haben alle Einzelwirklichkeiten […] ihre Eigengesetzlichkeit und ihre eigenen Ordnungen, die der Mensch unter Anerkennung der den einzelnen Wissenschaften und Techniken eigenen Methode achten muss.“ (GS 36) Und ganz ausdrücklich sollen in der Seelsorge „nicht nur die theologischen Prinzipien, sondern auch die Ergebnisse der profanen Wissenschaften, vor allem der Psychologie und der Soziologie, wirklich beachtet“ (GS 62) werden. Auch die „Grundsätze christlicher Erziehung sollen […] durch die neueren Erkenntnisse einer gesunden Psychologie und Pädagogik ergänzt werden“ (OT 11), wobei das Dekret „Optatam totius“ über die Ausbildung der Priester allerdings offenlässt, was eine Psychologie oder eine Pädagogik zu einer gesunden macht.

Einen Wink gibt Karl Rahner mit seiner Forderung, dass Wissenschaften, „sowohl wo sie empirisch feststellen […] als auch wo sie normativ werden, sich von der Theologie hinsichtlich des sie bestimmenden Menschenbildes kritisch befragen lassen sollen“ (1972a, 102). Rahner geht davon aus, dass trotz des Pluralismus der auf Autonomie bedachten Wissenschaften zu jeder von ihnen – uneingestanden und doch für sie selbst lebensnotwendig – ein Verweis auf „das gemeinsam Humane“ (1972a, 93) gehöre, welches in jeder Wissenschaft walte, aber von ihr selbst nicht verwaltet werde – und das interdisziplinäre Gespräch letztlich trage. Dieses ist also sowohl auf solche Kriterien angewiesen, die den Eigenstand der daran beteiligten Wissenschaften sichern, als auch auf Kriterien, die ihre Beziehungen und ihren Austausch fördern.

Welche Kriterien können ein Gespräch von zueinander eigenständigen Wissenschaften begünstigen, sodass ein interdisziplinärer Prozess in Gang und praktisch-theologischer Theoriebildung zugutekommt?

 

Zu den Teilnahmebedingungen gehören

(1) das Interesse an wissenschaftstheoretischen Fragen, mit denen sich auseinanderzusetzen praktisch-theologische Disziplinen herausgefordert sind,

(2) die Bereitschaft, sich exemplarisch einer laufenden praktisch-theologischen Forschungsarbeit zu widmen und diese kritisch-konstruktiv daraufhin zu prüfen, ob damit interdisziplinäre Prozesse einhergehen, die praktisch-theologischer Theoriebildung dienen,

(3) die Chance, eigene Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen und auf diese Weise vorantreiben zu können, sowie

(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.

Literatur

Rahner, Karl, Die Theologie im interdisziplinären Gespräch der Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972a, 89–103.

Rahner, Karl, Zum Verhältnis zwischen Theologie und heutigen Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972b, 104–112.

für Pastoralpsychologie und Spiritualität: Kießling, Klaus, Engel, Agnes, Strunk, Theresia & Wagener, Hermann-Josef, Grundwissen Psychologie. Lehrbuch für Theologie und Seelsorge, Ostfildern 2021.

für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik: Kießling, Klaus, Zur eigenen Stimme finden. Religiöses Lernen an berufsbildenden Schulen (Zeitzeichen; Bd. 16), Nachauflage, Ostfildern 2004, 238–342.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Das Oberseminar richtet sich an Studierende, die ein Lizentiat, ein Doktorat oder einen PhD-Abschluss (Doctor of Philosophy) in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik oder in Pastoralpsychologie und Spiritualität anstreben. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober 2022 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

 

65

Post-Doc-Forschungskolloquium Praktische Theologie

Kießling

Koll A
1 st.

Fr 25.11.2022, 10.30 – 16.00
weitere Termine nach Vereinbarung

 

Diese Lehrveranstaltung versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Diskurs unter Praktischen Theolog*innen in der Post-Doc-Phase. Das Angebot richtet sich zum einen an Habilitand*innen in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik sowie in Pastoralpsychologie und Spiritualität, zum anderen an Forscher*innen, die nach Abschluss ihrer Promotion jenseits des Oberseminars zur praktisch-theologischen Theoriebildung am fachlichen Austausch interessiert sind, ohne damit weitere Qualifizierungsabsichten zu verbinden.

Literatur

Aigner, Maria Elisabeth, Bucher, Rainer, Hable, Ingrid & Ruckenbauer, Hans-Walter (Hrsg.), Räume des Aufatmens. Pastoralpsychologie im Risiko der Anerkennung. Festschrift zu Ehren von Karl Heinz Ladenhauf (Werkstatt Theologie. Praxisorientierte Studien und Diskurse; Bd. 17), Wien – Berlin 2010.

Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.

Porzelt, Burkard & Schimmel, Alexander (Hrsg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober 2022 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

Pastoralpsychologie und Spiritualität

 

64

Praktisch-theologische Theoriebildung als interdisziplinärer Prozess II

Kießling

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Aufbaustudierenden in den Fächern Pastoralpsychologie und Spiritualität sowie Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik.

OS A
2 st. - 4 LP

Fr 04.11.2022, 14.00 – 21.00
Sa 05.11.2022, 09.00 – 16.00
Fr 03.02.2023, 14.00 – 21.00
Sa 04.02.2023, 09.00 – 16.00

 

In der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt es unmissverständlich: „Durch ihr Geschaffensein selber […] haben alle Einzelwirklichkeiten […] ihre Eigengesetzlichkeit und ihre eigenen Ordnungen, die der Mensch unter Anerkennung der den einzelnen Wissenschaften und Techniken eigenen Methode achten muss.“ (GS 36) Und ganz ausdrücklich sollen in der Seelsorge „nicht nur die theologischen Prinzipien, sondern auch die Ergebnisse der profanen Wissenschaften, vor allem der Psychologie und der Soziologie, wirklich beachtet“ (GS 62) werden. Auch die „Grundsätze christlicher Erziehung sollen […] durch die neueren Erkenntnisse einer gesunden Psychologie und Pädagogik ergänzt werden“ (OT 11), wobei das Dekret „Optatam totius“ über die Ausbildung der Priester allerdings offenlässt, was eine Psychologie oder eine Pädagogik zu einer gesunden macht.

Einen Wink gibt Karl Rahner mit seiner Forderung, dass Wissenschaften, „sowohl wo sie empirisch feststellen […] als auch wo sie normativ werden, sich von der Theologie hinsichtlich des sie bestimmenden Menschenbildes kritisch befragen lassen sollen“ (1972a, 102). Rahner geht davon aus, dass trotz des Pluralismus der auf Autonomie bedachten Wissenschaften zu jeder von ihnen – uneingestanden und doch für sie selbst lebensnotwendig – ein Verweis auf „das gemeinsam Humane“ (1972a, 93) gehöre, welches in jeder Wissenschaft walte, aber von ihr selbst nicht verwaltet werde – und das interdisziplinäre Gespräch letztlich trage. Dieses ist also sowohl auf solche Kriterien angewiesen, die den Eigenstand der daran beteiligten Wissenschaften sichern, als auch auf Kriterien, die ihre Beziehungen und ihren Austausch fördern.

Welche Kriterien können ein Gespräch von zueinander eigenständigen Wissenschaften begünstigen, sodass ein interdisziplinärer Prozess in Gang und praktisch-theologischer Theoriebildung zugutekommt?

 

Zu den Teilnahmebedingungen gehören

(1) das Interesse an wissenschaftstheoretischen Fragen, mit denen sich auseinanderzusetzen praktisch-theologische Disziplinen herausgefordert sind,

(2) die Bereitschaft, sich exemplarisch einer laufenden praktisch-theologischen Forschungsarbeit zu widmen und diese kritisch-konstruktiv daraufhin zu prüfen, ob damit interdisziplinäre Prozesse einhergehen, die praktisch-theologischer Theoriebildung dienen,

(3) die Chance, eigene Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen und auf diese Weise vorantreiben zu können, sowie

(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.

Literatur

Rahner, Karl, Die Theologie im interdisziplinären Gespräch der Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972a, 89–103.

Rahner, Karl, Zum Verhältnis zwischen Theologie und heutigen Wissenschaften, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 10, Zürich – Einsiedeln – Köln 1972b, 104–112.

für Pastoralpsychologie und Spiritualität: Kießling, Klaus, Engel, Agnes, Strunk, Theresia & Wagener, Hermann-Josef, Grundwissen Psychologie. Lehrbuch für Theologie und Seelsorge, Ostfildern 2021.

für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik: Kießling, Klaus, Zur eigenen Stimme finden. Religiöses Lernen an berufsbildenden Schulen (Zeitzeichen; Bd. 16), Nachauflage, Ostfildern 2004, 238–342.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Das Oberseminar richtet sich an Studierende, die ein Lizentiat, ein Doktorat oder einen PhD-Abschluss (Doctor of Philosophy) in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik oder in Pastoralpsychologie und Spiritualität anstreben. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober 2022 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

 

65

Post-Doc-Forschungskolloquium Praktische Theologie

Kießling

Koll A
1 st.

Fr 25.11.2022, 10.30 – 16.00
weitere Termine nach Vereinbarung

 

Diese Lehrveranstaltung versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Diskurs unter Praktischen Theolog*innen in der Post-Doc-Phase. Das Angebot richtet sich zum einen an Habilitand*innen in Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik sowie in Pastoralpsychologie und Spiritualität, zum anderen an Forscher*innen, die nach Abschluss ihrer Promotion jenseits des Oberseminars zur praktisch-theologischen Theoriebildung am fachlichen Austausch interessiert sind, ohne damit weitere Qualifizierungsabsichten zu verbinden.

Literatur

Aigner, Maria Elisabeth, Bucher, Rainer, Hable, Ingrid & Ruckenbauer, Hans-Walter (Hrsg.), Räume des Aufatmens. Pastoralpsychologie im Risiko der Anerkennung. Festschrift zu Ehren von Karl Heinz Ladenhauf (Werkstatt Theologie. Praxisorientierte Studien und Diskurse; Bd. 17), Wien – Berlin 2010.

Dinter, Astrid, Heimbrock, Hans-Günter & Söderblom, Kerstin (Hrsg.), Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erforschen, Göttingen 2007.

Porzelt, Burkard & Schimmel, Alexander (Hrsg.), Strukturbegriffe der Religionspädagogik, Bad Heilbrunn 2015.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober 2022 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

 

68

C.G. Jung-Lektürekurs: „Antwort auf Hiob“

Verst

Anmeldung bitte bis spätestens 31.10.2022 an: 

verst@sankt-georgen.de

L A G
1 st.

Fr 11.11.2022, 14.00 – 18.00
Mo 21.11.2022, 17.00 – 20.00
Mo 05.12.2022, 17.00 – 20.00
Fr 16.12.2022, 16.00 – 20.00

 

C. G. Jung hat sich gegen Ende seines Lebens weniger als Psychotherapeut denn als Religionspsychologe verstanden. Sein Alterswerk „Antwort auf Hiob“ (1952) ist ein Musterbeispiel für die Anwendung tiefenpsychologischer Erkenntnisse auf das Verständnis religiöser Phänomene.

„Antwort auf Hiob“ liefert einen wichtigen Beitrag zur Frage der Theodizee: Kann Gott ein Liebender sein angesichts des Leidens und des Bösen in der Welt? Jung zeichnet ein neues Bild dieser Beziehung, in der die tradierten christlichen

Vorstellungen von „Gut und Böse“ neu gefasst werden im Schattenaspekt eines „deus absconditus“, im Motiv der Gotteswandelbarkeit und in der These, dass, wie der Mensch Gott, so auch Gott den Menschen benötige.

Der Lektürekurs richtet sich vorrangig an Aufbaustudierende der Pastoralpsychologie, optional auch an Magister-Studierende der Theologie. Der Kurs findet in Kooperation mit der C.G. Jung-Gesellschaft Frankfurt a.M. statt.

Literatur

C. G. Jung, Antwort auf Hiob, in: Zur Psychologie westlicher und östlicher Religion, Gesammelte Werke 11, Düsseldorf: Walter 22006, S. 363-471 (= §§ 553-758).

oder:

C. G. Jung, Antwort auf Hiob, in: Lorenz Jung (Hg.), C. G. Jung-Taschenbuch-Ausgabe; Bd. 2 (35171). München: dtv 2004.

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 31.10.2022 erforderlich.

 

69

Supervision als diakonischer Prozess

Kießling

OS A
2 st. - 4 LP

Termine und Ort in Absprache mit den Teilnehmenden

 

Supervision bezeichnet ein Arbeitsverfahren, das der Reflexion professioneller Beziehungen von Menschen sowie der Erweiterung berufspraktischer Kompetenzen dient. Supervision lässt sich als ein Lernprozess beschreiben, der Arbeitsbeziehungen in unterschiedlichen Professionen nachdenkt und sich seinerseits in Beziehungen vollzieht.

Dieser Prozess geht von der Problematik und dem spezifischen Anliegen aus, das einzelne Supervisand*innen schriftlich oder mündlich einbringen, möglicherweise mittels Audio- oder Videoaufnahme eines Gesprächsausschnitts, der beispielsweise typische Schwierigkeiten dokumentiert, mit denen eine in Ausbildung befindliche Beraterin im Umgang mit ihrer Klientel kämpft.

Daneben tauchen zahlreiche andere Themen auf, etwa der Umgang mit Kolleg*innen, Rollenkonflikte, Überforderung und Ausbrennen, personbezogene ebenso wie strukturelle Probleme am Arbeitsplatz.

Dabei stellen sich folgende Fragen: Wann und wo entspinnt sich die Geschichte der Supervision? Wie stellen sich wissenschaftliche Konzepte von Supervision heute dar? In welcher Weise zeigen sich solche Konzepte als zukunftsträchtig, als theologieträchtig? Supervision als diakonischer Prozess?

 

Zu den Teilnahmebedingungen gehören

(1) das Interesse an Supervision in Praxis und Theorie,

(2) die Bereitschaft, eigene Gesprächssituationen in Einzel- oder Gruppensupervision einzubringen sowie sich auf Themen anderer Supervisand*innen einzulassen,

(3) die Chance, diese Prozesse wissenschaftlich zu dokumentieren und sowohl pädagogisch, psychologisch und soziologisch als auch theologisch zu reflektieren, sowie

(4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar.

Literatur

Aach, Jürgen, Das Spezifikum pastoraler beziehungsweise pastoralpsychologischer Supervision. Zusammenschau und kritische Würdigung von drei Entwürfen, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 11 (2009) 3–29.

Binder, Désirée, Hasenkamp, Andreas & Kreitzscheck, Dagmar, Supervision in der Seelsorge. Ein Modell integrativer Pastoralpsychologie, Stuttgart 2021.

Jetzschke, Meinfried, Supervision – Schule – Religion. Religionslehrerinnen und Religionslehrer wirkungsvoll unterstützen, Neukirchen-Vluyn 2006.

Kempen, Martin, Coaching als abduktiver Prozess vor dem bleibenden Geheimnis. Die Theorie U aus pastoralpsychologischer Perspektive (Pastoral Care and Spiritual Healing – Spiritualität interkulturell; Bd. 5), Münster 2016.

Kießling, Klaus, Supervision als Lernprozess unter offenem Himmel, in: Transformationen. Pastoralpsychologische Werkstattberichte 5 (2005) 69–112.

Klessmann, Michael & Lammer, Kerstin (Hrsg.), Das Kreuz mit dem Beruf. Supervision in Kirche und Diakonie, Neukirchen-Vluyn 2007.

Schlechtriemen, Michael, Personzentrierte Supervision – Kongruenz in der Arbeitswelt, in: Christiane Burbach (Hrsg.), Handbuch Personzentrierte Seelsorge und Beratung, Göttingen 2019, 378–384.

Themenhefte Personzentriertes Coaching: Gesprächspsychotherapie und Personzentrierte Beratung 45 (2014) Hefte 1 und 2.

Themenheft Personzentrierte Supervision in der Praxis: Gesprächspsychotherapie und Personzentrierte Beratung 48 (2017) Heft 1.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Dieses Oberseminar richtet sich an diejenigen, die im Laufe ihres Aufbaustudiums in Pastoralpsychologie und Spiritualität ein Praktikum absolvieren. Eine persönliche Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober 2022 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht schon bisher an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

Kirchenrecht

 

78

Die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Krankensalbung, Buße und Weihe in der kirchlichen Rechtsordnung

Meckel

V G M11
1 st. - 1.5 LP

Mi 09.35 – 11.20
bis 07.12.2022

 

Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt in Art. 1 der Dogmatischen Konstitution über die Kirche “Lumen Gentium“, dass die Kirche nicht nur Sakramente hat, sondern selbst Sakrament ist. Im Horizont der grundlegenden Sakramentalität der Kirche haben alle Einzelsakramente wie auch die Kirche als Ganze zugleich eine rechtliche Dimension. Dem Kirchenrecht geht es um die Gültigkeit und Erlaubtheit der Sakramente, aber auch um die Fruchtbarkeit ihrer Feier und ihres Empfangs. Deshalb kommt im Sinne der actuosa participatio auch die ganze Gemeinschaft der Gläubigen in den Blick, wenn es um die Vorbereitung und die Feier der Sakramente geht. Es wird die ekklesiologische Dimension der Sakramente in den Blick genommen. Das Recht der Sakramente ist ein großes Feld der kirchlichen Praxis und damit auch der kirchlichen Rechtspraxis. Daher wird in der Vorlesung der Stoff auch mit Fällen aus der Praxis der Kirche erarbeitet.

Literatur

Einschlägige Artikel im Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, Bde. 1-4, hg. v. H. Hallermann – T. Meckel – M. Droege – H. de Wall, Paderborn 2019-2021; einschlägige Artikel im Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, 3 Bde., hg. v. A. v. Campenhausen – I. Riedel-Spangenberger – R. Sebott, Paderborn – München – Wien – Zürich 2000-2004; Ecclesia a sacramentis. Theologische Erwägungen zum Sakramentenrecht, hg. v. R. Ahlers – L. Gerosa – L. Müller, Paderborn 1992; Handbuch des katholischen Kirchenrechts, hg. v. S. Haering – W. Rees – H. Schmitz, Regensburg 3. Auflage 2015, 1086-1242; Riedel-Spangenberger, Ilona, Die Sakramente der Initiation in der kirchlichen Rechtsordnung, hg. v. H. Hallermann, Paderborn – München – Wien – Zürich 2009 (KStKR 10). Weitere Literaturangaben erfolgen in der Vorlesung.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

79

Kolloquium zur Vorlesung „Die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Krankensalbung, Buße und Weihe in der kirchlichen Rechtsordnung“

Krähe

Koll G M11
1 st.

Mi 13.30 – 14.15

 

Das Kolloquium bietet den Teilnehmern der Vorlesung „Die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Krankensalbung, Buße und Weihe in der kirchlichen Rechtsordnung“ die Möglichkeit, Fragen zum Vorlesungsstoff zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Es dient somit einer Vertiefung der in der Vorlesung behandelten Themen sowie einer gezielten Prüfungsvorbereitung.

Literatur

Vgl. Vorlesung „Die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Krankensalbung, Buße und Weihe in der kirchlichen Rechtsordnung“.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

80

Was Gott verbunden hat… – Das katholische Ehe- und Eheprozessrecht

Meckel / Krähe

Ü G M22
2 st. - 3 LP

Di 14.30 – 16.05

 

Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen… Die Übung führt in die grundlegenden Fragen des Ehe- und Eheprozessrechts der katholischen Kirche ein. Wann ist eine Ehe aus kirchenrechtlicher Sicht gültig geschlossen? Auf welchen Säulen fußt das Eherecht der katholischen Kirche? Unter welchen Bedingungen ist eine konfessionsverschiedene oder religionsverschiedene Eheschließung möglich? Gibt es eine sogenannte ökumenische Trauung? Warum und wie werden Ehen für nichtig erklärt oder aufgelöst? Die Übung führt durch die Beantwortung der oben beispielhaft genannten und weiterer Fragen in die Grundlagen des katholischen Eherechts, insbesondere in die rechtlichen Regelungen zu den Ehehindernissen, zum Ehekonsens und zur kanonischen Formpflicht sowie in das Eheprozessrecht ein. Anhand der Lösung und Besprechung von eherechtlichen Themen und Fällen wird neben der theoretischen auch in die praktische Anwendung des Eherechts eingeführt.

Literatur

Einschlägige Artikel im Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, hg. v. H. Hallermann – T. Meckel – M. Droege – H. de Wall, 4 Bde., Paderborn 2019-2021; Althaus, Rüdiger – Prader, Joseph – Reinhardt, Heinrich J.F., Das kirchliche Eherecht in der seelsorgerischen Praxis, Essen 5. Auflage 2014; Aymans, Winfried – Mörsdorf, Klaus, Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici Bd. 3 Verkündigungsdienst und Heiligungsdienst, Paderborn – München – Wien – Zürich 2007, 325-534; Handbuch des katholischen Kirchenrechts, hg. v. S. Haering – W. Rees – H. Schmitz, Regensburg 3. Auflage 2015, 1243-1432; Lüdicke, Klaus, “Dignitas Connubii“. Die Eheprozessordnung der katholischen Kirche. Text und Kommentar, Essen 2005; ders., Die Nichtigerklärung der Ehe - Materielles Recht, Essen 2012; Müller, Ludger, Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex iuris canonici. Das kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren nach der Reform von 2015. Ergänzungsband, Paderborn 2017; Reinhardt, Heinrich J. F., Die kirchliche Trauung, Essen 4. Auflage 2020; Sebott, Reinhold, Das neue kirchliche Eherecht, Frankfurt 3. Auflage 2005.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

 

81

Aktuelle kirchenrechtliche und religionsrechtliche Arbeiten

Meckel

Auf persönliche Einladung durch den Dozenten.

OS A
2 st. - 4 LP
 

Das Oberseminar besteht aus zwei Teilen. Zum einen dient es der gemeinsamen Diskussion und Besprechung aktueller kirchenrechtlicher und religionsrechtlicher Themen und Arbeiten und zum anderen der vertieften Auseinandersetzung mit Quellen und Literatur des Kirchenrechts, der kirchlichen Rechtsgeschichte und des Religionsrechts.

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.

Hinweise

Teilnahme auf Einladung des Dozenten.

Medien und öffentliche Kommunikation

 

110

Extra-Seminar: Interview und Portrait

Prange

gesonderte Anmeldung erforderlich an: beck@sankt-georgen.de

Ü G P13 M23 - 1 LP

Fr 14.10.2022, 14.00 – 18.00
Sa 15.10.2022, 09.00 – 16.00

 

Interview: Vorbereitung, Fragetechnik, Bearbeitung: Wie Interviews gelingen können

Porträt: Die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt vorstellen. Porträt in Praxis und Theorie

 

Leistungsnachweis

Angaben folgen demnächst.