Kirche »Zum Heiligen Kreuz von Jerusalem«

Gottesdienstzeiten für die Feiern der Chrysostomus-Liturgie in Sankt Georgen

Die göttliche Liturgie (nach dem hl. Johannes Chrysostomos) wird an folgenden Tagen gefeiert:

  • Freitag, 14. September, Patrozinium
  • Mittwoch, 17. Oktober
  • Sonntag, 11. November, Nachfeier der Kirchweihe
  • Mittwoch, 21. November
  • Freitag, 7. Dezember
  • Mittwoch, 19. Dezember

Verantwortlich für die liturgische Gestaltung ist Pfarrer Hans Mayer aus Weilburg an der Lahn .

Der Beginn der Liturgie ist jeweils um 18 Uhr, um 17 Uhr trifft sich der Chor zur Probe.

Die Kirche »Zum Heiligen Kreuz von Jerusalem«

Nach dem Beschluß, das alte Gebäude des Priesterseminars an der Phi­­losophisch-Theo­­logischen Hoch­schule Sankt Georgen in Frankfurt am Main und damit auch das bis­he­rige Oratorium für den griechisch-katholischen Ritus abreißen zu lassen­, galt es, einen neuen Raum für den Got­tes­dienst zu suchen. Zeitgleich mit dem Beginn der Bauarbeiten setzte die Flüchtlingswelle ein, vor allem aus Syrien. Da es eine enge Verbin­dung der hiesigen Gemeinde mit der melki­ti­schen Kirche in Syrien gibt, lag es nahe, bei der Wahl des Patronats auch der neuen Situation zu gedenken; so lautet der Titel der Kirche: »Vom Hei­ligen Kreuz zu Jerusalem«. Denn in der Zeit der Bedrängnis sin­gen die Melkiten Syriens bei ihren Zusammenkünften gerne das Lied des Fe­stes von »Kreuz­erhö­hung« (14. September), das ebenfalls in einer Zeit großer Not entstanden ist: »Rette, Herr, Dein Volk und segne Dein Erbe. Verleihe den Kö­nigen Sieg über die Feinde. Behüte durch Dein Kreuz Deine Gemeinde.«

Ausdrücklicher Wunsch war es, aus dem frü­heren Ora­to­ri­um ­das Glas­­fenster mit einer Darstellung­­ der »Schöp­fung«, ent­worfen von Frau Marga Wagner, erneut anzu­brin­gen. Die weiteren Glasfenster mit ihren Themen »Erlösung« und »Apoka­lypse« wur­den gestaltet von Frau Ste­phanie Kehl-Ostendorf in ihrer Werk­statt »Glas im Raum«­.

Das Bildprogramm des neuen Kirchenraumes enthält gemäß den Kanones die Bildabfolge »Theo­phanien des Alten und Neuen Bundes«, »Eucharistie und Priestertum«, »Menschwerdung«, »Aufer­stehung«, »Parusie« und »Deesis«, gestaltet von Herrn Oleg Kuzenko, Regensburg; er »schrieb« zudem 14 größere Ikonen.

Bei der konkreten Er­stellung des Bildpro­gramms sollte jede unnötige Wie­­der­­­ho­­lung eines Bildmotivs ­vermieden und der Raum mit seinen Darstellungen - gemäß den neue­ren Kirchen in Rußland ­­­­und dem Vorbild des Archiman­driten Ze­non - ­­­nicht überfrachtet werden­­­­, auf dass das Bild in der Kraft seines Zeug­nisses markant zum Ausdruck kommt; frohe und lich­te Farben lassen den Glanz der Auferstehung aufstrahlen. Die Schreinerarbeiten führte die Regensburger Firma »Holz­­werk« unter der Leitung von Herrn Claus Meier aus. Eingeweiht wurde die neue Kirche am 4. November 2015 von S.S. Patriarch Gregorios III. Laham aus Damaskus, unter Anwesenheit von Weihbischof Dr. Thomas Löhr aus Lim­burg.

Bis September 2018 war Archimandrit Prof. Pater Dr. Michael Schneider SJ der Kirchenrektor und Liturge an der Kirche vom „Heiligen Kreuz zu Jerusalem“. Nach dem Wechsel von Pater Schneider an das Bischöfliche Priesterseminar in Eichstätt werden die Liturgien in der Regel von Pfarrer Hans Mayer (Weilburg an der Lahn) gefeiert. Die Funktion des Kirchenrektors übt seitdem der Rektor des Kollegs der Jesuiten aus.