Im Rahmen der Frühjahrs-Vollversammlung 2026 der Deutschen Bischofskonferenz wurde die neue Arbeitshilfe "Christlich-muslimische Beziehungen in Deutschland" vorgestellt. Darin werden gewachsene Dialogbeziehungen zwischen Christen und Muslimen in Deutschland benannt und zugleich auf bestehende Konfliktpotenziale hingewiesen. Die neue Arbeitshilfe folgt auf das Dokument "Christen und Muslime" von 2003 und wurde vor drei Jahren durch die Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und ihre Unterkommission für den Interreligiösen Dialog initiiert. In der Arbeitsgruppe war auch P. Prof. Dr. Tobias Specker SJ beteiligt, der an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen Professor für Katholische Theologie im Angesicht des Islam ist.
In seinem Statement zur Vorstellung der neuen Arbeitshilfe anlässlich eines Studientags im Rahmen der Vollversammlung betonte er, dass der Islam weder mit Gewalt und Terrorismus gleichgesetzt noch "Differenzen und echte Infragestellungen" durch eine "oberflächliche Betonung der Gemeinsamkeit" übergangen werden dürften. Als Merkmal der neuen Arbeitshilfe gegenüber einer einfachen Auflistung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden nannte er den Aspekt "Beziehung" als "Leitkategorie" des Dokuments.
Weitere Informationen und das Statement von P. Prof. Dr. Tobias Specker SJ im Wortlaut der Pressemitteilung: Frühjahrs-Vollversammlung 2026: Pressegespräch „Dialog zwischen Christen und Muslimen – Kontinuität und Wandel“: Deutsche Bischofskonferenz
Bilder: Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic






