Die Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat am 23.11.2023 im Rahmen ihrer Akademischen Feier den Richard-Schaeffler-Preis 2023 an den Philosophen Åke Wahlberg für seine Dissertationsschrift verliehen. Wahlberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt am Main), an der von 2017 bis 2022 die prämierte Dissertation „Epistemology Seen through the Mirror of Meaning – On the Nature and Rational Implications of Disagreement (Religious or Otherwise)“ entstanden ist.
„Åke Wahlberg erörtert in seiner Doktorarbeit das erkenntnistheoretische Problem religiöser
Meinungsverschiedenheiten. Der akademische Reiz der Dissertation besteht in der Verzahnung von Erkenntnistheorie mit Sprachphilosophie und Metaphysik. Wie kommen religiöse Ausdrücke zu ihrer Bedeutung? Wie beziehen sich die Inhalte gegensätzlicher religiöser Überzeugungen auf die Wirklichkeit? Herr Wahlberg bespielt souverän die Klaviatur der analytischen Gegenwartsphilosophie und gelangt zu Einsichten, die sich für die Fundamentaltheologie nutzbar machen lassen“, würdigt Prof. Dr. Georg Sans SJ, Professor für Religions- und Subjektphilosophie an der Hochschule für Philosophie München und Vorsitzender des Auswahlgremiums des Richard-Schaeffler-Preises, die Arbeit des Preisträgers.
Die Arbeit wurde von Prof. Dr. theol. habil. Dr. phil. Oliver Wiertz, Professor für Religionsphilosophie und Erkenntnistheorie an der PTH Sankt Georgen, betreut.



