Erklärung zu den Kooperationsgesprächen mit der Goethe-Uni

Der AStA-Rat hat in seiner Sitzung am 10.12.2025 diese Erklärung zu den aktuellen Kooperationsgesprächen mit der Goethe-Uni beschlossen.

Der Text der Erklärung im Wortlaut:


Die am 18.11.2025 veröffentlichte Presseerklärung „Ein Campus mit Strahlkraft in die Gesellschaft
hinein“ berichtet erstmals von genaueren Plänen der Hochschulleitung, der Trägerbistümer sowie
des Jesuitenordens zu einer künftigen Kooperation mit der Goethe-Uni. Der als Ergebnis dieser
Gespräche unterzeichnete Letter of Intent zielt hin auf die Einrichtung eines
hochschulübergreifenden Fachbereiches. Zudem gibt es Überlegungen, dass die Goethe-Uni den
Campus erwirbt.


Die Unterzeichnung des Letter of Intent hat in Teilen der Studierendenschaft große Verunsicherung
ausgelöst. Während die Hochschulleitung sowie der Sprecher des Vorstandes und der Superior der
Jesuitenkommunität durch ein Gespräch viele Sorgen der Studentinnen und Studenten als
unbegründet zurückweisen konnte, bleibt eine gewisse Sorge um den Charakter, der unsere
Hochschule prägt. Daher hält der AStA als Vertretung der Studierendenschaft fest, dass folgende
Punkte für die kommenden Kooperationsgespräche und die daraus erfolgenden konkreten und wohl
unumkehrbaren Beschlüsse eine zentrale Rolle spielen und fordert, deren Einhaltung von Seiten der
Hochschulleitung:


1. Die Studierendenschaft und der AStA, als deren Vertretung gegenüber der Hochschulleitung,
fordert in jeder Phase der Beratungen, bevor eine finale Entscheidung getroffen wird,
angehört zu werden. Den Studierenden sollen regelmäßige und transparente Informationen
zum Verlauf der Kooperationsgespräche erhalten. Es soll einmal im Semester eine
Informationsveranstaltung mit dem Hochschulrektor sowie des Sprechers des Vorstands des
e.V. geben.


2. Der AStA der PTH-Sankt Georgen soll als Studentische Selbstverwaltung erhalten bleiben
und in keiner Weise zu einer Kooperation oder Zusammenführung mit dem AStA der Goethe-
Uni gezwungen werden.


3. Die Erhaltung des Charakters bzw. die Mentalität der Hochschule soll bei den Gesprächen
mit der Goethe-Uni klargestellt und in den Ergebnissen sichergestellt werden.


Frankfurt am Main, den 10.12.2025,

 

Selina Schneider                      Tim Adam

          - AStA-Vorstand in Doppelspitze -