Ansgar Wucherpfennig S. J.: Acta Spiritus Sancti. Die Bedeutung der vier Sendungen des Geistes für die Apostelgeschichte. In memoriam Friedrich Avemarie

Die Bezeichnung „Acta Spiritus Sancti“ geht auf den Kommentar des Oekumenius im 6. Jhdt. zurück. Der Heilige Geist ist zwar in der Apg noch keine Person im modernen Sinn, aber Lukas stellt ihn mittels der antiken Prosôpopoiie als Erzählfigur dar. Die vierfache Herabkunft des Geistes in 2,1–4; 8,14–17; 10,44–48; 19,1–7 bildet eine theologische Struktur für die lukanische Geschichtsdarstellung: Zuerst stellt der Geist die Einheit Israels wieder her, danach baut er die Einheit der Völker auf.



The title “Acta Spiritus Sancti” goes back to the Oecumenius’ commentary on Acts in the 6th century. The Holy Spirit is according to the Acts not yet a person in the modern meaning of the word, but according to the means of antique prosôpopoieia Luke presents the Spirit as a narrative figure. The fourfold sending of the Spirit (2,1–4; 8,14–17; 10,44–48; 19,1–7) builds a theological structure for Lukan historiography: First, the Spirit restores the unity Israel, and afterwards He builds the new unity of the people.


(Seite 194-210)

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