Alt-Sankt Georgener wird Kardinal

Am 5. Oktober, dem Tag, an dem die Amazonas-Synode, in Rom beginnt, will Papst Franziskus 13 neue Kardinäle erheben. Dies hat er am 1. September beim Angelusgebet in Rom bekannt gegeben. Unter den neu ernannten Kardinälen befindet sich auch der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich. Als gebürtiger Luxemburger war er viele Jahre Mitglied der japanischen Jesuitenprovinz. P. Hollerich kam 1989 von der Sophia-Universität in Tokio nach Sankt Georgen, um sein Theologiestudium fortzusetzen, und erwarb an der Frankfurter Hochschule am 23. März 1990 das Diplom in katholischer Theologie. Am 12. Juli 2011 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Luxemburg ernannt. Mit dem Kanadier Michael Czerny, dem Leiter der Sektion für Flüchtlings- und Migrationsfragen in der vatikanischen Entwicklungsbehörde, befindet sich unter den neuen Kardinälen noch ein weiterer Jesuit. Außerdem werden nach dem vatikanischen Pressebericht in den Kardinalsrang erhoben: Kurienmitarbeiter Miguel Angel Ayuso Guixot, Präsident des vatikanischen Dialogrates, und José Tolentino Medonça, Leiter des Vatikan-Archivs und der vatikanischen Bibliothek, der Erzbischof von Jakarta (Indonesien), Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo, der Erzbischof von Kinshasa (DR Kongo), Fridolin Ambongo Besungu, der Erzbischof des guatemaltekischen Huehuetenamgo, Alvaro L. Ramazzini Imeri, der Erzbischof von Rabat, Cristóbal López Romero, der Erzbischof von San Cristóbal de la Habana (Havanna), Juan de la Caridad García Rodríguez, unter der italienische Erzbischof von Bologna, Matteo Zuppi. Drei der in das Kardinalskollegium aufzunehmenden sind bereits emeritiert: Michael Louis Fitzgerald, der ehemalige Präsident des Rates für Interreligiösen Dialog, Sigitas Tamkevicius, der emeritierte Erzbischof von Kaunas (Litauen) und Jesuit, sowie Eugenio Dal Corso, emeritierter Bischof von Benguela (Angola). 

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