Sebastian Stöhrer: Trinity
Bilder von der Ausstellungseröffnung
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| Bilderhauer Sebastian Stöhrer vor seinen Miniaturen |
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Sebastian Stöhrer, Frankfurter Bildhauer, stellt sich naturwissenschaftlichen Rätseln an der Grenze menschlicher Vorstellungskraft. Aus Ebenholz geschnitzte nukleare Explosionen kommentieren frühe us-amerikanische Atombombentests. Die extreme Dichte des Holzes stellt die geballte Energie der Kernspaltung nach. Stöhrer spielt mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit, indem er riesenhafte weiße Skulpturen aus purer Energie in machtvolle Miniaturen transformiert. Die Kernwaffentests avancierten in den 50er Jahren zu gesellschaftlichen Ereignissen an der Grenze zwischen Forschung, Technikverliebtheit und Sensationshunger, trotz des Wissens um die grauenerregenden Folgen.
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Stöhrer weitet die Konzentration der Ausstellung auf nukleare Energie hin zu naturwissenschaftlichen Grenz-Theorien. Mit Knetmasse bringt der Künstler die Kubo-Schwinger-Martin-Condition ins Bild. Sie ist Teil einer hoch spekulativen naturwissenschaftlichen Theorie über das Nichts vor dem Urknall. Das Nichts - ein Zustand? Eine Zeit? Unvorstellbar? Genau.
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Die Ausstellung "Trinity" ist bis zum 31. Januar 2008 in der Hochschule Sankt Georgen zu sehen. Sie setzt den Dialog von Kunst und Theologie zu "Mensch und Welt - Grenzen der Verantwortung" fort, der im Sommersemester mit der "Dolly Animation" von Thomay Bayrle begonnen hat.
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