Die Stiftung Hochschule Sankt Georgen
Im Jahre 1985 wurde die „Stiftung Hochschule Sankt Georgen“ als rechtsfähige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt. Das Stiftungsvermögen ist inzwischen durch Zustiftungen auf ca. EUR 4 Millionen angewachsen.
Die Förderaufgaben der Stiftung
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Forschung und Lehre an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Die Stiftung fördert durch Zuschüsse:
- Lehrstühle, Lehraufträge und Gastprofessuren an der Hochschule, die Grenzfragen zwischen Theologie, Philosophie, Wirtschafts- und Humanwissenschaften aufgreifen
- Die Heranbildung wissenschaftlichen Nachwuchses, vor allem von Akademikern aus Entwicklungsländern
- Promotionen durch Promotionsstipendien
- Die Finanzierung studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte sowie von Lehraufträgen auswärtiger Dozenten
- Die Bibliothek bei Bücheranschaffungen
Die Stiftung organisiert und finanziert Symposien zu aktuellen Fragen, so:
- 1987: Internationale Finanzierungsprobleme
- 1989: Verändert künstliche Intelligenz unser Menschenbild?
- 1992: Christen und Muslime in der Verantwortung für eine Welt- und Friedensordnung
- 1995: Die Verantwortung der Industrieländer angesichts des Bevölkerungsproblems
- 1999: Die Möglichkeiten der Intensivmedizin und der Sinn für die Grenzen menschlichen Lebens
- 2003: Biblische Aufklärung. Die Entdeckung einer Tradition
- 2006: Das Ende aller Utopien - außer der technischen?
- 2011 April: Seele oder Hirn – Vom Leben und Überleben der Personen nach dem Tod
Von jedem der Symposien hat die Stiftung eine umfassende Dokumentation mit den Beiträgen aller Referenten sowie Zusammenfassungen der Diskussionen erstellt und mit Zuschüssen zu den Druckkosten gefördert. Die Dokumentationen der Symposien können über die Stiftung bezogen werden.
Die Stiftung führt zur Erhaltung ihres Vermögens ein Drittel des Überschusses der Einnahmen über die Unkosten aus Vermögensverwaltung einer freien Rücklage zu.
Im Jahre 2010 leistete die Stiftung folgende Zuschüsse (auf Tausender gerundet):
| Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Studenten, wissenschaftliche Hilfskräfte) | EUR 19.000 |
| Lehraufträge | EUR 16.000 |
| Promotionsstipendien | EUR 14.000 |
| Bibliothek | EUR 2.000 |
| Buchscanner Bibliothek | EUR 6.000 |
| Homepage, Pastoralpsychologie | EUR 3.000 |
| Sonstiges | EUR 1.000 |
| Summe | EUR 61.000 |
Weil die Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken i. S. der §§ 51 ff. AO dient (St. Nr. 4725046760), war sie zuletzt durch Freistellungsbescheid des Finanzamtes Frankfurt am Main V vom 16.02.2011 für die Kalenderjahre 2007 bis 2009 von der Körperschafts- und der Gewerbesteuer befreit.
Vorstand der Stiftung
Prof. Dr. Hans-Winfried Jüngling SJ
Frankfurt am Main
Vorsitzender
Dr. Armin Deppert
Bad Homburg
Stellvertretender Vorsitzender
Peter M. Roche
Frankfurt am Main
Kuratorium der Stiftung
Dr. Karl-Ludwig Koenen
Bad Homburg
Vorsitzender
Prof. Dr. Josef Schuster SJ
Frankfurt am Main
Stellvertretender Vorsitzender
Wendelin Köster SJ
Frankfurt am Main
Dr. Helmut Häuser
Frankfurt am Main
Hans Georg Mockel
Frankfurt am Main
Dr. Günther Nonnenmacher
Frankfurt am Main
Dr. Michael Popovic
Frankfurt am Main
Prof. Dr. Gernot Sydow
Limburg
Hans-Joachim Tonnellier
Bad Homburg

