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Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen
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Die Philosophisch-Theologische Hochschule
Sankt Georgen

 

 

 

Die „Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main – Theologische Fakultät – Staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule“(so der volle Name) betreibt und lehrt Theologie und Philosophie als Wissenschaften. Sie wurde im Jahr 1926 als „Philosophisch-Theologische Lehranstalt zur Ausbildung von Priestern für das Bistum Limburg“ gegründet und fusionierte nach dem 2. Weltkrieg mit der aus dem niederländischen Valkenburg nach Frankfurt transferierten „Theologischen Fakultät S. J.“ Sie hat das Recht zur Verleihung aller akademischen Grade nach kirchlichem und staatlichem Recht. Träger der Hochschule ist der Orden der Gesellschaft Jesu. Ihr Unterhaltsträger ist der „Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen e.V.“,Frankfurt.

 

 

Ziel und Aufgabe sind nach ihrer Satzung*:

* Voller Text: www.sankt- georgen.de/ordnungen/index.html

  1. in Forschung und Lehre die philosophischen und theologischen Wissenschaften sowie die für sie bedeutsamen human- und naturwissenschaftlichen Disziplinen zu betreiben und zu fördern. Dabei ist es ihr besonderer Auftrag, die katholische Lehre auf der Grundlage ihrer Quellen und in Treue zum Lehramt der Kirche mit wissenschaftlichen Methoden zu durchdringen und darzulegen;

  2. Theologie und Philosophie im Gespräch mit den übrigen Wissenschaften und unter Berücksichtigung der kulturellen Entwicklung der Menschen zu entfalten; dabei ist es ihr besonderer Auftrag aufzuweisen, „wie Glaube und Vernunft sich in der einen Wahrheit treffen“ (II. Vat. Konzil, Gravissimum educationis 10; Art. 68 § 1 SC);

  3. den Studierenden der Theologie eine gründliche wissenschaftliche und praktische kirchliche Ausbildung zu vermitteln sowie wissenschaftlichen Nachwuchs heranzubilden; dabei ist es ihr besonderer Auftrag, diejenigen auszubilden, „die auf das Priestertum zugehen oder sich auf die Übernahme von besonderen kirchlichen Aufgaben vorbereiten“ (Art. 74 § 1 SC), und sie zu befähigen, aus einer vertieften Kenntnis des Glaubens verantwortlich am Heilsdienst der Kirche teilzunehmen;

  4. einen Beitrag zu leisten zur philosophischen und theologischen Weiterbildung vor allem derer, die im kirchlichen Dienst stehen;

  5. in theologischen und philosophischen Fragen Stellung zu nehmen und durch Veröffentlichungen in den verschiedenen Medien der Verkündigung des christlichen Glaubens zu dienen.


Die Hochschule bildet junge Menschen für den Dienst in Kirche und Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Lehre aus. Ihr Angebot umfasst einen zehnsemestrigen philosophisch-theologischen Diplom-/Magisterstudiengang sowie Aufbaustudien, die zum Lizentiat oder Doktorat führen.

Für einen sechssemestrigen Bachelor-Studiengang in Philosophie ist das Akkreditierungsverfahren abge- schlossen. Die Absolventen sollen als Priester, Ordensleute oder als theologisch ausgebildete Frauen und Männer Verantwortung tragen und in der Lage sein, Fragen philosophisch und theologisch zu analysieren und zu beantworten.

Im Wintersemester 2010/11 waren in Sankt Georgen 361 Studierende eingeschrieben, davon 50 im Lizentiats- und 78 im Doktoratsstudium, unter ihnen zahlreiche Priester und Ordensleute aus nichteuropäischen Ländern, die sich in der Regel auf eine Lehrtätigkeit in ihrer Heimat vorbereiten.
Hinzu kamen 108 Gast- und Zweithörerinnen/-hörer.31 Studierende waren Priesterkandidaten der Diözesen Limburg, Hamburg, Hildesheim und Osnabrück.

Die Kosten der Hochschule belaufen sich pro Jahr auf ca. 3,3 Millionen Euro. Sie werden zum großen Teil getragen durch die (Erz-)bistümer Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück, durch einen Fixbeitrag des Jesuitenordens und durch einen Zuschuss des Verbandes der Deutschen Diözesen.

Um die Finanzierung der Hochschule für die Zukunft zu sichern und um attraktive Angebote in Lehre und Forschung zu fördern, bitten wir, die Vertreter der Stiftung Hochschule Sankt Georgen, um Ihre finanzielle Unterstützung und um Ihr Mitdenken und Mitbeten.