Forschungsprojekt zum Religionsunterricht in der Primarstufe: „Machen Unterschiede Unterschiede?“

Bild: Stefan Bayer /pixelio

Die Lösung der Rechenaufgabe im nebenstehenden Bild erscheint eindeutig: 1+1=2. Bislang ist jedoch nicht eindeutig erwiesen, was es ausmacht, wenn im Religionsunterricht zu den Teilnehmenden einer Konfession noch Teilnehmende einer oder gar mehrerer anderer Konfessionen hinzukommen. Deshalb starten wir – Klaus Kießling, Kerstin Rehberg-Schroth, Sandra Sichmann, Judith Adam, Andreas Gautier, Rebecca Hafner und Magnus Pollak – im Wintersemester 2013/2014 am Seminar für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik ein neues Forschungsprojekt, das sich mit genau dieser Frage beschäftigt: Mit den Mitteln der Unterrichtsforschung wollen wir ausloten, ob auch im Zusammenkommen unterschiedlicher Konfessionen gilt: 1+1=2. Oder lässt sich hier eine größere Einheit entdecken: 1+1=1? Oder ergibt sich daraus ein noch zu bestimmendes Mehr: 1+1=3? Und inwiefern gehen mit solchen Entdeckungen Chancen für das gemeinsame Unterrichten einher, inwiefern Grenzen? Welche Folgerungen lassen sich daraus für den Unterricht ziehen, welche für Aus- und Fortbildung von Lehrkräften? Weitere Informationen zu diesem Projekt finden sich hier.

Veröffentlichung 2014:  In der Zeitschrift Theo-Web 2/2014 ist ein Artikel zum Projekt erschienen: Klaus Kießling, Machen Unterschiede Unterschiede? Religionsfreiheit in öffentlichen Schulen. Forschungsprojekt zum Unterricht in der Primarstufe im Kontext von Pluralität, Heterogenität und religiöser Identität, 207-212, den Sie hier, auf der Homepage von Theo-Web, finden.

In diesem .pdf finden Sie eine kurze Zusammenfassung mit Informationen zur bisherigen Forschung und dem Stand des Projekts.

Aktuell: Hier finden Sie eine Veröffentlichung im theologischen Feuilleton Feinschwarz zum Projekt.


v.l.n.r.: Judith Adam, Magnus Pollak, Klaus Kießling, Kerstin Rehberg-Schroth, Sandra Sichmann
nicht abgebildet: Andreas Gautier, Rebecca Hafner