Veranstaltungshinweis: Brauchen wir ein neues ökumenisches Sozialwort?

Veröffentlicht am 20.10.11 um 15:08 Uhr

16.November in Frankfurt: Viele Krisen - nichts gelernt!

Mit dem ökumenischen Sozialwort "Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit" haben sich die beiden großen deutschen Kirchen 1997 zu Wort gemeldet. Diese Erklärung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland war das Ergebnis einer breit angelegten Konsultation und fand eine große öffentliche Resonanz.

 
Kaum eine ernst zu nehmende Stimme bezweifelt, dass sich die soziale Lage in Deutschland zwischenzeitlich verschärft hat. Während uns die Finanz- und Wirtschaftskrise noch in ihren Auswirkungen beschäftigt, hält eine Schuldenkrise ganz Europa in Atem. Als Konsequenz daraus stehen weitere Kürzungen in den Sozialetats an.
 
Ist es an der Zeit, dass sich die Kirchen mit einem neuen Sozialwort in die gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialpolitischen Debatten einschalten? Warten viele Menschen nicht geradezu auf ein neues ?Wort der Kirchen?? Zu welchen Themen sollten sich die Kirchen gemeinsam äußern? Die Veranstaltung möchte die Chance eines neuen ökumenischen Sozialwortes ausloten und zur Diskussion stellen. 
 
Veranstalter sind: Evangelische Hoffnungsgemeinde,  Evangelische Stadtakademie Römer9,  Katholische Akademie Rabanus Maurus, Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken, Leserinitiative Publik e.V., Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten, Pfarrstelle Gesellschaftliche Verantwortung bei den evangelischen Dekanaten.

Unten steht der Flyer zur Veranstaltung zum Download.