Menschenwürdige Bedingungen am Arbeitsplatz - auch in Afrika

Veröffentlicht am 28.05.10 um 09:21 Uhr

Markus Demele referiert beim Generalrat des Internationalen Kolpingwerkes

Bukoba, 22. Mai 2010. Die Problematik der informellen Wirtschaft stand am dritten Tag im Mittelpunkt der Beratungen des Generalrates. Referent Markus Demele vom Frankfurter Oswald von Nell-Breuning Institut zeigte auf, welche Aufgaben das Internationale Kolpingwerk für die in diesem Sektor beschäftigten Menschen erfüllen kann und muss.

Ein Hauptbedürfnis des Menschen sei das nach Sicherheit, und diesem Bedürfnis müsse der Verband in seiner Arbeit Rechnung tragen, betonte er. Dazu gehören unter anderem Hilfen bei der Formalisierung von Arbeitsverhältnissen, die Kapitalversorgung durch Kleinkredite und Angebote von zertifizierten Aus- und Weiterbildungskursen. ?Allen arbeitenden Frauen und Männern in der informellen Wirtschaft menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, ist unser aller Auftrag?, gab Demele den 44 Delegierten aus 29 Ländern mit auf den Weg. Die informelle Wirtschaft ist in diesem Jahr Schwerpunkt der Bildungsarbeit im internationalen Kolpingwerk. 

zur Pressemeldung des Kolpingwerks