Neue Ausgabe von "Ethik und Gesellschaft" erschienen

Veröffentlicht am 06.07.10 um 08:47 Uhr

Thema: "Wem gehört die 'Soziale Marktwirtschaft'?

Herkunft und Zukunft einer bundesrepublikanischen Erfolgsformel"

In den politischen Selbstverständigungsdebatten ist es seit langem selbstverständlich, das Wirtschafts- und Sozialmodell der Bundesrepublik Deutschland auf die Kurzformel der »Sozialen Marktwirtschaft« zu bringen ? und ihm damit eine irgendwie geartete »Zwischenstellung« zwischen (amerikanisch-liberaler) »Marktwirtschaft pur« und (skandinavisch-sozialdemokratischem) »Wohlfahrtsstaat« zuzuweisen. In der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung wächst in den letzten Jahren das theoretisch-systematische Interesse an den lange Zeit wenig thematisierten »konfessionellen Wurzeln« der Idee und Konzeption einer »Sozialen Marktwirtschaft«.

 

Beiträge:

Philip Manow: Die soziale Marktwirtschaft als interkonfessioneller Kompromiss? Ein Re-Statement

Hans-Richard Reuter: Vier Anmerkungen zu Philip Manow Die soziale Marktwirtschaft als interkonfessioneller Kompromiss? Ein Re-Statement.

Traugott Jähnichen: Die protestantischen Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft

Torsten Meireis: Wem gehört die »Soziale Marktwirtschaft«? Und was fängt er damit an?

Gerhard Wegner: Soziale Marktwirtschaft A und B

Stefan Leibold: Die soziale Marktwirtschaft ? ein Zukunftsmodell?

Harry W. Jablonowski: Soziale Marktwirtschaft ? ein Zukunftsmodell?

Bernhard Emunds: Ungewollte Vaterschaft. Katholische Soziallehre und Soziale Marktwirtschaft

Hermann-Josef Große Kracht: "... nichts gegen die Soziale Marktwirtschaft, denn das ist verboten" (Konrad Adenauer). Sondierungen zur religiösen Tiefengrammatik des deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells im Anschluss an Alfred Müller-Armack und Oswald von Nell-Breuning

Axel Bohmeyer: Zivilreligiöse Aufladung der »Sozialen Marktwirtschaft« in postliberaler Gesellschaft?