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Hier finden
sie eine Übersicht häufig gestellter
Fragen:
1. Welche
Voraussetzungen muß ich für die Aufnahme in das
ergänzende Studienprogramm mitbringen?
2. Wie
kann ich mich für Öffentlichkeits- und Pressearbeit
in einer kirchlichen Einrichtung oder einem Verband
qualifizieren?
3. Kann
ich Journalismus, Werbung bzw. Öffentlichkeit
zu meinem Brotberuf machen?
4. Wie
sehen die Studieninhalte des Programms aus?
5. Wer
sind die Verantwortlichen?
6. Was
muß ich tun, um an dem Programm teilnehmen zu
können?
7. Wann
finden die Einführungskurse und Tutorien statt?
8. Wie
lange dauert das Programm?
9. Müssen
auch Praktika gemacht werden?
10. Finden
die Veranstaltungen ausschließlich an der Hochschule
Sankt Georgen statt?
11. Wie
sieht es mit den Kosten und evtl. Einnahmen aus?
12. Wie
haben die Abschlußarbeiten auszusehen?
13. Ist
eine Unterbringung auf dem Campus während der
Kurse möglich?
1. Welche Voraussetzungen muß ich für die Aufnahme
in das ergänzende Studienprogramm mitbringen?
Wichtig sind zwei Rahmenbedinungen: Das Programm
setzt einige Studiensemester bzw. ein abgeschlossenes
Studium der Theologie voraus und hat nur ergänzenden
Charakter. Es ersetzt kein Voluntariat und auch
nicht ein publizistisches Studium. Es eröffnet
aber sehr wohl Zugang zu den Medien und vermittelt
Kenntnisse für die Öffentlichkeitsarbeit. Das
Programm soll Studierenden und Absolventen der
Theologie eine erweiterte Qualifikation vermitteln,
die die Nutzung der Medien und der Methoden der
Öffentlichkeitsarbeit im kirchlichen Bereich ermöglicht
sowie auf eine Ausbildung für eine journalistische
Tätigkeit bzw. für die Arbeitsfelder Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit vorbereitet.
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2. Wie kann ich mich für Öffentlichkeits- und
Pressearbeit in einer kirchlichen Einrichtung
oder einem Verband qualifizieren?
Das studienbegleitende Programm bietet Ihnen an
der Hochschule Sankt Georgen die notwendigen Grundlagen
und Einführungen. Sie lernen, Presseberichte zu
schreiben, Kurzbeiträge für den Hörfunk zu produzieren
und auch eine Reportage zu verfassen. Je nach
Schwerpunkt können Sie aus den Kursprogrammen
journalistischer Ausbildungsinstitutionen und
anderer Anbieter das auswählen, was Sie für Ihre
Aufgabe qualifizieren soll. So ist es z.B. möglich,
mit der Medienabteilung des Erzbistums Köln ein
Zertifikat für Öffentlichkeitsarbeit zu erwerben.
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3. Kann ich Journalismus, Werbung bzw. Öffentlichkeit
zu meinem Brotberuf machen?
Das studienbegleitende Programm an der Hochschule
Sankt Georgen bietet Ihnen den Zugang zu einer
Ausbildung. Sie können leichter eine Aufnahme
in ein Volontariat finden, das eine tarifvertraglich
gesicherte Ausbildung bietet. Die kirchliche Presse
bietet in Zusammenarbeit mit dem Institut zur
Förderung publizistischen Nachwuchses ebenfalls
eine Volontärsausbildung. Das studienbegleitende
Programm vermittelt die Voraussetzungen, sich
für einen Volontariatsplatz zu qualifizieren.
Da der Zugang zu Ausbildungsplätzen in Deutschland
nicht einheitlich geregelt ist, in der Regel jedoch
eigene Arbeitsproben verlangt werden, bietet das
Abschlußzertifikat der Hochschule die ausreichende
Voraussetzung, um einen Volontärsplatz oder einen
anderen Ausbildungsplatz zu erlangen. Es ist auch
möglich, sich auf eine freiberufliche Tätigkeit
im Journalismus bzw. der Öffentlichkeitsarbeit
vorzubereiten. Hier bietet das studienbegleitende
Programm eine gute Startposition. Zudem ermöglicht
es, während bzw. nach dem Studium freiberuflich
für Redaktionen und Presseabteilungen zu arbeiten
und auf diese Weise zu lernen, wie man mit theologischen
Kenntnissen in den Medien Geld verdient.
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4. Wie sehen die Studieninhalte des Programms
aus?
Das Programm ist so ausgerichtet, daß es vor allem
die Fragen, die im Zusammenhang mit der Artikulation
des Religiösen und der Darstellung der Kiche stehen,
in der Öffentlichkeit aufgreift. Wegen des begrenzten
Umfanges ist es deshalb nicht möglich, Inhalte
anderer geisteswissenschaftlicher Studienfächer
auf die Darstellungen in den Medien durchzudenken
und umzusetzen. Im Programm selbst werden im Laufe
von vier Semestern Themen angeboten, die sich
mit der Analyse der Moderne, der Symboldimension
der Religionen, der Konstruktion von Öffentlichkeit
und der öffentlichen Präsenz von Institutionen
und Gruppen sowie mit der spirituellen Dimension
von Medien beschäftigen. Weiter werden eine Hörfunkwerkstatt
sowie eine Reportagewerkstatt angeboten. In der
Einführung wird die Medienwelt in ihrer Erscheinungsform,
ihren organisatorischen und wirtschaftlichen Strukturen
und ihren Zugängen für hauptberufliche und freiberufliche
Tätigkeit erläutert. Weiter finden jeweils vor
den inhaltlichen Seminaren Tutorien statt. Es
stehen Tutoren für acht verpflichtende Gespräche
zur Verfügung. In den Tutorien werden die Erfahrungen
von Praktika und Kursen ausgewertet sowie eigene
Medienbeiträge durchgesprochen. Auf diese Weise
kann innerhalb des auf vier Semester angelegten
Programms eine gewisse Praxis im Schreiben von
Beiträgen und Artikeln und/oder Kurzbeiträgen
für das private Radio erworben
werden. Weiter ist es möglich, Werbeunterlagen,
Ausschreibungstexte u.a. zu entwickeln.
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5. Wer sind die Verantwortlichen?
Die Verantwortlichen für die Durchführung des
Programms sind:
Dr. Eckhard Bieger S.J. Tel. 0173 3183343 Beauftragter
der Katholischen Kirche beim ZDF
Ulrich Fischer Beauftragter der Katholischen Kirche
bei Sat 1 und für den hessischen Privatsender
FFH Weitere Tutoren können vor Ort selbst gesucht
oder vermittelt werden.
Im Wintersemester 2003/2004 wird das studienbegleitende
Programm an der Philosophisch-Theologischen Hochschule
Sankt Georgen betreut von:
Jürgen Pelzer Studienbegleitendes Programm "Medien
und öffentliche Kommunikation" Philosophisch-Theologischen
Hochschule Sankt Georgen Offenbacher Landstraße
224 60599 Frankfurt am Main Informationen vom
Studentensekreteriat: 069 6061 217 J. Pelzer mobil:
0160 96257748 e-mail: medien@sankt-georgen.de
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6. Was muß ich tun, um an dem Programm teilnehmen
zu können?
Wer das Abschlußzeugnis erhalten will, muß an
der Hochschule Sankt Georgen immatrikuliert sein
oder eine Zweitimmatrikulation durchführen. Die
Studiengebühr für die Zweitimmatrikulation beträgt
z.Z. € 60 pro Semester.
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7. Wann finden die Einführungskurse und Tutorien
statt?
Der Einführungskurs wird als Blockveranstaltung
an der Hochschule Sankt Georgen durchgeführt.
Die Blockveranstaltungen während des Semesters
sind auf den Freitagnachmittag und -abend sowie
den Samstagvormittag gelegt. Durch ein kleines
Projekt, das mit einer Zeitung und einem Hörfunksender
abgestimmt ist, wird ein direkter Zugang in die
Praxis erschlossen. An Beispielen wird die Darstellung
des Religiösen sowie die Inszenierung von Symbolen
aufgezeigt, und ein Überblick über die verschiedenen
Medienberufe gegeben. In den Tutorien werden Möglichkeiten
für Praktika aufgezeigt sowie Kurse vorgestellt.
Es gibt inzwischen eine Fachzeitschrift für Journalistenausbildung
„Sage und Schreibe", in der zweimonatlich die
verschiedenen Seminare der Aus- und Fortbildungseinrichtungen
aufgeführt sind. Weitere Informationen zum aktuellen
Lehrangebot finden Sie unter dem Menüpunkt
"Lehrangebot" in der linken Navigationsleiste.
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8. Wie lange dauert das studienbegleitende
Programm?
Das Programm ist auf vier Semester ausgelegt,
es muß aber nicht in diesem Zeitrahmen bewältigt
werden.
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9. Müssen auch Praktika gemacht werden?
Für das Kennenlernen von Redaktionen oder Agenturen
sowie für die berufliche Orientierung sind Praktika
hilfreich. Es kann auch innerhalb des studienbegleitenden
Programms erprobt werden, für welche Mediengattung,
d.h. Presse, Hörfunk, Fernsehen, Film, Werbung,
Öffentlichkeitsarbeit der/die Einzelne die meiste
Begabung mitbringt. Insgesamt sind vier Wochen
Praktikum veranschlagt.
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10. Finden die Veranstaltungen ausschließlich
an der Hochschule Sankt Georgen statt?
An der Hochschule Sankt Georgen werden neben der
Einführung pro Semester ein Tutorium, eine Blockveranstaltung
sowie in den Semesterferien fallweise Medienseminare
zu Symbolen, Kirchenjahr u.a. Themen angeboten.
Zum Programm gehören weiter ein vier- bis sechswöchiges
Praktikum und Medienkurse bei anderen Veranstaltern,
z.B. der Christlichen Presseakademie, der Katholischen
Medienakademie, Akademie für Publizistik (Hamburg),
Haus Busch (Hagen), Akademie der Bayerischen Presse
u.a.
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11. Wie sieht es mit den Kosten und evtl. Einnahmen
aus?
Das Programm ist so angelegt, daß die Studierenden
direkt nach dem Einführungskurs, unterstützt durch
ein Praktikum, eine freiberufliche journalistische
Tätigkeit aufnehmen können und dadurch zu gewissen
Einkünften kommen. Für die Zweitimmatrikulation
sind, wie unter Punkt 6. bereits ausgeführt, z.Z.
€ 60 pro Semester zu entrichten. Für die Medienkurse,
die insgesamt zehn Tage betragen und sich auch
aus mehreren Einheiten zusammensetzen können,
fallen Kursgebühren und Unterbringungskosten je
nach Anbieter an. Von den Blockseminaren und Medienwerkstätten,
die mindestens einmal im Jahr an der Hochschule
Sankt Georgen während der Semesterferien angeboten
werden, können drei der 10 Tage für Medienkurse
angerechnet werden. Die Praktika sind in der Regel
kostenfrei und können z.B. am Wohnort, bei der
lokalen Zeitung bzw. beim lokalen oder regionalen
Hörfunk absolviert werden.
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12. Wie haben die Abschlußarbeiten auszusehen?
Die Abschlußarbeiten setzen sich einmal aus den
Beiträgen für Hörfunk, Radio und evtl.Videoproduktionen
und Werbetexten zusammen. Darüber hinaus müssen
die Teilnahme an den Blockveranstaltungen und
Medienkursen dokumentiert werden. Weiter wird
erwartet, daß in Form eines Essays von etwa zehn
bis max. 15 Seiten ein Sachverhalt aus den Medien
unter theologischer Perspektive beleuchtet wird.
Wird eine Diplomarbeit zu einem Medienthema erstellt,
entfällt die Verpflichtung für einen solchen Essay.
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13. Ist eine Unterbringung auf dem Campus während
der Kurse möglich?
Während der Kurse,
die an der Hochschule Sankt Georgen stattfinden,
ist eine Unterbringung auf dem Campus problemlos
möglich. Der Preis für ein Zimmer und Frühstück
liegt pro Nacht bei 20 Euro.
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