Der Sankt Georgener Kreuzweg
Vor einem halben Jahrhundert hat Franziska Lenz-Gerharz für die Kollegskirche, die damals errichtet wurde, Bilder aus Keramik geschaffen, die die 14 Stationen des Kreuzwegs darstellen. In einfachen Formen, im Wechsel von Grau-, Blau- und Rottönen, erinnern sie an die Ereignisse, in die christliche Beter sich vertiefen, wenn sie an den Weg denken, den Jesus von Nazareth, mit seinem Kreuz beladen, aus der Stadt Jerusalem hinaus auf den Berg Golgotha gegangen ist, um dort sein Leben und sein Werk zu vollenden.
Jesus stirbt am Kreuz |
Jesus fällt unter dem Kreuz |
Jesus wird in die Arme seiner Mutter gelegt |
Die Bilder waren fast vier Jahrzehnte hindurch in der Kollegskirche zu sehen. Als sie abgerissen werden musste, wurden die Bilder sorgfältig aus der Wand gelöst und konnten somit aufbewahrt werden, bis sie nun in der Westmauer des Sankt Georgener Parks wieder einen würdigen Platz gefunden haben.
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Dort kann man sie anschauen, man kann vor ihnen verweilen und dabei an das Ereignis denken, in dem die Welt, wie wir Christen glauben und bekennen, die entscheidende Wende in ihrer Geschichte erfahren hat: vom Tod zum Leben.
Fotos: Sebastian Pilz
Text: P. Werner Löser SJ







