Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2003, PK
 

PHILOSOPHISCH -THEOLOGISCHE HOCHSCHULE SANKT GEORGEN FRANKFURT AM MAIN


 

Theater in Sankt Georgen:

 

BUNBURY

oder

Ernst sein ist wichtig

Eine triviale Komödie für ernsthafte Leute

(The Importance of Being Earnest)

von

Oscar Wilde

(1854 – 1900)


 
 

Es spielte: Die Theatergruppe Sankt Georgen

Regie: Gundel-Maria Busse

 
                    

Die Aufführungen fanden statt: 

Do, 23. Januar 2003, 20.00 Uhr

Fr, 24. Januar 2003, 20.00 Uhr

Sa, 25. Januar 2003, 20.00 Uhr

So, 26 Januar 2003, 20.00 Uhr

   

Bilder

 


 
 

DIE PERSONEN UND IHRE DARSTELLER

Jack Worthing   Maximilian v.Fürstenberg
Algernon Moncrieff   Marc-Stephan Giese
Lady Bracknell   Kathinka Fuhrmann
Gwendolen, ihre Tochter  Stefanie Erbs
Cecily Cardew, Jacks Mündel  Isabell Röser
Miss Prism, ihre Gouvernante  Sandra Blum
Kanonikus Chasuble, Pastor  Benedikt Richter
Lane, Diener bei Algernon  Dirk Kuchenbuch
Merriman, Diener bei Jack  Markus Diederich

R e g i e :  Gundel-Maria Busse
Regie-Assistenz: Dorothea Fuhrmann

Technik, Beleuchtung   Jürgen Möller
Plakatgestaltung  Thomas Hutsch
Bühnenausstattung  Team
Souffleure  Urban Wenzel, Timo Meyer
Requisiteur, Inspizient  Enzo Meli
Maske, Frisuren    homas Vogel 

Farbdruck  Druckreif GmbH, Frankfurt
 
 


 
Von allen Stücken, die der brillante irische Bühnenautor Oscar Wilde geschrieben hat, ist „Bunbury“ wohl das amüsanteste. Nahezu in jedem Satz steckt ein Bonmot. Aber das ist verpackt in vordergründigen Plattheiten, so dass die Hintergründigkeit bisweilen erst in einer Art „Nachklapp“ zu merken ist. Das Ganze erscheint wie die Ausgeburt einer Laune. Der Titelheld, ein Lügengeschöpf, existiert nicht, alle Verwirrungen und Verwechslungen basieren jedoch mehr oder weniger auf ihm, eine Handlung im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Alle spielen eine Rolle, Wildes Lieblings- und Lebensthema, das Missverhältnis zwischen Sein und Schein in der Gesellschaft, hier wird es radikalkomische Wirklichkeit: „Der Mensch ist am wenigsten er selber, wenn er in seiner eigenen Person spricht. Man gebe ihm eine Maske, und er wird die Wahrheit sagen. Unser wirkliches Leben ist oft ein Leben, das wir gar nicht führen“.
 

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