Sommerfest
2000
- Ein Fest mit Kultstatus -
Manche Partys sind einfach Kult. Man muss dabei gewesen sein - und wenn es nur darum geht, am nächsten Tag im Büro mitreden zu können. Das Sommerfest in Sankt Georgen hat diesen Kult-Status mittlerweile erreicht. (FR 6/7/00)
Was die Frankfurter Rundschau in diesem Jahr lobend herausstellt, ist im katholischen Frankfurt schon seit Jahren offenes Geheimnis: Das Sommerfest in Sankt Georgen, gerne auch "Katholikentag im Kleinen" genannt, ist in Frankfurt eine feste Größe, die man keinesfalls versäumen darf. Nicht umsonst ist der Werbeaufwand - wenn man von der Plakatierung in Oberrad absieht - für die traditionelle Fête minimal. Alle wissen, dass Ende Juni die große Party steigt, außerdem sagt der Pfarrer am Sonntag vorher für alle Fälle noch mal Bescheid.
"Never change a winning Team" - nach diesem Grundsatz folgt das Sankt Georgener Sommerfest jedes Jahr dem gleichen Bauplan und diese Vorhersehbarkeit macht auch einen Teil des Erfolges aus. Man weiß einfach, was einen erwartet: Erdbeerkuchen im Kaffeehaus, von Pater Engel liebevoll gegrillte Würstchen und vom AStA-Chef gezapftes Bier. Dazwischen ein riesiges Kinderfest mit Belustigungen aller Art, Parkführungen mit Pater Koltermann für die älteren Semester, Musik von einer Band (wie in diesem Jahr) oder aus der Konserve, Kirchenführungen und Infostände. Das Wetter - auch das ist eine Tradition - hält fast immer, was wohl am besonderen Draht nach oben liegt (sage noch einer, Petrus möge keine Jesuiten).
Wie in den vergangenen Jahren war das Fest auch dieses mal rund, gut besucht und ein Erfolg für Sankt Georgen ebenso wie für das "Sleep In" und die Limburger Ruanda-Hilfe, die sich dieses Jahr den Erlös teilen.