Erstellt: 18. Juli 2000 SB / MS

Sommerserenade 2000

"in honorem Johann Sebastian Bach ..."

Ganz im Zeichen Johann Sebastian Bachs stand die diesjährige Sommerserenade am 16. Juli in Sankt Georgen, bei der auch gleichzeitig Dr. Helmut Föller, der neue Dozent für Kirchenmusik an der Hochschule, offiziell begrüßt wurde.

"Bach" war nicht nur anlässlich seines 250. Todestages als Thema gut gewählt. Der neue Lehrende für die musikalische Ausbildung ist selbst Bach-Spezialist und hat über den großen Meister promoviert.


Helmut Föller beim Dirigieren des gemeinsamen Kanons
 


Johann Sebastian Bachs "Kinder" Christian und Friedemann
bei einem spielerischen Streit,
ob man Kaffee trinken darf, oder nicht.
 
Die Sommerserenade war ein Mosaik über den Organist der Leipziger Domkirche, ein bunter Bilderbogen und tänzelnder Liederreigen. Gedacht als "musikalische Biographie", die mit dem Phänomen "Bach" vertraut machte, ohne das Auditorium dabei zu erdrücken.

Auch die jüngsten Zuhörer waren von der Sommerserenade begeistert
 
So waren sowohl Werke des Meisters ausgewählt, die man in Konzerten und Liederabenden eher selten zu hören bekommt, beispielsweise die "Kaffe-Kantate" (BWV 211) in voller Länge, wie auch sehr Bekanntes, beispielsweise "Wohl mir, dass ich Jesum habe" aus der Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" (BWV 147). Die Auswahl der Werke wie der begleitenden Texte war streng biographisch, der Vortragsstil eher spielerisch, sozusagen "kaffee-kantierend" - denn das köstliche Gebräu wurde während des gleichnamigen Opus' der Hochschulprominenz in der ersten Reihe zum Genuß gereicht.
 

Der Chor ...
 

... und das Orchester der Hochschule.
Das Publikum in vollbesetzten Hörsaal I dankte dem Hochschulchor und -orchester mit anhaltendem Applaus und die Vorfreude auf weitere Aufführungen dieser Art war deutlich spürbar.

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